Foto: Kai Wiedenhöfer

    Bildung

    Die Tür zum Innenhof der Madrasa Bou Inania in Fes, Marokko, einer der prächtigsten Madrasen in der islamischen Welt. Sie wurde 1351-1356 von dem Merinidenherrscher Abu Inan Faris erbaut. Foto: Stefan Weidner

    Die Madrasa eines Traumes
    Kurzgeschichte aus Pakistan

    Mit welchen Sorgen und Problemen sind die Schüler einer islamischen Madrasa in Pakistan konfrontiert? Und warum gibt es überhaupt Madrasen? Die folgende Kurzgeschichte versucht eine literarische Annäherung an ein sehr komplexes Phänomen. Von Jamal Malik und Bushra IqbalMehr ...
    Eine Zeichnung aus dem Buch von Roger Willemsen: Es war einmal oder nicht. Afghanische Kinder und ihre Welt. S. Fischer Verlag, Frankfurt 2013.

    Und sie bewegen sich doch
    Die Hochschulen in Afghanistan

    Das afghanische Hochschulsystem ist um seine Probleme nicht zu beneiden. Der Bereich der akademischen Bildung wird auf absehbare Zeit mit dem enormen Geburtenzuwachs im Land zu kämpfen haben. Zwei Drittel der Bevölkerung sind jünger als 25 Jahre. Von Jahr zu Jahr steigt so die Anzahl der Schüler, die in höhere Bildungseinrichtungen drängen. Kann das afghanische Bildungssystem damit fertig werden? Von Martin GernerMehr ...
    Studentinnen an der privaten IT-Universität Dibagaran Tehran in Teheran, Iran. Foto: Markus Kirchgessner

    Sprachenvielfalt als Chance
    Muttersprachliche Bildung im Vielvölkerstaat Iran

    Iran ist ein Vielvölkerstaat, in dem mehr als ein Dutzend Sprachen gesprochen werden. Diese Sprachen sind unter anderem: Persisch, Belutschi, Luri, Arabisch und Türkisch. Aber die Bildungspolitik des Landes ignoriert diese Sprachenvielfalt. Von Manutschehr AmirpurMehr ...
    Der syrische Theaterautor Mohamed al-Attar im Haus der ägyptischen Dramatikerin Laila Soliman in Kairo, Ägypten, im Dezember 2012. Foto: Stefan Weidner

    Theater als Ventil und Waffe?
    Theaterpädagogik in Krisengebieten am Beispiel Palästina

    Trotz der schwierigen Situation in Palästina und der Schikanen der israelischen Besetzung gibt es erstaunlich viele aktive Kulturzentren, und in den meisten Flüchtlingslagern wird mit Kindern und Jugendlichen künstlerisch gearbeitet. Das Theater und theatralische Mittel nehmen dabei eine zentrale Rolle ein. Theaterpädagogik findet daher in Palästina ein besonders vielversprechendes Betätigungsfeld. Von Miriam LemdjadiMehr ...
    Qattan Center for the Child, Gaza, Palästina. Foto: Stefan Weidner

    Lesen als Widerstand
    Die Kinderbibliothek von Gaza

    Das Qattan Center for the Child will den palästinensischen Kindern in Gaza eine kulturelle Oase bieten. Zu diesem Zwecke wurde eine Bibliothek aufgebaut, die als die größte ihrer Art in Palästina gilt. Sie ist speziell auf die kulturellen Bedürfnisse von Kindern im Alter bis zu 15 Jahren und deren Familien und Erziehern zugeschnitten. Die langjährige Leiterin der Bibliothek blickt in diesem Beitrag auf ihre erfolgreiche Arbeit zurück. Von Reem Abu JaberMehr ...
    Diskussion im Debattierclub in Kairo, Ägypten. Foto: Heike Thee

    Bildung und Demokratie
    Partizipation als Schlüssel

    Das Bildungsniveau einer bestimmten Bevölkerung gilt als Indiz dafür, mit welcher Wahrscheinlichkeit sich ein autoritäres Regime in Richtung Demokratie entwickelt. Zugleich spiegelt die Bildungspolitik eines Landes seine politische Situation. Wie kann es in Staaten mit einem problematischen Bildungssystem trotzdem zu demokratischen Veränderungen kommen und wie können ausländische Institutionen, zum Beispiel das Goethe-Institut, helfen? Von Heike TheeMehr ...
    Anti-Mursi-Graffiti am Tahrir-Platz in Kairo, Dezember 2012. Foto: Stefan Weidner

