Foto: Kai Wiedenhöfer

    Kultur und Klima

    Ich verschmutze, also bin ich
    Die Umweltproblematik in Afghanistan

    Afghanistans Umweltprobleme sind nicht wesentlich geringer als seine Sicherheitsprobleme, vielmehr hängt beides unmittelbar zusammen. Zaghafte Versuche der Umweltbehörden treffen auf ein geringes Umweltbewusstsein der Bevölkerung. Dabei haben die Afghanen traditionell eine enge Beziehung zur Natur.

    „Mein Kind ist krank, schon seit Langem. Sein Zustand bessert sich nicht. Er hustet die ganze Nacht bis zum Morgen. Am Tage hat er Fieber. Sehen Sie, wie mager er geworden ist.“ Dies sagt ein Vater, der seinen kranken Sohn auf dem Arm trägt und in dem Privatkrankenhaus auf den Arzt wartet, um ihn zu fragen, was dieser für seinen fünfjährigen Sohn tun kann. „Was sagen die Ärzte?“, frage ich ihn. „Seine Lungen seien zu schwach. Sobald er Staub oder Rauch einatmet, verfällt er in diesen Zustand. Sehen Sie sich mal an, wie seine Nase läuft. Alles kommt von der Verschmutzung. Von der Wasser- und Luftverschmutzung“, antwortet er.

    Verbundenheit mit der Natur

    Umweltverschmutzung ist ein Problem, das zumindest in den afghanischen Großstädten, insbesondere in Kabul, Aufmerksamkeit erregt hat und Anlass zu Sorge gibt. Es ist nicht schwer, die Ursachen dafür zu finden. Es lässt sich leicht vorstellen, wie lebensbedrohlich der Klima- und Umweltwandel in einem Land wie Afghanistan ist, in dem die Bevölkerung zu 80% von den natürlichen Ressourcen lebt. Darüber hinaus hat die Gesundheitsbehörde in Afghanistan im Juli 2009 mitgeteilt, dass die Umweltverschmutzung allein in Kabul jährlich den Tod von 3000 Menschen verursacht. Seitdem wiederholen sich solche Äußerungen, die die Sorgen und Aufmerksamkeit der Menschen erhöhen. Sie wollen die Ursachen für die jüngsten Überschwemmungen und die Absenkung des Grundwasserspiegels erfahren. Sie wollen wissen, warum die Luft in den Städten immer schmutziger und voller Staubpartikel wird. Wer Afghanistan von außen betrachtet, könnte denken, dass die klimatischen Herausforderungen kein Thema in diesem Land sein können, weil es sich mit viel wichtigeren Sicherheitsproblemen wie Krieg und Frieden, bewaffneten Oppositionsgruppen, Infrastrukturproblemen, Interaktion mit den regionalen und internationalen Mächten sowie dem Schutz der Errungenschaften vergangener Jahre herumschlagen muss. Doch dies alles hat nicht dazu geführt, dass die Afghanen ihre Umwelt vergessen. Zwischen den Afghanen und ihrer natürlichen Landschaft gibt es eine tiefe und kulturelle Verbundenheit, die in ihrem Bewusstsein verwurzelt ist und seit Jahrhunderten Bestand hat. Mit einem Blick auf die Sprichwörter, Anekdoten und Gedichte dieses Landes können wir diese Verbundenheit sehr leicht feststellen. Es gibt sehr viele aus der Natur entnommene geflügelte Worte und Sentenzen, zum Beispiel:

    Je mehr der Baum trägt, umso mehr neigt er sich. (Hinweis auf die Bescheidenheit der Weisen)

    Die Verschmutzung des Wassers liegt an der Quelle. (Das bedeutet, die Sache ist von Grund auf falsch angelegt.)

    Kabul fehlt es an Gold, aber nie an Schnee.

    Man sieht, wie die Worte Baum, Wasser, Quelle und Schnee in diesen Sentenzen gebraucht werden. Ein anderer Hinweis auf diese Verbundenheit ist der grüne Tee, der seit Generationen das beliebteste Getränk der Bevölkerung ist. Sogar Präsident Karsai hat in seinen Sitzungen gewöhnlich eine Tasse mit grünem Tee vor sich stehen.

