Foto: Kai Wiedenhöfer

    Mauerfälle – 1989 und die Folgen

    Über Fikrun

    Fikrun wa Fann war eine von 1963 bis 2016 vom Goethe-Institut herausgegebene Kulturzeitschrift, die den kulturellen Austausch zwischen Deutschland und den islamisch geprägten Ländern gefördert und mitgestaltet hat. Im Herbst 2016 erschien die letzte Ausgabe „Flucht und Vertreibung“ (Heft 105).
    Studenten am Tianmen-Platz 1989; Foto: Sadayuki Mikami/AP

    Jenseits des deutsch-deutschen Horizonts
    1989 global

    Das Jahr 1989 wird in Berlin mit dem Fall der Mauer, in Deutschland mit der deutschen Wiedervereinigung verbunden. Doch in einer Zeit des intensiven globalen Kulturaustausches, in der international vernetztes Denken eine immer größere Rolle spielt, erscheint ein erweiterter Horizont auf die Ereignisse von 1989 aus einer globalen Perspektive geradezu notwendig. Von Susanne StemmlerMehr ...
    Wohnung Typ P2, DDR 1974; Foto: Sibylle Bergmann

    Wenn man sein Land verliert…
    Der Schock der Wende

    Wie fühlt es sich für einen ehemaligen DDR-Bürger an, wenn er den Zerfall seines Landes erleben muss? Wie erlebt er den Unterschied in der Lebensweise und Mentalität zwischen Ost und West? Von Roswitha HaringMehr ...
    Julia Franck; Foto: Thorsten Greve © S. Fischer Verlag 2009

    Die Überwindung der Grenze liegt im Erzählen
    Eine biografische Ost-West-Zerrissenheit

    Die Ost-West Erfahrung von Julia Franck als Mädchen und junge Frau bietet einen schmerzhaften Eindruck von der damaligen Ignoranz des Westens gegenüber der DDR. Diese Ignoranz steht in scharfem Kontrast zur Euphorie, die bei der Wiedervereinigung herrschte. Die Literatur könnte die Berührungsscheu in den Köpfen überwinden. Von Julia FranckMehr ...
    Wo einst die Mauer stand; Foto: Stephan Kaluza © Dumont Verlag 2009

    Nachdenken über die DDR
    In Bigamie leben und Meridiane umarmen

    Ein Mensch kann zwei Heimaten haben, und genauso zwei Sprachen. Ein Beispiel dafür ist der syrischstämmige Dichter Adel Karasholi, für den der Mauerfall eine besondere Bedeutung hat. Von Adel KarasholiMehr ...
    Wo einst die Mauer stand; Foto: Stephan Kaluza © Dumont Verlag, Köln 2009

    Parallelgeschichten
    Migranten im Wiedervereinigten Deutschland

    Wenn von der gesellschaftlichen Umbruchphase 1989 die Rede ist, dominiert stets eine deutsch-deutsche Perspektive. Diese Sichtweise stellt nicht den Gedanken einer Transformation der Zugehörigkeit durch Bekenntnis und Sozialisation in den Vordergrund, sondern die Unveränderbarkeit der Herkunft. Von Nevim ÇilMehr ...
    Berlin, Potsdamer Platz, 1986; Foto: Ute und Bernd Eickemeyer

    Von einem Stein, den mir der Postbote brachte

    Die arabische Welt hat eine andere Perspektive auf die Ereignisse von 1989. Auch für sie gilt dieses Jahr als Einschnitt, aber auf eine ganz andere Weise als für den Westen. Von Hassan KhaderMehr ...
    Menschenschlange während der ersten freien Wahlen in Südafrika, 1994; Foto: David Brauchli/AP

    1989/90 in Südafrika
    Das Ende der Apartheid

    Auch für Afrika, und zwar ganz besonders für Südafrika, markiert das Jahr 1989/90 eine entscheidende Wende: das Ende des Apartheidregimes. Wie ist es dazu gekommen und wie sieht nach 20 Jahren Wende die Bilanz aus? Von Andreas EckertMehr ...
    Gulbuddin Hekmatyar während einer Pressekonferenz 1989; Foto: Kees Metselaar/Hollandse Hoogte/laif

    Rote und Grüne Gefahr
    Eine Diskussion über die Verzerrung der Islamwahrnehmung nach 1989
    Mit Jihan El Tahri, Manthia Diawara, Mueni Wa Muiu, Andreas Eckert

    Die afrikanischen Führer haben sich der Konsequenz des Mauerfalls bis heute nicht gestellt. Dennoch sind auch die Auswirkungen auf Afrika groß. Das gilt auch für die Rolle des Islams, um den sich zahlreiche politische Konflikte in Afrika bis heute drehen. Von Jihan El TahriMehr ...
    Das Mauerreise Projekt in Ramallah; Foto: Mira Stobbe © Goethe-Institut e.V.

    Mauerreise in Palästina
    Ein Kunstprojekt des Goethe-Instituts

    Anlässlich des 20jährigen Jubiläums des Mauerfalls hat das Goethe-Institut die Wanderausstellung „Mauerreise“ konzipiert. Über die Station Ramallah berichtet unser Korrespondent aus Palästina. Von Tahsin YaqinMehr ...
    Mauern in Bagdad; Foto: Picture Alliance

    Bagdad, die gesetzlose Stadt

    Auch Bagdad wird heute von Betonmauern durchschnitten. Doch die Mauern in den Köpfen der Menschen sind noch unüberwindbarer. Von Hussain al-MozanyMehr ...
    Jürgen Habermas; Foto: Isolde Ohlbaum

    Der konsensuale Gott
    Zum 80. Geburtstag von Jürgen Habermas

    Die himmlischen Dinge mögen ihre Bedeutung haben, aber mindestens ebenso wichtig sind die irdischen Angelegenheiten. Wie steht Jürgen Habermas zur Religion? Von Kersten KnippMehr ...
    1984, Berlin, Marx-Engels-Platz; Foto: Harald Hauswald

    Das Land ist ja noch da
    Fotos aus der DDR

    20 Jahre Mauerfall sind in Berlin Grund genug für umfangreiche Fotoausstellungen über den Alltag in der DDR. Letzte Rätsel allerdings werden dort nicht gelöst. Von Regina MönchMehr ...
    Junges Paar in Kairo; Foto: Markus Kirchgessne

    Abenteuer Forschung

    Das Buch „Youth, Gender and the City“, herausgegeben von Thomas Hüsken und veröffentlicht durch das Goethe-Institut Kairo, liest sich wie ein Abenteuerbericht: Sieben Studenten der Anthropologie an der Freien Universität Berlin verbringen ein Semester in der Mega-City Kairo.Mehr ...