
Unter dem Namen Norma***Roman; Stuttgart: Klett-Cotta, 1994, 286 Seiten
Dieser Roman wurde von der Kritik fast einhellig als eine der gelungensten Auseinandersetzungen mit der deutschen Vereinigung begrüßt. Die Ich-Erzählerin, Übersetzerin aus dem Französischen, lebt im Sommer 1992 in einem ostberliner Stadtteil. Sie besucht ihren in den idyllischen Westen ausgesiedelten Freund. Während einer Gartenparty erzählt sie, daß sie für die ehemalige Stasi der DDR gearbeitet hätte. Mit dieser haarsträubenden Lügengeschichte vollziehtsich der endgültige Bruch mit ihrem Freund. Sie wird zum Modellfall einer an mangeldem Selbstbewußtsein leidenden Ostdeutschen, Westdeutschland verschmilzt zu einem uniformen Block von "Helligkeit und schönen Dingen, gepflegten Lebewesen".
Presseartikel zu "Unter dem Namen Norma" von Brigitte Burmeister (PDF, 6 KB)
*** Mauerfall ist Hauptthema
** Mauerfall ist Nebenthema
* Mauerfall ist Randthema
** Mauerfall ist Nebenthema
* Mauerfall ist Randthema