    Importierte oder tatsächliche Sorgen

    In den letzten Tagen des vergangenen Jahres bestellte der afghanische Senat den Leiter des Umweltschutzamtes in eine öffentliche Sitzung des Parlaments, um Umweltschutzfragen zu beantworten. Die Senatoren fragten ihn, was die Ursachen der Feinstaubkonzentration, der Luftverschmutzung und der Lungen-, Nieren- und Halskrankheiten seien. Bäume verschwinden, beispiellose Überschwemmungen häufen sich und überall sind Abfälle verstreut. Für mich, der die Sitzung beobachtete, war völlig klar, dass die Fragen der Senatoren ernst gemeint waren. Keiner hatte sie aufgefordert, diese Sitzung abzuhalten. Wenn die afghanischen Senatoren über die Ozonschicht, über den Lebensraum der Nordpolbären oder die letzten Entwicklungen am Amazonas Fragen gestellt hätten, hätten wir vermuten können, dass ihnen diese Fragen von westlicher Seite eingeredet worden seien, um solch eine Show zu veranstalten. Doch die Sitzung war dermaßen lebhaft und spannend, dass jegliche Verschwörungstheorie fehl am Platz war.

    Mostafa Zaher, Leiter des afghanischen Umweltamtes, fasst auf die Frage der Senatoren die wesentlichen Ursachen der Umweltverschmutzung wie folgt zusammen: Schnell wachsende Bevölkerung und infolgedessen Rückgang der ländlichen Bevölkerung, wachsende Verkehrsdichte auf den Landstraßen, Verbrauch von Holz und fossilen Brennstoffen wie Steinkohle in den Häusern und Fabriken, fehlendes Umweltbewusstsein und die Reduktion der Grünflächen. Er befasste sich dann mit der Rolle der staatlichen Behörden und beschwerte sich über ihre fehlende Zusammenarbeit und Übereinstimmung. Er sagte: „Solange dem Umweltschutz keine Priorität in der staatlichen Planung eingeräumt wird, wird sich die Situation verschlechtern.“

    Auch die Regierung spricht ständig von den Grenzen und Herausforderungen und bittet die Bevölkerung dringend um die Übernahme von mehr Verantwortung. Die Menschen sind zwar zur Zusammenarbeit und Übernahme von Verantwortung bereit, sagen aber, dass sie die Umstände nicht ändern können. Beispielsweise werden die über- und unterirdischen Wasserreservate  ständig verschmutzt. In einer Stadt wie Kabul mit einer Bevölkerung von vier Millionen gibt es keine Kanalisation. Jedes Haus hat eine eigene Grube für sein Abwasser. Die Menschen haben keine andere Wahl und die Regierung keine Mittel dafür. Ähnliches geschieht mit der Luft. Die Umwelt wird auf allen Ebenen zerstört. Von Zeit zu Zeit hört man warnende Stimmen, die Alarmglocken schrillen, es geschieht aber nichts. Für wen läuten eigentlich die Glocken?

    Abschied vom blauen Himmel

    „Der Doktor sagt, wir sollen die Wohnung warm halten. Dieses Jahr habe ich ein Kharvar (560 kg) mehr Holz gekauft als im Vorjahr, damit das Kind sich nicht erkältet. Der Doktor hat mehr Medikamente verschrieben. Vielleicht wird es dieses Mal gesund“, sagt er und drückt das kranke Kind an sich. Das schreckliche Husten des Kindes hört nicht auf. Der Vater verlässt das Krankenhaus. Das Fällen der Bäume und deren Nutzung als Brennholz im Winter hat eine lange Tradition. Die Menschen kaufen Holz, um zu heizen, und nehmen damit bewusst oder unbewusst an der Zerstörung der Wälder teil. Laut einer Statistik der UN-Umweltbehörde (UNEP) sind bislang etwa 50% der wertvollen Wälder des Landes bis 2008 verschwunden. Ich gehe Vater und Sohn nach und frage, ob er sich keine Sorgen um die Zerstörung der Wälder und die Umweltverschmutzung mache. Über die Luftverschmutzung mache er sich große Sorgen und zeigt auf seinen Sohn. Aber an die Wälder denke er nicht.

