Photo: Michael Krupp © Goethe-Institut

    Bildung

    Über Fikrun

    Fikrun wa Fann ist eine Kultur-
    zeitschrift, die den kulturellen Austausch zwischen Deutschland und islamisch geprägten Kultur-
    kreisen fördert und mitgestaltet. Autoren aus Deutschland, Europa und der islamischen Welt kommen neben anderen internationalen Stimmen zu Wort. Fikrun wa Fann bietet neben Information und Dialog mit den und innerhalb der islamisch geprägten Kulturkreise ein literarisches Forum für aktuelle gesellschaftspolitische Debatten.

    Und sie bewegen sich doch
    Die Hochschulen in Afghanistan

    Das afghanische Hochschulsystem ist um seine Probleme nicht zu beneiden. Der Bereich der akademischen Bildung wird auf absehbare Zeit mit dem enormen Geburtenzuwachs im Land zu kämpfen haben. Zwei Drittel der Bevölkerung sind jünger als 25 Jahre. Von Jahr zu Jahr steigt so die Anzahl der Schüler, die in höhere Bildungseinrichtungen drängen. Kann das afghanische Bildungssystem damit fertig werden?

    Die Entwicklung der letzten Jahre ist ebenso bemerkenswert wie prekär: Für 2002 verzeichnet eine Anzahl von Quellen 8.000 Studenten landesweit, 2009 schon 62.000 und Ende 2013 rund 120.000. Geschätzten 300.000 Schulabgängern stehen rund 70.000 bis 80.000 Studienplätze im staatlichen System gegenüber, ist zu lesen. Auch wenn bei solchen Zahlen im afghanischen Kontext Skepsis angebracht ist: Schon jetzt sind der faire Zugang zur höheren Bildung und Chancengleichheit wachsende Herausforderungen an den afghanischen Staat.

    So nehmen jedes Jahr etwa um die Zeit der concours, der schriftlichen Aufnahmeprüfung für die staatlichen Universitäten, Ränkespiele mit Bestechung und Schmiergeldzahlungen ihren Lauf. „Betrug hat an den meisten Fakultäten Tradition“, meint ein Kabuler Dozent, „die Ministerialbürokratie ist selbst mit involviert. Und auf Chancengleichheit zu klagen, hat wenig Sinn angesichts einer Justiz, die nicht unabhängig ist.“ Einige Vorwürfe und Beschwerden landen auch im Fernsehen und den öffentlichen Medien. Das Problem gelöst hat dies bisher nicht. Groß sind die Widerstände auf allen Ebenen. Nicht selten, so berichten Insider, sind es Kinder zahlungskräftiger oder einflussreicher Familien, die so ihren eigenen Nachwuchs in den Medizin- oder Ingenieurs-Fakultäten durchdrücken, obwohl andere bessere Ergebnisse vorweisen können.

    Drei-Klassen-Bildung

    Aus studentischer Sicht zerfällt die afghanische Hochschullandschaft in eine Art Drei-Klassen-Gesellschaft. Die besten Chancen hat jene kleine Schicht, die die lukrativen Auslandsstipendien für Europa, die USA oder Australien ergattert. So ermöglicht etwa der Deutsche Akademische Austauschdienst DAAD mit dem Stabilitätspakt Afghanistan und Mitteln des Auswärtigen Amtes seit 2002 zahlreichen Stipendiaten/innen aus Afghanistan ein Studium in Deutschland, das auf einen Master-Abschluss oder eine Promotion zielt. Sinn ist es, durch die rückkehrenden Stipendiaten über Dozenten und Lehrkräfte zu verfügen, die den Nukleus neu ausgestatteter Fakultäten bilden können und diese an das internationale akademische Niveau heranführen sollen. Alle Stipendiaten müssen im Übrigen unterschreiben, dass sie nach dem Studium in Deutschland in ihr Heimatland zurückgehen. Das haben einige in der Vergangenheit nicht immer getan.

    Die zweite Gruppe sind jene Studenten, die einen Platz an einer der 26 staatlichen Hochschulen in Afghanistan bekommen. Wenngleich Lehrpläne und Administration oft veraltet sind, die Ausstattung gemessen an internationalen Standards rudimentär ist und die Einrichtungen in einem Geist geführt werden, der gelegentlich an eine Disziplinierungsanstalt erinnert – ein staatliches Studium öffnet nach wie vor Türen, und sei es zu einem weiterführenden Studium im benachbarten Indien oder Pakistan.