    Das Meer des Wissens
    Taha Husain und die Demokratisierung der Bildung in Ägypten

    Der ägyptische Autor Taha Husain hat bereits Ende der dreißiger Jahre gewusst, dass die Zukunft Ägyptens von der Reform seines Bildungssystems abhängt. Seine Schrift „Die Zukunft der Bildung in Ägypten“ ist ein Plädoyer für ein aufgeklärtes, demokratisches und mediterranes Ägypten. Von Andreas PflitschMehr ...
    Vorlesung von Stefan Weidner an der Universität von Minya, organisiert vom Bosch-Kulturmanager, Dezember 2012. Foto: Alexander Besch

    Kultur in die Provinz tragen
    Die Robert-Bosch-Kulturmanager

    Die kulturellen Aktivitäten der ausländischen Kulturinstitute in der islamischen Welt konzentrieren sich auf die Hauptstädte, die Provinz kommt zu kurz. Das wollen die von der Robert Bosch Stiftung entsandten Kulturmanager ändern. Das Beispiel Ägypten zeigt, wie lohnenswert, aber auch wie schwierig ihre Aufgabe ist. Von Amira El AhlMehr ...
    Huda Lutfi: The streets are Yours and Mines. Foto: Stefan Weidner

    Über die Schwierigkeit, den Islam zu lehren
    Islamischer Religionsunterricht in Deutschland

    Viele Jahre hat man in Deutschland auf den Beginn eines konfessionell gebundenen islamischen Religionsunterrichts gewartet. Jetzt soll er beginnen. Aber die Probleme sind zahlreich und die Akteure zum Teil zerstritten. Von Rabeya MüllerMehr ...
    Eine Zeichnung aus dem Buch von Roger Willemsen: Es war einmal oder nicht. Afghanische Kinder und ihre Welt. S. Fischer Verlag, Frankfurt 2013.

    Mehrfach ausgeschlossen
    Über die Schwierigkeiten von Behinderten mit Migrationshintergrund in Deutschland

    „Es ist normal, anders zu sein“ – diesen Leitgedanken der UN-Behindertenrechtskonvention will auch Deutschland in die Realität umsetzen. Recherchen über die Alltagserfahrungen von Menschen mit Behinderung und Migrationshintergrund zeigen allerdings: Bei der Umsetzung der guten Absicht bleibt noch viel zu tun. Von Donja AmirpurMehr ...

    Was geht mich Hitler an?
    Über die Schwierigkeit, deutsche Geschichte multikulturell zu unterrichten

    Wie können deutsche Schulen über den Nationalsozialismus aufklären, wenn viele Schüler in Deutschland heutzutage gar keine deutschen, sondern arabische, türkische, iranische oder osteuropäische Vorfahren haben – und damit ein ganz anderes Verhältnis zur deutschen Geschichte? Unser Autor, selbst polnischer Abstammung, hat sich in einen solchen Geschichtsunterricht gesetzt. Von Stanisław StrasburgerMehr ...
    Roger Willemsen: Es war einmal oder nicht. Afghanische Kinder und ihre Welt. S. Fischer Verlag, Frankfurt 2013.

    „Ich bekam eine Schultasche und bin froh“
    Afghanische Kinder und ihre Welt

    Die Kinder in Afghanistan sind ganz besonders. Sie lieben die Schulen und wissen um die Konflikte in ihrem Land. Der deutsche Journalist Roger Willemsen hat ihnen und ihrer Welt sein neustes Buch gewidmet. Von Nouria Ali-TaniMehr ...
    Rolf C. Hemke stellt sein Buch am Theater Mühlheim an der Ruhr vor, Dezember 2013. Foto: Stefan Weidner

    Brecht in Damaskus
    Ein Buch über post-revolutionäres arabisches Theater

    Das arabische Theater lebt – seit den Revolutionen mehr als je zuvor, wie ein neu erschienenes Buch beweist, das die wichtigsten Tendenzen und Akteure des neuen arabischen Theaters vorstellt. Von Charlotte CollinsMehr ...

    PANORAMA

      Huda Lutfi: You don’t want to upset me. Foto: Stefan Weidner

      Salafismus oder Philologie
      Was man von einer Islamwissenschaftlerin lernen kann

      Die Islamwissenschaftlerin Angelika Neuwirth hat wie keine zweite die deutsche Koranforschung in den letzten Jahrzehnten geprägt. Was sie zu sagen hat, ist revolutionär – nicht nur für Muslime, sondern auch für Europa. Nicht zuletzt die Salafisten könnten von ihr lernen. Von Navid KermaniMehr ...

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