    Die Sorgen der Afghanen über die Umwelt beschränken sich also auf ihre eigenen Umstände und gehen gewöhnlich nicht weiter. Sie machen sich keine Sorgen über die Gletscher, das Ansteigen des Meeresspiegels, das Verschwinden der Bären in Polen oder die Reduktion der Ozonschicht, denn sie glauben im Allgemeinen, dass dies alles sie nicht betrifft. Wir haben keine Meeresküsten, die unter Wasser verschwinden könnten, im Zoo von Kabul gibt es keine gefährdeten Bären, über die Ozonschicht und deren Folgen haben die Afghanen nie ernsthaft nachgedacht.

    Um ihn auf die Bedeutung der Bäume für die Reinigung der Luft aufmerksam zu machen, frage ich den Vater, warum die Luftverschmutzung in den letzten Jahren nach dem Fällen so vieler Bäume aufgetreten sei. Seine Antwort ist erstaunlich: „Diese Verschmutzungen und Krankheiten sind neu. Sie kommen zusammen mit den Menschen aus dem Westen in unser Land. Früher war davon nie die Rede.“ Ich frage ihn, wie er zu diesem Ergebnis komme. Doch eine Antwort bleibt er mir schuldig und verlässt mich schließlich. Solche Analysen und Schlussfolgerungen sind gewöhnlich unter den traditionellen Schichten anzutreffen. Sie sind sogar weit verbreitet. Wenn wir dies als Beispiel für die afghanische Lebenswirklichkeit nehmen und auf andere Bereiche verallgemeinernd beziehen, können wir vielleicht verstehen, warum die afghanischen und ausländischen Staatsmänner aneinander vorbei reden und stets bei der Aufnahme von Kontakten miteinander Probleme haben. Kontakte, von denen das Schicksal Afghanistans abhängt, die aber ständig von Missverständnissen belastet sind. Genauso wie der Himmel von Kabul, dessen blaue Farbe im dichten Staub verschwunden ist, und sich seit Langem von der Bevölkerung verabschiedet hat.

    Umweltschutz, eine kleine Behörde und sonst nichts

    Das afghanische Umweltamt scheint bei allen Herausforderungen und Problemen der Umwelt allein dazustehen. In unserer jüngsten Geschichte hatten wir nie eine Behörde, die sich mit den Problemen der Umwelt befasste. Die Gründung dieser Behörde im Jahre 2005 ist ein historisches Ereignis. Danach hatten wir im Jahre 2007 das erste Umweltschutzgesetz, das die Aufgaben von staatlichen Behörden auf diesem Gebiet bestimmte, insbesondere die Rolle des Amtes für Umweltschutz. In diesem Gesetz sind zwei wesentliche Aufgaben für den nationalen Umweltschutz vorgesehen: Erstens das Verfassen einer Gesetzesvorlage und zweitens das Beobachten der Umweltverhältnisse.

    Der Gesetzestext, der mit Hilfe der UN-Umweltbehörde verfasst worden ist, zeigt die Mittel und Wege zum Schutz der wilden Tiere, Gewässer, Wälder und anderen Naturreservate. Darüber hinaus hat sich Afghanistan einigen internationalen Konventionen und Verträgen angeschlossen. Dies alles waren einige Schritte nach vorn. Die afghanischen Verantwortlichen erinnern stolz an diese Errungenschaften. Sie sagen, dass sie die ersten Schritte unternommen und die meisten ihrer Bemühungen auf das allgemeine Umweltbewusstsein konzentriert haben. Die Experten erinnern insbesondere an zwei Bemühungen und loben die entsprechenden Initiativen:
    1. Die Bereitschaft der Anbieter von Kommunikationsdiensten, Umweltnachrichten durch Mobiltelefone zu übermitteln.
    2. Das Sammeln von religionsrechtlichen Bestimmungen, die dem Schutz der Umwelt dienen.
    Das Übermitteln von SMS war zwar eine lobenswerte Initiative, wird aber wegen der entstehenden Kosten für die Anbieter von Kommunikationsdiensten nicht intensiv umgesetzt. Zum Beispiel ist die letzte SMS, die ich in dieser Sache bekommen habe, auf den 16. Mai 2012 datiert. Sie ist eine persische Kurznachricht folgenden Inhalts: „Das Pflanzen von Bäumen und Ziersträuchern, ihr Schutz und ihre Pflege ist ein Teil der menschlichen und islamischen Ethik.“

