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GEGENSTAND DER WOCHE: DER
WEETABIX
Mal stehen sie in deutschen Supermärkten beim Müsli,
mal beim
Knäckebrot und
manchmal sogar bei den Keksen. Das zeigt deutlich: Bei uns hat man
von Weetabix keine Ahnung. Denn selbstverständlich gehören sie zur
großen Familie der
Cerealien, für die es bei uns kein besseres Wort
gibt, also zu Cornflakes
und
Co. Übersetzen kann man "Weetabix" nicht, doch jeder Engländer
oder Amerikaner weiß sofort, was damit gemeint ist: Weizenkeks nämlich,
denn "weet" hört sich genauso an wie "wheat",
der Weizen. Und "bix" klingt ein bisschen wie "bisquit"
- der Name Weetabix ist ein typisch englisches Spiel mit Lauten.
Erfunden wurden die Weizenkekse vor 62 Jahren in Großbritannien
und fast genauso lange gehören sie dort
zum Frühstück wie Eier mit Speck und Orangenmarmelade: 70 Millionen
Stück stellt die Firma Weetabix Ltd. im britischen Burton Latimer
wöchentlich aus 1700 Tonnen Weizen her. In Neuseeland
sind sie inzwischen sogar so etwas wie ein
Nationalgericht, das man zu jeder Tages- und Nachtzeit verspeist,
auch wenn es dort nur die nachgemachten gibt, die zwar genauso schmecken,
aber "Weetbix" ohne "a" heißen. In jedem Fall
sind sie das ultimative Frühstück, egal ob mit Zucker, frischen
Früchten, Jogurt oder allem zusammen.
Milch
muss
in jedem Fall dazu, nur so wird aus den 9,3 Zentimeter großen Weizenblocks
die himmlische
Matschpampe,
die den Morgen erträglich macht. Am besten allerdings ist, dass
man aus Weetabix nicht nur Frühstücksmatsch, sondern auch knusprige
Kekse zaubern kann. Dazu nimmt man zwei bis drei Weetabix, ungefähr
60 Gramm Butter, 60 Gramm Zucker, zwei kleine Tassen Mehl, zwei
Teelöffel Kakao und ein bisschen Backpulver. Die Butter mit dem
Zucker schaumig schlagen, das gesiebte Mehl dazugeben, dann mit
allen Zutaten verquirlen - die Weetabix natürlich vorher zerkrümeln.
Kleine Häufchen auf dem Backblech formen und bei mittlerer Hitze
zehn bis 14 Minuten backen. Wer will, kann noch Schokostückchen
reintun oder eine Schokoglasur oben drüber.
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