Foto: Kai Wiedenhöfer

    Mauerfälle – 1989 und die Folgen

    Über Fikrun

    Fikrun wa Fann war eine von 1963 bis 2016 vom Goethe-Institut herausgegebene Kulturzeitschrift, die den kulturellen Austausch zwischen Deutschland und den islamisch geprägten Ländern gefördert und mitgestaltet hat. Mit dem Erscheinen der letzten Ausgabe „Flucht und Vertreibung“ (Heft 105) im Herbst 2016 wurde auch die Pflege und Aktualisierung dieses Online-Portals eingestellt.

    Bagdad, die gesetzlose Stadt

    Mauern in Bagdad; Foto: Picture AllianceAuch Bagdad wird heute von Betonmauern durchschnitten. Doch die Mauern in den Köpfen der Menschen sind noch unüberwindbarer.

    Eine Mauer erwächst zuerst im Kopf. Meistens bildet sie eine örtlich begrenzte Sperre, später wandelt sie sich dann in eine Linie, an der sich das Eine und das Andere berühren, und in eine Mauer imaginärer Teilung oder in eine leibhaftige Mauer. Ich glaube, eine Grenzmauer ist gnadenloser, unnachgiebiger und gefährlicher als ein Ghetto, denn ein Stadtviertel, das aus ethnischen oder religiösen Gründen abgeschottet ist, strebt zuerst nach einer Stärkung der inneren Solidarität, bevor es die Konfrontation mit der äußeren Bedrohung sucht, die die anderen Bürger des Staates darstellen. Dieser Rückzug provoziert eine Verbitterung der anderen Bürger und ermutigt sie dazu, Feinde zu werden, die darüber nachdenken, wie sie die andere sich abschottende Gruppe vernichten können. Auf diese Art wird ein solcher Rückzug zu einem Fallstrick, der die Gegenseite zu instinktiver Gewalt anstiftet, die schließlich eine ethnisch oder konfessionell motivierte Vernichtung und Ausrottung in Erwägung zieht.

    Was kann ich nun über die Mauern von Bagdad, meiner gesetzlosen Stadt, sagen, die vom Unglück verfolgt und einer Teilung unterworfen ist? Gestern, am 19. August 2009, erreichten mich die Nachrichten über zahlreiche neue Opfer: Bei mehreren brutalen Angriffen, die auch in der abgeriegelten Grünen Zone stattfanden, starben ungefähr einhundert Menschen und mehr als sechshundert wurden verletzt. Die Selbstmordattentäter hatten auf das Außenministerium und das Finanzministerium gezielt, besser bekannt unter dem Namen „die zwei Herrscher“.

    Bagdad? Die Stadt des Feuers, der Massaker, des Blutes und der Asche?

    Bagdad? Die Stadt der Bildung, der Poesie, des Weines und der Schönheit?

    Was kann nun über die berühmteste unter den legendären Städten in der Geschichte gesagt werden, die außerdem jedes kulturellen Antlitzes beraubt und der Zerstörung vollständig ausgesetzt ist? Wir wissen, diese Stadt wurde vom Feuer getauft und ihr Fundament von züngelnden Flammen gelegt. Man kann den Bericht dieser surrealen Szene gar nicht oft genug lesen, die der Kalif Abu Ja‘far al-Mansur persönlich von der Bühne eines alten Klosters aus leitete, um Bagdad zur unumstrittenen Welthauptstadt des Wissens, der Kunst und der Sprache seiner Zeit zu machen.

    In al-Tabaris Geschichte heißt es:

    Al-Mansur sandte nach einer Schar von Handwerkern und Arbeitern aus Syrien, al-Mawsil, al-Jabal, al-Kufah, Wasit und al-Basrah und befahl, eine Gruppe von Leuten auszuwählen, die mit Tugend, Aufrichtigkeit, Intelligenz, Treue und Kenntnissen in der Geometrie ausgestattet war. Infolgedessen waren unter denjenigen, die zu ihm gebracht wurden, auch al-Hajjaj b. Artah und Abu Hanifah al-Nu‘man b. Thabit. Der Kalif befahl, die Stadt solle abgesteckt, die Fundamente ausgehoben, die Lehmziegel geformt und die Steine gebrannt werden. Nun war es begonnen: Die erste Phase des Projektes wurde im Jahre 145 AH eingeleitet.
    Es wird gesagt: Als al-Mansur beschloss, Bagdad zu bauen, wollte er sehen, wie es aussehen würde, also befahl er, dass die Umrisse der Stadt mit Asche nachgezeichnet werden sollten. Er trat durch jedes Tor hindurch und lief die äußeren Mauern, die Arkaden, die Höfe ab – sie alle waren von der Asche umrandet. Er drehte die Runden, sah sich die Arbeiter und die skizzierten Gräben an. Als er dies getan hatte, befahl er, Baumwollsamen auf die Umrisse zu streuen und Öl darauf zu gießen. Dann sah er zu wie das Feuer entflammte, und er erblickte die Stadt als Ganzes und erkannte ihren gesamten Plan. Daraufhin befahl er, die Fundamente entlang dieser Linien auszuheben, und begann mit ihrem Bau.