    Die zweite Bemühung, die in der Tat eine langfristige Forschung ist, begann am 27. Juni 2009. An diesem Tag sagten die Vertreter des afghanischen Umweltschutzamtes in Kabul, dass sie beabsichtigen, mit Hilfe der Geistlichkeit und des Ministeriums für Bildung und Erziehung das Fach „Islamisches Religionsrecht für Umweltschutz“ in den Lehrplan der Hochschulen aufzunehmen. Sie bestimmten für dieses Vorhaben zwei Ziele: Erstens sollen die Leute erfahren, dass der Umweltschutz ein wichtiges Thema der Religion ist. Zweitens wollen wir ein islamisches Recht für Umweltschutz schaffen. Diese Rechtslehre soll in den Schulen unterrichtet werden, damit die Menschen den Umweltschutz als wesentlichen Bestandteil der Religion sehen.

    Die Afghanen sind tief in der Religion verwurzelt. Ihr Dschihad gegen die sowjetischen Streitkräfte ist allen noch in Erinnerung. Sie zogen in den Krieg, weil sie ständig hörten, dass ihre Religion in Gefahr sei und die Hilfe der Gläubigen brauche. Ich glaube, die Afghanen sind nach wie vor religiöse Menschen. Das afghanische Umweltschutzamt ist sich dieser Tatsache bewusst und nutzt sie sehr geschickt für seine Ziele. Die Vertreter des Amtes behaupten, dass es ihnen gelungen sei, nach drei Jahren durch religiöse Bestimmungen die Menschen von der Notwendigkeit des Umweltschutzes zu überzeugen. Während die Zerstörung der Naturressourcen weitergeht, behaupten diese Vertreter, dass sie zumindest das Tempo der Zerstörung reduziert haben. Sie sagen, dass die Aufgabe des Umweltschutzes einer Behörde übertragen worden sei, der enge finanzielle Grenzen gesetzt worden sind.

    Unsere Stadt, unser Zuhause

    Ehrlicherweise muss gesagt werden, dass manche Gewohnheiten und Fehlentwicklungen, die sich während der Kriegsjahre allmählich unserer Kultur aufgedrängt haben, ebenfalls eine wesentliche Rolle bei der Umweltverschmutzung der letzten Jahre gespielt haben. Die Afghanen sind imstande, drei Dinge in der Öffentlichkeit zu tun: spucken, Abfall auf die Straße werfen und urinieren. Obwohl sich die dritte Unsitte seit 2001 reduziert hat, sind die ersten beiden weiterhin allenthalben zu sehen. Die Stadtverwaltung Kabul hat zur Verbesserung dieser Situation überall in der Stadt und auf die Uniformen ihrer Angestellten Schlagworte schreiben lassen: „Unsere Stadt, unser Zuhause.“ Die Afghanen deuten diesen Spruch unterschiedlich. Einer meiner Freunde aß draußen Obst und warf die Schalen auf den Bürgersteig. Als ich dagegen protestierte, sagte er: „Hier ist mein Land, ich bin frei zu tun und zu lassen, was ich will.“ Als ob er sagen wollte: „Ich verschmutze, also bin ich.“ Damit wollte er sein Dasein beweisen. „Und was ist mit dem Spruch: ‚Meine Stadt, mein Zuhause’?“, fragte ich. „So mache ich es auch zu Hause“, sagte er lachend. Viele Afghanen werfen die Abfälle auf die Straße, wohin sie wollen, und in der Regel hindert sie keiner daran. Man kann sich vorstellen, welche Katastrophe dieses Verhalten in den vergangenen zehn Jahren verursacht hat. Mit alten Parolen wie „unsere Stadt, unser Zuhause“ kann die Stadtverwaltung den Abfallberg nicht aus der Welt schaffen. Vielleicht braucht sie genauere und wirkungsvollere Schlagwörter, damit die Menschen verantwortungsbewusster reagieren und die Verschmutzung ihrer Umwelt mit offenen Augen wahrnehmen.

