der
Sozialpädagoge, -n / die Sozialpädagogin, -nen
Person, die in der Sozialpädagogik arbeitet
die Sozialpädagogik:
Ein Bereich
der Pädagogik, der sich mit der Erziehung zur Selbstständigkeit und
dem Abbau von Benachteiligungen befasst. Arbeitsbereiche der Sozialpädagogik
sind z.B. die Kinder- und Jugendarbeit, die Behindertenbetreuung, die Drogenberatung
oder die Erwachsenenbildung.
Beispiel: Die Sozialpädagogin kümmert sich um junge Mütter.
minderjährig
noch nicht erwachsen, noch nicht 18 Jahre alt
Antonym: volljährig
Beispiel: Sie darf noch kein Auto fahren, da sie minderjährig ist.
die
Krabbelgruppe, -n (ugs.)
Gruppe von Babys oder Kleinkindern und ihren Müttern,
die sich regelmäßig treffen
Beispiel: In der Krabbelgruppe treffen wir uns jeden Mittwoch morgen: Die Kinder spielen miteinander und wir Eltern unterhalten uns.
boah
(ugs.)
Ausruf, der Verblüffung
ausdrückt
Synonyme: wow, krass
Beispiel: "Boah! Die Hose ist aber teuer!"
etwas
ist jemandem nicht geheuer (ugs.)
etwas verängstigt oder verunsichert jemanden
Beispiel: Nachts durch die dunkle Straße zu gehen, ist mir nicht geheuer!
Synonym: ausgehen, (abends) etwas unternehmen
das Weggehen: Substantivierte Form des Verbs weggehen (ugs.): Sammelbegriff für abendliche Unternehmungen wie Kino, Disco usw.
Beipiel 1:
Lass uns mal wieder weggehen! Der neue Club soll richtig gut
sein.
Beipiel 2:
Ich werde heute abend zu Hause bleiben. Ich bin ganz müde vom vielen
Weggehen in dieser Woche.
steinalt
so alt wie ein Stein = sehr alt;
verstärkte Form von alt
Beispiel: Der Film ist von 1993? Dann ist er aber wirklich schon steinalt!
doof
im Kopf sein (ugs.)
jugendsprachlicher Ausdruck
für extrem dumm sein, sehr naiv sein
Beispiel: "Du bist mit einem fremden Jungen nach Hause gegangen?! Bist du doof im Kopf?"
sterbenslangweilig
(ugs.)
zum Sterben langweilig; verstärkte
Form von langweilig
Beispiel: Gestern im Theater bin ich fast eingeschlafen. Das Stück war sterbenslangweilig!
magst
'was trinken (ugs.)
umgangssprachliche
Verkürzung, Auslassung des Personalpronomens
Standardsprachlich: Magst du etwas trinken?
Beispiel 1: "Magst einen Kaffee trinken? Ich lade dich ein!"
Beispiel 2: "Hier sind die Urlaubsfotos. Willst mal
schauen?"
sich
gehen lassen
hier: entspannen, sich erholen
auch negativ: sich nicht pflegen
Synonym zu entspannen:
abschalten, relaxen (ugs.), chillen (Jugendsprache)
Beispiel:
Bei dieser entspannenden Musik kann ich mich so richtig gehen lassen.
eine
Krise kriegen (ugs.)
wütend werden, die Beherrschung verlieren
Synonyme: ausflippen (ugs.), durchdrehen (ugs.), austicken (ugs.), ausrasten (ugs.)
Beispiel: "Den ganzen Tag sitz ich nur über meinen Büchern. Ich krieg bald 'ne Krise!"
abtreiben
hier: eine Schwangerschaft abbrechen,
eine Abtreibung/einen Schwangerschaftsabbruch vornehmen lassen
der Ultraschall (o. Pl.)
medizinische Kurzbezeichnung für das medizinische Verfahren der Sonographie.
Hierbei werden durch die Reflektion von Ultraschallwellen Bilder von menschlichem
Gewebe gewonnen. Der Ultraschall wird regelmäßig für die Voruntersuchung
ungeborener Babys benutzt.