    Der dritten Gruppe – geschätzte 50.000 bis 70.000 junge Männer und Frauen, die den concours nicht schaffen oder am System scheitern – bleibt der Rekurs auf eine der rund 75 privaten Universitäten. Diese Institute sind in den letzten sechs Jahren wie Pilze aus dem Boden geschossen. Ein heftiger Konkurrenzkampf ist entbrannt. Alle buhlen – ohne staatliche Mittel, dafür aber mit weithin sichtbaren Bill-Boards an zentralen Plätzen in Kabul wie auch im Internet – um Gunst und Gelder der Studenten bzw. deren Eltern. Das treibt Blüten, die man versucht ist, typisch afghanisch zu nennen: So haben erfolgreiche afghanische Geschäftsleute höhere Bildungseinrichtungen ins Leben gerufen. Aber auch politische Akteure, darunter Gouverneure, gewendete Warlords und auch ehemalige Taliban, haben ihre Präferenz erklärt. Alle gehören sie zu den Gründern oder Mitbegründern neuer Privat-Institute, in der Hoffnung, so langfristig Einfluss auf die afghanische Gesellschaft und ihre Jugend zu nehmen. Für die Dawat-Universität hat z. B. der streng-konservative und saudi-freundliche Mujaheddin-Führer Abdul Salam Sayyaf mehr als nur seinen Namen gegeben, und die Ariya-Privathochschule wird Mazars Gouverneur Atta Noor zugerechnet, um nur zwei Beispiele zu nennen.

    Profitstreben statt Aufnahmeprüfung

    Die Krux der Privat-Universitäten: „Es gibt keine Aufnahme-Prüfungen. Das heißt, es werden alle Studenten aufgenommen. Aber so steigt das Niveau nicht, sondern es bleibt gleichmäßig schwach“, kritisiert Ali Amiri, Dozent und Mitbegründer der Ibn Sina Privat-Uni in Kabul. In den letzten zwei Jahren, so erzählt er, ist die Studentenzahl dort von 400 auf 1.400 angestiegen, darunter ein gutes Drittel Frauen. „Allein durch die Gebühren der Studenten nimmt die Universität im Jahr umgerechnet rund 1 Million US-Dollar ein“, rechnet Amiri vor. Einnahmen, mit denen die Einrichtung im nächsten Jahrzehnt Land kaufen und vor den Toren Kabuls einen größeren Campus errichten möchte. Andere Privat-Universitäten folgen eher kurzfristigem Profit-Streben, das symptomatisch erscheint für den ungebändigten Kapitalismus, der die afghanische Wirtschaft prägt.

    In all dieser neuen akademischen Unübersichtlichkeit spielt eine Universität wie in einer eigenen Liga: die American University of Kabul, ins Leben gerufen durch starke Bünde, die von der regierungsamtlichen Politik über US-Hochschulen bis zu Privatiers reichen. Die Gebühren für ein Studienjahr liegen hier deutlich im vierstelligen Dollar-Bereich. Leisten kann sich das nur ein Teil der neuen kabuler und afghanischen Eliten, weshalb die Universität als Schmiede für die Kinder von Regierungsmitgliedern und Ministerialbeamten gilt.

    Einen möglichen Vorteil haben die Privat-Universitäten: Bei ihnen findet man relativ junges, flexibles Personal. Zum Beispiel engagierte junge Frauen als freie Lehrbeauftragte, die im einen oder anderen Fall an Elite-Universitäten in den USA und Europa studiert haben, und die lieber abseits der alten staatlichen Strukturen arbeiten und vernetzt sind (siehe Interview mit Shahrzad A.).

    Nicht ohne Zuversicht

    „An den staatlichen Universitäten blockieren ältere Dozenten nicht selten den Übergang ins neue Zeitalter. Ein Teil macht keinen Platz für die Jüngeren, obwohl sie offiziell längst pensioniert sind und die junge Generation besser qualifiziert ist“, beobachtet Niamatullah Ibrahimi. Die Jüngeren scheinen gleichwohl nicht zu resignieren. „2002 hat es an unserer Fakultät in Kabul nur rund zehn Prozent Dozenten mit Magister-Abschluss gegeben. Jetzt sind es rund 80 Prozent“, sagt ein ehemaliger Auslandsstipendiat nicht ohne Zuversicht. Und er zählt auf: mehr und bessere englischen Fachbücher, ein gepflegtes Labor, neuen Mikroskope und 36 Lehrkräfte. Eine Fakultät im Wandel. Und wer nicht die begehrten Auslandsstipendien für Europa, Australien oder die USA erhält, konzentriert sich eben auf Afghanistans Nachbarländer: Indien, Pakistan oder Tadschikistan. „Mehrere Dozenten der Uni Kabul sind zur Zeit dort, um ihren Master zu machen“, erzählt ein Mitarbeiter der Faculty of Fine Arts. Die Gebühren seien erschwinglich, ein Visum leicht erhältlich und die Leistungsanforderungen nicht zu hoch. Zudem wird auch dort Persisch gesprochen.