    Bergbau, der Drache erwacht

    Trotz der großen derzeitigen Schwierigkeiten wird vielleicht die Umsetzung weit angelegter Bergbau- und Industrialisierungspläne, die noch folgen werden, der schönen und einmaligen Natur Afghanistans den letzten Schlag versetzen. Gemäß einigen Untersuchungen befinden sich in den Tiefen der afghanischen Berge riesige Lager von Eisen, Kupfer und Lithium einerseits und Erdöl- und Erdgasfelder andererseits. Vielleicht haben bislang die Unsicherheit und das hohe Risiko für Investitionen die interessierten internationalen Firmen daran gehindert, sich an die Ausbeutung der Naturressourcen Afghanistans zu machen. Die Unsicherheit ist ein zweischneidiges Schwert, sie hat selbst einerseits zur Zerstörung der afghanischen Natur beigetragen und andererseits den Drachen des Bergbaus daran gehindert, das Land zu betreten. Es herrscht eine große Sorge unter den Umweltfreunden und -schützern in Bezug auf die Schäden und Herausforderungen, die mit dem Abbau von Lagerstätten durch internationale Firmen, die nur an ihre Profite und Investitionsgewinne denken, entstehen werden. Natürlich können wir durch unsere Bodenschätze reich werden und keine Last mehr für die internationale Gemeinschaft sein. Wir können dadurch sogar zur Förderung des Friedens beitragen, werden aber unsere Naturlandschaften noch schneller zerstören. Unser Wasser wird nicht mehr rein und unsere Luft und unser Boden nicht mehr imstande sein, die heutigen Früchte und Pflanzen hervorzubringen. Unser Präsident sagt: „Wir können durch die Beteiligung der Regional- und Weltmächte an afghanischen Bodenschätzen dafür sorgen, dass sie sich um unsere Wirtschaft kümmern, und dass wir endlich in Frieden leben können.“ Ein Umstand, der in der afghanischen Geschichte nach der Unabhängigkeit Seltenheitswert erlangt hat. Die Umweltaktivisten sagen, dass Afghanistan bislang noch keine wegweisenden Gesetze für den Bergbau habe. Afghanistan sei nicht imstande, seine Interessen den multinationalen Wirtschaftsgiganten gegenüber durchzusetzen. Unüberlegte schnelle Entscheidungen gefährden den gewünschten historischen Frieden für Afghanistan. Das sind komplexe Verhältnisse, die die Zukunft der Umwelt in diesem Land bestimmen werden. Alle Faktoren sind hier miteinander verwoben: Umwelt mit Frieden, Frieden mit Wirtschaft, Frieden und Wirtschaft mit der Kultur, und unser Leben und unsere Zukunft mit all diesen Faktoren. Tatsache ist, dass alle Länder der Welt vom Westen bis zum Osten vom Norden bis zum Süden ihre eigenen Interessen verfolgen. Unsere Aufgabe besteht darin, diese unterschiedlichen Interessen mit unseren eigenen in Einklang zu bringen, um friedlich leben zu können. Eine Herkulesarbeit, die, wenn auch nicht unmöglich, doch sehr schwer durchzuführen ist.
    Taqi Akhlaqi
    ist afghanischer Schriftsteller und Journalist und lebt in Kabul.

    Copyright: Goethe-Institut e. V., Fikrun wa Fann
    Juni 2013

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