Beispiel: Auf dem Ultraschallbild habe ich heute zum ersten Mal den Kopf meines Babys gesehen!
"Scheiße!"
(sehr ugs.,
vulgär)
auch: "Verdammte
Scheiße!" (sehr
ugs., vulgär): Ausruf der negativen Überraschung
Synonyme: "Mist!" (ugs.), "Verdammt!" (ugs.)
"Halt's
Maul!" (sehr ugs., vulgär)
sehr derbe Aufforderung
ruhig zu sein bzw. nicht weiterzureden
Synonyme: "Klappe!" (ugs.), "Schnauze!" (ugs.)
der
Schlag ins Gesicht (Redewendung)
eine schwere
Beleidung, eine unerwartete Kränkung
Beispiel: Er hat behauptet, ich hätte seine CD geklaut. Das war wie ein Schlag ins Gesicht!
die
Hauptschule, -n
eine der drei weiterführenden Schulen (neben Realschule und Gymnasium),
die man nach der Grundschule besucht und im Regelfall nach der 9. Klasse abschließt.
Weitere Informationen zum deutschen Schulsystem:
keinen
Bock haben (sehr ugs.)
keine Lust haben, etwas zu tun
Beispiel: "Ich hab keinen Bock auf Hausaufgaben, lass uns Computerspiele spielen!"
Funktion von "eh": bekräftigt eine Tatsache und bestätigt ihre Unveränderbarkeit; bedeutet: "etwas ist selbstverständlich"
Synonym: sowieso, ohnehin, auf jeden Fall
Beispiel 1:
Ich will gar nicht versuchen, gegen ihn zu spielen. Er ist eh viel
besser als ich!
Beispiel 2:
Wir gehen schon mal ins Kino, du kommst doch eh immer zu spät.
Modalpartikeln sind eine besondere Erscheinung des Deutschen. Es sind kleine Füllwörter, die die Funktion haben, Behauptungen, Fragen und Aufforderungen zu verstärken oder abzuschwächen. Sie werden vor allem in der gesprochenen Sprache verwendet und stehen fast immer im Mittelfeld.
Andere Modalpartikeln: wohl, etwa, doch, ja, bloß, schon, halt...
mitgenommen
sein, etwas nimmt einen mit (ugs.)
erschöpft, traurig,
entmutigt sein
Beispiel 1: Du wirkst etwas mitgenommen. Hattest du Ärger auf der Arbeit?
Beispiel 2: Mich
hat die Trennung von Christian ziemlich stark mitgenommen. Ich habe
vier Nächte lang nicht geschlafen!
kotze-elend
(sehr
ugs.), auch: kotzelend
sehr elend,
sehr schlecht/übel; verstärkte Form von elend
Beispiel: Ich habe so viel gegessen, jetzt ist mir kotzelend!
kotzen: sich
übergeben
j-m ist (es) zum Kotzen zumute (sehr ugs.): j-m ist (es) übel,
er/sie fühlt sich nicht gut
Beispiel 1:
Nachdem ich sechs Stücke Kuchen gegessen hatte, war's mir wirklich zum
Kotzen zumute und ich musste mich hinlegen.
Beispiel 2: Am Anfang der Schwangerschaft habe ich jeden Tag
gekotzt.
Beispiel: "Schmeiß mir mal schnell den Stift her, ich kann gerade nicht weg vom Telefon!"
sauschwierig
(sehr ugs.)
sehr schwierig;
verstärkte
Form von schwierig
Beispiel: Der Test war sauschwierig. Ich habe nur vier Aufgaben lösen können.
echt
Modalpartikel,
Funktion: verstärkend
Synonym: wirklich
Beispiel: Das ist echt wichtig!
halt
Modalpartikel
hier: betont, dass man an einer Tatsache nichts ändern kann
Synonyme hier: eben, nun mal
Beispiel: Ich habe wirklich drei Wochen lang für die Klausur gelernt. Das Studium ist halt nicht einfach!