    Es ist wie so häufig in Afghanistan. Es gilt das ‚sowohl als auchʻ. Das System müsste zwar sobald wie möglich komplett reformiert werden. Aber es bewegt sich auch ohne Reform, manchmal ganz gewaltig und gegen viele Unkenrufe.

    Afghanistan 2022

    Interview mit Shahrzad A. Shahrzad A., 25 Jahre alt, unterrichtet an einer der privaten Hochschulen und hat vorher an Elite-Universitäten in den USA und England studiert. Sie ist Mitbegründerin einer erfolgreichen afghanischen Beratungsfirma, außerdem gehört sie einer Bewegung an, die Zielvorstellungen für ein Afghanistan der Zukunft formuliert: Afghanistan 2022.

    Wie sieht Ihre Arbeit aus?

    Ich arbeite in Kabul für eine Consulting-Firma, die ich mit drei Partnern aufgebaut habe. Das ist eine große Herausforderung. Wenn wir z. B. in den Provinzen arbeiten, ist Sicherheit für uns und unsere Mitarbeiter immer ein Thema. Ich bin auch Teil einer Bewegung politisch aktiver junger Leute. Die Bewegung nennt sich Afghanistan 2022. Auch hier gibt es ständig Herausforderungen.

    Wie sieht der Alltag aus?

    Ich bin jetzt 25. Wenn ich mich vergleiche mit den Altersgenossen im Ausland, dann tragen wir eine Menge Ungewissheiten mit uns herum. Immerfort. Wir diskutieren untereinander: Soll ich wegziehen von hier, oder soll ich bleiben? Soll ich mit der Regierung arbeiten oder nicht? Mir hat es immer geholfen, mich an der Wirklichkeit hier zu orientieren. Ich denke, es gibt ein enormes Potenzial in Afghanistan. Natürlich gibt es viele Probleme: Wir haben eine schreckliche Vergangenheit, der wir uns als Nation stellen müssen. Und wir haben Angst, das anzugehen. Wir schieben die Auseinandersetzung mit unserer Vergangenheit ständig von uns weg. Wir sind Menschen, die einander zerstört haben und die darüber auch das Land zerstört haben. Wir sind ein Volk, das – traurigerweise – eine große Gabe zu Gewalt und Zerstörung hat. Das hat die Vergangenheit uns gelehrt. Wir können aber auch aufbauen und haben ein Potenzial für eine friedlichere Entwicklung und für Demokratie.

    Wer sind die Leute, die in der Bewegung Afghanistan 2022 zusammenkommen?

    Wir sind junge Menschen von überall her in Afghanistan, aus Kabul und den Provinzen. Was uns verbindet ist, dass wir uns als unabhängig vom politischen Betrieb verstehen. Zugleich suchen wir Leute, die auf die eine oder andere Weise von sich reden gemacht haben, die ihre Sache mit Ernst und Überzeugung machen, die leidenschaftlich sind, und die ihr Land lieben und etwas bewegen wollen. Unter uns gibt es welche, die stellvertretende Minister sind, oder Leute wie mich, die ihr privates Unternehmen haben. Wir haben Uni-Dozenten, Lehrer und andere, die sich in der Zivilgesellschaft und für Menschenrechte engagieren. Auch Studenten gibt es bei uns, v. a. In den Provinzen.

    Was soll sich bis 2022 ereignen, also in acht Jahren, wenn euer Name Realität wird?

    Uns allen ist klar: Wir müssen koexistieren, wir müssen dafür sorgen, dass diese Gesellschaft funktioniert, dass wir zusammenarbeiten, ob wir das wollen oder nicht. Wir müssen es zumindest versuchen. Ich will in acht Jahren in einem Afghanistan mit einer stabilen Regierung leben, mit demokratischen Institutionen besser als heute, mit Bildungsmöglichkeiten für alle. Afghanistan soll einen besseren Ruf haben in der Welt. Daran wollen wir arbeiten, davon will ich ein Teil sein. In der afghanischen Geschichte gibt es Zeiten der Stabilität, unterbrochen von Chaos. Und dann erneute Stabilität, die wieder von Chaos unterbrochen wurde. Mehrfach musste wieder von Null angefangen werden. Und 2022, dieses symbolische Datum, könnte ein Zeitpunkt sein, an dem die Entwicklung idealerweise unumkehrbar ist.

    Welche Erfahrungen machen Sie an der privaten Universität, an der Sie unterrichten?

