Die Rolle der Kirchen in Deutschland

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Einleitung

Den großen Kirchen laufen die Mitglieder davon. Viele Deutsche sind nur noch auf dem Papier Christen. Feste wie Taufe, Kommunion, Konfirmation oder die kirchliche Trauung werden allerdings immer noch relativ gut nachgefragt – die Kirche stellt praktischerweise Kulisse und Personal zur Verfügung, um Wendepunkte des Lebens feierlich zu begehen.Mehr ...
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„Schön, dass du dazu gehörst“– Taufe in Deutschland

Für katholische Christen ist die Kindstaufe im ersten Lebensjahr selbstverständlich. Viele Protestanten warten dagegen mit der Taufe, denn ihre Kinder sollen selbst entscheiden, wenn sie alt genug sind. Und dann gibt es noch jährlich etwa 26.000 Menschen in Deutschland, die kirchenfern erzogen worden sind, und sich als Erwachsene dann doch für die Kirche entscheiden.Mehr ...
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Kommunionkinder – „Am meisten freue ich mich auf die Geschenke“

Eigentlich findet Jan Fieseler Kirche nicht besonders spannend. Wenn keine Schule ist, spielt er morgens am liebsten im Schlafanzug am Computer oder mit Lego. Doch seit Januar heißt es sonntags morgens früh aufstehen und sich anziehen. Um zehn Uhr geht der Achtjährige in die Kirche, wie es sich für ein Kommunionkind gehört. Seine Brüder liegen dann noch in den Betten.Mehr ...
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Konfirmation – „Keinerlei religiöse Vorerfahrung“

Die Geschenke sind der Grund, weshalb sich immer noch viele evangelische Jugendliche konfirmieren lassen, obwohl ihnen die Kirche nichts bedeutet – das sieht Pastorin Heike Beckedorf ganz realistisch. Zur Konfirmation wünschen sich die meisten ausschließlich Geld – und bei den 13- bis 15-Jährigen kommen noch größere Summen zusammen als bei den jüngeren katholischen Kommunionkindern.Mehr ...
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Jugendweihe – die letzte große Fete vorm Erwachsenwerden

Die Jugendweihe ist ein Ost-Phänomen. In der ehemaligen DDR wurde sie 1954 als Gelöbnis auf den Sozialismus zur Pflichtveranstaltung und drängte die christliche Konfirmation zurück. Viele dachten, dass mit dem Ende der DDR auch die Jugendweihe verschwindet. Weit gefehlt! Im Jahr 14 nach der Wiedervereinigung entscheiden sich immer noch rund 100.000 Jugendliche für das Initiationsritual.Mehr ...
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„Die Kirchen liefern die ideale Hochzeit“

Im Jahr 2002 entschlossen sich etwa 113.500 Brautpaare für eine evangelische oder katholische Trauung. Die nüchterne Unterschrift auf dem Standesamt ist vielen Deutschen zu wenig. Obwohl sie im Alltag mit Kirche kaum zu tun haben, wünschen sie sich am Beginn ihrer Ehe Gottes Segen.Mehr ...
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Letzte Ruhe im friedlichen Wald – alternative Formen der Bestattung

Traditionelle christliche Beerdigungsrituale verlieren in Deutschland zunehmend an Bedeutung. Immer mehr Menschen entscheiden sich für alternative Formen der Bestattung. Großen Zulauf haben die Friedwälder, in denen Urnen in freier Natur an den Wurzeln von Bäumen beigesetzt werden.Mehr ...