Mauerfall 2009
Vor 20 Jahren, am 9. November 1989, fiel die Berliner Mauer. Dies veränderte nicht nur Deutschland und Europa, sondern erschütterte die ganze Welt.
Der Mauerfall stand am Ende eines friedlichen Kampfes der Bürger der damaligen DDR für Freiheit und gegen totalitäre Bevormundung.
Zwanzig Jahre später hat das Goethe-Institut Südafrika eine andere Mauer eingerissen – die des Institutsgeländes in Johannesburg.
Ein Kulturinstitut sollte ein offener, freundlicher und einladender Ort sein. Deshalb wurden während eines Wettbewerbs von Architekturstudenten der Fakultät für Kunst und Design (FADA) der Universität Johannesburg moderne Konzepte für Sicherheitsarchitektur ohne Mauern und Elektrozäune am Beispiel des Goethe-Instituts erarbeitet. Das beste Konzept wird in den kommenden Monaten umgesetzt.
Die Mauer fiel am 9. November 2009 mit musikalischer Begleitung und in Anwesenheit vieler Freunde des Goethe-Instituts. Nachdem der deutsche Botschafter, Dieter Haller, mithilfe eines Baggers ein Loch in die Mauer gerissen hatte, wanderten die Besucher durch die Trümmer dessen, was einst gebaut wurde um Menschen an der Überquerung zu hindern. Im Anschluss an den Mauerfall folgten Musik, Videoinstallationen und eine Fotoausstellung zum Mauerbau in Berlin von Jürgen Schadeberg, die noch bis zum 22. Januar besichtigt werden kann.
Pressestimmen und Bilder des Mauerfalls finden sich auf dieser Seite. Informationen zu den Veranstaltungen der Reihe Cracking Walls stehen weiterhin auf den Seiten zur Verfügung, die man über die Navigation links erreicht.
Sonderbeilage des Mail&Guardian zum Mauerfall und zu Cracking Walls
The National: Post-apartheid wall comes tumbling down
SAPA: Wall comes tumbling down
Etwas gefunden, ohne gesucht zu haben: Ein Stück von sich selbst
Der Autor Ulrich Woelk, der während der Veranstaltungsserie Cracking Walls auf Einladung des Goethe-Instituts eine Autorenresidenz in Johannesburg wahrgenommen hat, berichtet über seine Erfahrungen während der drei Wochen in Südafrika.