    Die Sprache kommt oft auf das Thema Religion. In einem Seminar habe ich zu den Studentinnen gesagt: Dies ist eine akademische Veranstaltung. Ich möchte, dass wir offen denken. Ich werde hier Dinge sagen, an die ich glaube, und andere, die nicht meiner Meinung entsprechen, die aber dazugehören, wenn wir von Gender-Theorien sprechen. Das eine oder andere wird euch aufregen oder euch wütend machen. Und dann hab ich gesagt: Nun stellt euch alle, auch die Frauen, mit Vor- und Nachnamen vor, wenn ihr mögt. Denn das rührt an einem kulturellen Tabu. Es gibt eine Tradition, dass Frauen ihren vollen Namen nicht öffentlich sagen.

    Warum?

    Darüber haben wir diskutiert. Das war sehr spannend. Ich sagte: Wir kennen den Namen der Frau des Propheten. Und den der Schwester und Mutter des Propheten. Also hat dieses Namens-Tabu nicht mit Islam zu tun. Ich habe also über feministische Theorie geredet. Wie Frauen sich kleiden und was das über das Herrschaftsgebaren von Männern aussagt. Das hat einige in der Klasse natürlich provoziert. Der Hedjab, meinte eine Studentin, das stehe im Koran und ist nichts, was Männer eingeführt hätten. Es sei das Wort Gottes. Wie ich so etwas sagen könne. Ich habe geantwortet, dass es mehrere Wege gibt, den Islam zu interpretieren. Einige waren entrüstet. Wieder andere haben gekontert und gesagt: Schaut! Ihr seid hier nicht die einzigen Muslime im Raum. Der Islam ist keine Religion, die einigen Wenigen gehört. Und es ist in Ordnung, wenn eine Frau sich anders kleidet. Das war das Wichtige an unserer Diskussion: dass wir Muslime lernen offen miteinander zu streiten. Kann Säkularismus die Probleme lösen? Vielleicht. Ich bin mir nicht sicher. In jedem Fall müssen wir lernen, über Religion zu reden, uns ganz normal darüber zu unterhalten und zu streiten. Statt nur unter den Eliten muss es zu einer ganz normalen Sache werden. Die Zeiten ändern sich, auch wenn gewisse Dinge bestehen bleiben.

    Was wird 2014? Und was wird mit den Frauen im Land?

    Sorgen mache ich mir über die Rechte von Frauen. Viele Dinge sind falsch gelaufen, andere richtig. Die Tatsache, dass viele über die Situation und Rechte von Frauen forschen und berichten, ist eine gute Sache. Ich denke, es wird auch weiterhin Taliban geben, die die Regierung bekämpfen. Das Zeichen an die Taliban wäre meiner Ansicht nach: Schaut, die Menschen in Afghanistan haben sich für Demokratie und die bestehende Verfassung entschieden und sie wollen so leben.

    Welche lessons learned gibt es für die Geberländer?

    Man hat viele Hilfsprogramme aufgelegt. Oft genug aber gab es darin keine Arbeitsmöglichkeiten für Frauen. Und: Die Männer sind bei diesen Hilfsprogrammen nicht mit an die Hand genommen worden. Man hat sie nicht einbezogen und sich stattdessen nur auf die Frauen konzentriert. So haben eine Reihe von Hilfsprogrammen Konflikte hervorgerufen. Manche sind heilsam. Andere sorgen dafür, dass alles nach hinten losgeht, weil die Männer mit Ablehnung reagieren.

    Was sind die größten Errungenschaften der letzten Jahre? Und was empfinden Sie jetzt als bedroht?

    Ich denke, Bildung ist eine Errungenschaft. Höhere Bildung an Hochschulen. Und die Kommunikationsmöglichkeiten. Die Tatsache, dass jeder ein Handy benutzen kann. Egal ob in den Bergen von Badakhshan oder in der Wüste von Helmand. Und damit jeden Beliebigen anrufen kann. Das hat soziale und kulturelle Folgen für das ganze Land. Und die neue Medienlandschaft hat enorm viel verändert, die Art und Weise, wie die Gesellschaft funktioniert. Die junge Generation orientiert sich an dem, was berichtet wird. Wir haben eine relative Freiheit gehabt in den letzten zehn Jahren. Also dass man den Staatspräsidenten kritisieren kann, ohne dafür automatisch Probleme zu bekommen. Man kann so ziemlich alles über ihn sagen. Das ist eine neue, eine positive Kultur. Aber angenommen, die Dinge laufen schlecht. Selbst dann, im schlechtesten aller Fälle, würde ich hier bleiben. Das könnte bedeuten, dass ich zu Hause bleibe und von dort arbeiten würde. Aber ich würde lieber hier in Afghanistan in meinen eigenen vier Wänden sein, als Akademikerin in Europa zu sein.

    Martin Gerner ist freier Journalist und Filmemacher mit Schwerpunkt Afghanistan. Er lebt in Köln.

    Copyright: Goethe-Institut e. V., Fikrun wa Fann
    Juni 2014

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