    Al-Mansur errichtete eine runde Mauer um Bagdad, um die Angst vor den Angriffen von Fremden und den arabischen Stämmen der Arabischen Halbinsel zu bannen – denn diese stellten eine reelle Bedrohung für das Kalifat dar. Dieser Verteidigungsring verhinderte jedoch nicht, dass Bagdad eine kosmopolitische Stadt wurde, die offen war für andere Kulturen der Welt und für deren kreative Geister, denen sie eine Heimat bot. Al-Tabari war selbst einer von ihnen: Er stammt aus Nordiran.

    Ich habe selbst Phasen der Einwanderung nach Bagdad miterlebt, Versuche von Einwanderern, sich an die geographische und soziale Umgebung anzupassen, und ich habe die Formen der Zurückweisung und Akzeptanz gesehen, mit denen Bagdads Bürger diesen Neuankömmlingen begegneten. Die Stadt öffnete ihr Herz Stück für Stück für Neuankömmlinge, umarmte Einwanderer aus dem Ausland und bot ihnen das, was man heute kulturelle Vielfalt nennt, ohne sich dabei in einen „Melting Pot“ zu wandeln. Dies geschah in einem Prozess der Sozialisierung, oder mit anderen Worten, als Anerkennung der Grundvoraussetzungen der Stadt, die ihren ursprünglichen Einwohnern erlaubte, ihre unverwechselbaren Eigenschaften zu behalten.

    Eine zeitlang war ich stolz auf meine südirakischen Wurzeln – und ich bin es immer noch. Sie verbinden mich mit den ersten dortigen Siedlern, die viele verschiedene ethnische, konfessionelle und sprachliche Hintergründe hatten. Der arabische Muslim, egal ob Sunnit oder Schiit, lebte gemeinsam mit dem Mandäer, dem Christen und dem Juden in Sicherheit, Frieden und tiefem Respekt. Tatsächlich war es der Muslim, der üblicherweise zu einem der sich gelegentlich gegenseitig bekämpfenden arabischen Stämme gehörte, der besonders darauf bedacht war, seinen mandäischen, jüdischen und christlichen Brüdern Schutz zu gewährleisten. Ich habe noch nie gehört oder gelesen, dass es in Südirak, das heißt in der Region, die sich von Bagdad bis Basra erstreckt, einen Angriff oder einen Mord gegeben habe, der aus religiösen Motiven gegen eine religiöse Minderheit gerichtet war. Ich beginne, diese historische Wahrheit als Erscheinungsform einer natürlichen Koexistenz zu betrachten, die von gesellschaftlicher Erziehung und Stammeswerten geleitet wird, beruhend auf Stolz, Wachsamkeit und gegenseitigem Respekt – Werte, die eine bessere Basis bilden als religiöse Glaubensbekenntnisse, wie nun im Folgenden deutlich werden wird.

    Als die armen Leute vom Land aus dem Süden nach Bagdad immigrierten, und viele von ihnen sich in einem Gebiet versammelten, das gegenwärtig das Zentrum der sadristischen Revolution ist, die als „Verdienst“ der amerikanischen CIA gilt (siehe Fikrun wa Fann/Art&Thought 87), vermischten sich die arabischen Stämme, die zuvor voneinander getrennt waren, und verschmolzen schließlich miteinander. Diese Gruppenmigration erschuf eine umfangreiche soziale Veränderung. Araber einiger Stämme begannen, die städtischen Verhaltensmuster anzunehmen. Sie „bagdadisierten“ sich, indem sie Jacken und Hosen anstelle einer dishdasha, eines zibun oder eines schweren Kleides mit Gürtel, einem Mantel und einem Kopftuch trugen. Manche begannen, Wein zu trinken – eine bis dahin unter den Stämmen Südiraks unbekannte Praxis. Eine andere Gruppe begann tatsächlich, in den alten Stadtvierteln Bagdads nach schönen Mädchen Ausschau zu halten.

