
Die unvollendete Geschichte und ihr Ende*Frankfurt/M.: Suhrkamp, 1998
Die "Unvollendete Geschichte", erschienen 1975 in "Sinn und Form", liegt seit 1977 als Buch vor. Sie wurde zum Bestseller und Schultext. Geschildert wird die un-mögliche Liebesbeziehung zwischen der achtzehnjährigen Tochter eines DDR-Funktionäre und einem jener typischen "Asozialen", die sich dem Staat durch ihren Lebensstil verweigerten. Zwanzig Jahre später, 1996, nach Einsicht seiner Stasiakten, schreibt der Autor "Das Ende der unendlichen Geschichte". Das Vorbild seiner Karin, so erfuhr er, berichtete als IM "Martina" der Stasi von diesem Kontakt.
Presseartikel zu "Die unvollendete Geschichte und ihr Ende"
von Volker Braun (PDF, 3 KB)

Die vier Werkzeugmacher**Frankfurt/M.: Suhrkamp, 1996, 50 Seiten
Vier Werkzeugmacher, so die Fabel, bemerkten zwar die Wende in Form von Westgeld, Autos, Auslandsreisen, aber in ihrer einfältigen Geisteshaltung blieben sie die braven, auf ihre führende Rolle bedachten Arbeiter. Bis der neue Chef sie entläßt und wieder einstellt. Aber als andere Menschen. Fügsam, sich unterordnend, nicht aufmuckend.
Presseartikel zu "Die vier Werkzeugmacher" von Volker Braun (PDF, 5 KB)

Iphigenie in Freiheit**Frankfurt/M.: Suhrkamp, 1992, 35 Seiten
Iphigenie, die reine Seele, Goethes antikes Ideal, sieht sich in eine Zeit gestellt, in der das Ideal nicht mehr zählt : die DDR nach der Wende; die für die Braun-Generation in die DDR eingeschriebene Hoffnung, auf den Boden des Grundgesetzes zurückgeholt.
Presseartikel zu "Iphigenie in Freiheit" von Volker Braun
(PDF, 5 KB)
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* Mauerfall ist Randthema
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