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Montag,
15. Oktober 2001
Die äußerste Lösung gegen Gedächtnisschwäche.
Und jetzt
ein wissenschaftlicher Bericht aus den USA. John Mac Donald, ein
39-jähriger Biologie-Forscher von MIT,
hat sich vor 3 Monaten 128 Mo Speicherkapazität ins Gehirn
einpflanzen lassen. Nach der Operation erklärte der junge
Mann, dass er endgültig gegen Gedächtnisschwäche
geimpft sei. „Ich werde nie mehr vergessen, wo ich meinen
Autoschlüssel gelassen habe“, fügte er hinzu.
In Wirklichkeit ist es noch besser, John wird sich an jede Einzelheit
aus seinem Leben erinnern. Jedes Wochenende muss er sich an seinen
Computer anschließen um seinen Speicher auf Festplatte
auszuladen. Ein Team bearbeitet dann die Daten, um statistische
Trends herauszufinden. Bisher haben sie herausgefunden, dass John
eine starke Anziehung zum Hamburger
hat und dass er einen besonders niedrigen Sex-Gedanke-Wert zeigt.
So eine eingepflanzte elektronische Vorrichtung hat auch ihre
Nachteile: John kann kein Handy berühren und muss von Rundfunksendeantennen
weg bleiben. Sollte er sich in der Nähe solcher Gegenstände
befinden, könnte sein eingebauter Prozessor durch die magnetischen
Wellen beschädigt werden. Es ist wahrscheinlich, dass Johns
Gehirn auch darunter leiden wird.
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