    Mauern in Bagdad; Foto: Picture AllianceAls Madinat al-Thawra gegründet und dort ein Programm zur Unterbringung bedürftiger Familien etabliert wurde, ereigneten sich dort viele bewaffnete Angriffe und Einbrüche; doch schon bald fanden Frieden und Sicherheit Einzug in das Leben der Anwohner dieser Stadt. Als die irakische Regierung, geführt von Abd al-Karim Qasim, nach den Ursachen dieser gewalttätigen Angriffe forschte, wurde klar, dass einer der arabischen Stämme in die Verbrechen verwickelt war. Also beschloss die Regierung, Mitglieder gerade dieses Stammes als Wächter für Madinat al-Thawra zu ernennen. Dies war wirklich eine eher surreale Strategie, die von dem Spruch inspiriert zu sein scheint: „Man braucht einen Dieb, um einen Dieb zu fangen“. Die folgenden Entwicklungen bewiesen allerdings die Richtigkeit dieses Versuches. Die Stadt konnte Ruhe genießen, und es wurde eine Sicherheit hergestellt in einem Maße, das unvergleichbar war mit anderen irakischen Städten. Es war so sicher, dass ich niemals einen Schlüssel in meiner Tasche trug. Ich kann mir sogar nicht einmal mehr vorstellen, wie dieser Schlüssel aussah. Niemals sah ich die Bewohner von Madinat al-Thawra einen Schlüssel tragen. Die Türen blieben Tag und Nacht geöffnet; es war beinahe so, als ob Madinat al-Thawra, dieses Viertel, in dem hunderttausende Menschen in achtzigtausend Häusern lebten, aus einem einzigen Wohnsitz bestand.

    Heute, nach einer Kette blutiger täglicher Zwischenfälle in Bagdad, dem Fall von Saddam Husseins Regime und der Ankunft der Besatzungskräfte, frage ich mich: Wie konnte diese soziale Eintracht erreicht werden, völlig ohne Zuhilfenahme von unterdrückenden Maßnahmen? Ich habe zum Beispiel niemals eine Waffe bei mir getragen. Ich hatte keine Angst, als ich als kleiner Junge durch die Straßen von Madinat al-Thawra oder durch ihre schmalen, düsteren Gänge lief. Kein Kind wurde entführt, kein Mädchen wurde vergewaltigt und es gab keine der anderen Verbrechen, die zum Alltag des heutigen Irak geworden sind. Wie konnten Sicherheit und Ruhe sich schließlich als Vorbilder durchsetzen, trotz des Mangels an Sozialleistungen und der weit verbreiteten Armut in diesem Bezirk? Warum errichteten die Menschen keine Grenzmauern unter einander?

    Je sorgfältiger ich über diese Frage nachdachte, desto überzeugter wurde ich, dass eine Mauer, die zuerst im Kopf skizziert und anschließend auf leibhaftigem Boden gebaut wird, um Menschen zu trennen, hauptsächlich auf religiöser Ausgrenzung beruht; denn ich bin überzeugt, dass Religion stets ein Streitgegenstand innerhalb eines Volkes ist. Immer wenn religiöse Elemente in den politischen oder ökonomischen Kampf eintreten, nimmt dieser ein wildes, blutiges Ausmaß an, denn Religion ist das logische Analogon zu ethnischer Säuberung oder sozialem Schisma und darüber hinaus eine interne Verbindung zu einer Macht. Bevor ich diese Idee ausführe, die über lange Jahre hinweg zu einer festen Überzeugung geworden ist, verwende ich Deutschland als Beispiel, denn diese Nation hat in ihrer umfangreichen Geschichte seit Martin Luthers Reformation vor etwa 500 Jahren zahlreiche Schismen und bewaffnete Konflikte erlebt und war Schauplatz für die grausamsten Kriege. Ich beziehe mich damit auf den Ersten und den Zweiten Weltkrieg, ganz abgesehen vom Dreißigjährigen Krieg.

    Das gegenwärtige Deutschland hat es geschafft, sowohl diese Teilungen als auch die ideologischen Abgründe zwischen dem kommunistischen Osten und dem kapitalistischen Westen zu bewältigen. Trotzdem war es nicht in der Lage, die konfessionelle Spaltung zwischen Katholiken und Protestanten zu überwinden. Dies ist die einzige Teilung, die in der deutschen Gesellschaft immer noch vorhanden ist, trotz ihrer abnehmenden Intensität, die der Verdrängung der Religion an den Rand der Gesellschaft und ihrer Unterwerfung unter die Gesetze des deutschen Staates zuzuschreiben ist.

    Während einer Reise nach Ost-Deutschland, die ich nach der Wiedervereinigung unternahm, machte ich mich persönlich mit einigen Aspekten der Teilung vertraut. Ich wurde von einem katholischen Aktivisten begleitet, der mir traurig von den Ländereien berichtete, die von den Anhängern Martin Luthers und der unmittelbaren Unterstützung der deutschen Fürsten eingenommen wurden. Diese Ereignisse, die viele Jahrhunderte zurückliegen, sind im Bewusstsein der Katholiken noch lebendig. Sogar heute weigert sich die päpstliche Kirche, den Anhängern beider Konfessionen das gemeinsame Zelebrieren der Messe zu gestatten, geschweige denn den Anhängern des orthodoxen Christentums in Osteuropa.

