Carl Gustav Jung

  • Geboren am 26. Juli 1875 in Kesswil/Kanton Thurgau (Schweiz) als Sohn eines Pfarrers.
  • 1895 Abbruch eines Studiums der Archäologie; anschließend Studium der Medizin in Basel.
  • 1902 Promotion über okkulte Phänomene.
  • 1903-1909 Arzt am Züricher psychiatrischen Krankenhaus, dem von Eugen Bleuler geleiteten „Burghölzli“.
  • 1905 Habilitation, Oberarzt und Dozent für Psychiatrie an der Universität Zürich.
  • 1907 Erste Begegnung mit Sigmund Freud. Beschäftigung mit Freuds Werk und Arbeit als Psychoanalytiker und Redakteur des „Internationalen Jahrbuchs für psychologische und psychotherapeutische Forschung“.
  • 1910-1914 Präsident der „Internationalen psychotherapeutischen Forschung“ Distanzierung von Freuds Triebtheorie.
  • 1912 Erscheinen des Buches „Wandlungen und Symbole der Libido“, in dem Jung die Libidotheorie Freuds kritisierte; Bruch mit Freud.
  • 1913 Ende der Lehrtätigkeit an der Universität Zürich.
  • Zwischen 1921 und 1926 zahlreiche Studien und Forschungsreisen nach Nordamerika und Afrika, um archaisch lebende Gesellschaften (z.B. die Pueblo-Indianer) kennen zu lernen.
  • 1930 Ehrenpräsident der „Deutschen Ärztlichen Gesellschaft“ für Psychotherapie.
  • 1933-1939 Präsident der „Internationalen Allgemeinen Ärztlichen Gesellschaft für Psychotherapie“ und Herausgeber des „Zentralblatt für Psychotherapie und ihre Grenzgebiete“.
  • 1933-1942 Erneute Lehrtätigkeit an der Eidgenössischen Technischen Hochschule in Zürich (ab 1935 als Professor).
  • Ab 1944 Professur in Basel.
  • C.G. Jung führte in seinen letzten Lebensjahren vermehrt Forschungen über seine Theorie des „Kollektiven Unbewussten“ und die Bedeutung der Religion für die Psyche durch.
  • Am 06. Juni 1961 stirbt er in Küsnacht (Zürich) am Zürichsee.