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Gemeinsamer europäischer Referenzrahmen für Sprachen:
Lernen, lehren, beurteilen
Hinweise zur deutschen Übersetzung

Auf Anregung von Joe Sheils, Head of the Modern Languages Section des Europarats Strasbourg, übernahm das Goethe-Institut Inter Nationes die Federführung bei der deutschen Übersetzung der endgültigen englischen Fassung des COMMON EUROPEAN FRAMEWORK OF REFERENCE, die seit Anfang September 2000 vorliegt.

Beteiligt an dem Kooperationsprojekt waren die deutsche Kultusministerkonferenz (KMK), das österreichische Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur (BMBWK) gemeinsam mit dem Österreichischen Sprachdiplom Deutsch (ÖSD) sowie die schweizerische Konferenz der Kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK).

Zu Dank sind wir all jenen verpflichtet, die durch ihre Vorarbeiten bzw. dadurch, dass sie bereits vorhandene Übersetzungen zur Verfügung stellten, zum Gelingen des Projekts und zur Optimierung der Übersetzung beigetragen haben.

Die International Certificate Conference (ICC) hat 1997 eine erste deutsche Fassung in Kooperation mit dem deutschen Ministerium für Wissenschaft und Forschung erstellt. Die entsprechenden Nutzungsrechte an dieser früheren deutschen Übersetzung wurde dem Goethe-Institut Inter Nationes seitens des deutschen Bundesministerium für Bildung und Forschung übertragen, und die dort enthaltenen Teile dienten als Basis für die hier vorgelegte Übersetzung.

Grundlage für die deutschsprachige Fassung der Skalen in den Kapiteln drei, vier und fünf des Referenzrahmens waren die deutschen Kompetenzbeschreibungen, die - wie die englischen - im Rahmen eines Projekts des Schweizerischen Nationalfonds zur Förderung der wissenschaftlicen Forschung unter der Leitung von Professor Dr. Günther Schneider (Universität Fribourg), dem die Übersetzung viele weitere Anregungen und Formulierungen verdankt, entwickelt wurden,

Die Übersetzungen der Skalen in den Anhängen C und D stammen von DIALANG und von der Association of Language Testers in Europe (ALTE).

Die Übersetzung wurde angefertigt von Professor Dr. Jürgen Quetz (Institut für England- und Amerikastudien der Johann Wolfgang Goethe-Universität, Frankfurt am Main), zusammen mit Raimund Schieß und Dr. Ulrike Sköries.

Unterstützt wurde er dabei von einem Team von Kommentatoren: Dr. Sibylle Bolton (Goethe-Institut Inter Nationes), Dr. Manuela Glaboniat (Österreichisches Sprachdiplom Deutsch), Dr. Günther Hasenkamp (Goethe-Institut Inter Nationes), Dr. Eva Marquardt (Goethe-Institut Inter Nationes), Professor Dr. Günther Schneider (Universität Fribourg), sowie von Dr. Peter H. Stoldt (für die Kultusministerkonferenz der Länder in der Bundesrepublik Deutschland.).

Insbesondere ist allen Beteiligten dafür zu danken, dass die verantwortungsvolle und unter erheblichem Zeitdruck stehende Arbeit termingerecht, d.h. zur Eröffnung des europäischen Sprachenjahres 2001, fertiggestellt wurde.

München, im Februar 2001 Dr. Werner Schmitz
Projektleiter Goethe-Institut Inter Nationes (München)
Sektion Forschung und Entwicklung

 
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