Transkript der 3. Interviewsequenz zum Thema 'Regelstudienzeit'

In dem Interview sagt die Sabine, wer in die Privatwirtschaft will, ist mit dreißig kaum mehr konkurrenzfähig. Und spricht damit für ein zügigeres Studium. Was würdest du ihr entgegnen sozusagen?

Dass ich erst mal nichts gegen ’n zügigeres Studium hab. Es darf nur nicht so sein, dass man quasi nur den den Studieninhalt durchpaukt und durchpaukt und durchpaukt und dann in zwei Jahren fertig ist und dabei nicht soziale Kompetenz etcetera, irgendwelche Sachen auch außerhalb dieses Studiums gelernt hat für’s Leben. Wenn das einhergeht, bin ich natürlich auch- find’ ich’s natürlich sinnvoll. Wenn man das möchte, dann kann man schneller studieren, wenn man das nicht möchte, soll einem aber auch die Möglichkeit bleiben zu sagen, ich möchte nicht so schnell studieren, ich möchte eben in zehn Jahren studieren. Es sollte jeder die Möglichkeit haben, selbst zu entscheiden, wie lange möchte er studieren.