    Wenn wir diese konfessionelle Realität nun auf den Irak beziehen, dann wird deutlich, dass die Feindschaft zwischen sunnitischen und schiitischen Muslimen weiter zurückreicht als Martin Luthers Reformation, die nur 500 Jahre zurückliegt. Die Teilung der Sunniten und Schiiten reicht zurück bis in die frühen Anfänge des Islams und sie wird weitergehen, solange die Religion, die die Quelle dieser Kluft und dieses Konfliktes ist, in ihrem momentanen Zustand verbleibt. Das Problem ist nicht auf die Religion als solche beschränkt, sondern liegt außerdem in der von ihr vollzogenen Ausbeutung der persönlichen politischen Ambitionen und Zielsetzungen. Warlords gibt es überall, und vor allem in Irak, wo sie sich mit diesen oder jenen konfessionellen Gruppen verbünden, um ihre persönlichen Ziele verwirklichen zu können. Zudem schenken die religiösen Gruppierungen dem Nationalen und Öffentlichen aus strategischen Gründen keine Glaubwürdigkeit und sprechen der Geographie keine Bedeutung zu, denn konfessionelle Zugehörigkeit kennt keine nationalen Grenzen und kann sie infolgedessen auch nicht respektieren. In diesem Sinne sind sie mit absoluten Ideologien wie dem Kommunismus oder Kapitalismus vergleichbar. Der schiitische Muslim bewundert die Angehörigen der Familie des Propheten Mohammed und ihre Lehren, der sunnitische Muslim glaubt an die Prophetengefährten und an die ersten vier rechtgeleiteten Kalifen. Es gibt nichts, was einen religiösen Menschen außer seiner konfessionellen Zugehörigkeit mit seinem Vaterland verbindet. Kulturelle Zugehörigkeit ist das exakte Gegenstück zur religiösen Zugehörigkeit. Wenn wir die Geschichte Iraks detailliert untersuchen, stellen wir fest, dass die Annahme des Islams von den ersten Irakern vorwiegend aus kulturellen Gründen geschah und erst zweitrangig aus politischen Gründen, die auf der Abneigung gegenüber der sassanidischen Besatzung beruhten. Wann immer Iraker eine Möglichkeit sehen, ihre kulturelle – mehr noch als ihre religiöse – Zugehörigkeit auszudrücken, gehen sie in ihrer ganzen ethnischen und religiösen Vielfalt jubelnd auf die Straßen. Diese Realität wird beispielsweise bestätigt durch den in einem künstlerischen Wettbewerb errungenen Triumph des irakischen Sängers Shadha Hassun oder durch den Sieg der irakischen Nationalmannschaft im Asien Cup.

    Wenn eine Mauer allmählich fest im Kopf verankert ist und in das kommunale konfessionelle Bewusstsein übergeht, wird sie im geeigneten Moment ihren sichtbaren Ausdruck finden. Was wir heute in Bagdad sehen, ist die Verkörperung einer Mauer, die sich in den Köpfen der Menschen innerhalb der vergangenen 1400 Jahre herausgebildet hat, die aber erst jetzt an die Oberfläche tritt, da die gegnerische Seite Schwäche zeigt. Aus diesem Grund ist sowohl das Errichten als auch das Niederreißen einer Mauer bedeutungslos – denn die Angst vor dem Anderen, der innerhalb einer Nation ein Partner sein sollte, ist viel fester verankert als die Mauer selbst. Deshalb verhindert die religiöse Angst Assimilation und Integration und billigt konfessionelle Säuberungen. Die Entscheidung, Grenzmauern zu errichten, die auf dem Blut der Söhne eines einzelnen Volkes erbaut wurden und die die Teilungen und die mörderischen Kämpfe intensiviert haben, war Teil eines amerikanischen Plans, basierend auf einem Report für den amerikanischen Kongress, der das Erbauen von Mauern in Bagdad empfahl, ganz nach dem in Belfast angewandten Muster zur Verhinderung konfessioneller Morde. Es ist eine der Ironien des Schicksals, dass der in Nordirland amtierende stellvertretende Polizeipräsident Duncan McClausland – der zuvor die Errichtung der Schutzmauern in Belfast unterstützt hatte – mit der Aufsicht für den Mauerbau beauftragt wurde.

    Als die irakische Regierung damit begann, die Mauern abzubauen, ereignete sich das Massaker, das ich anfangs geschildert habe. Ich erinnere mich an eine Geschichte aus der irischen Mythologie, die tief in der irischen Kultur verwurzelt ist. Als der legendäre Cú Chulainn beschloss, gegen sein eigenes Volk zu kämpfen, wurde er von 150 irischen Frauen eingekreist. Sie hoben alle gleichzeitig ihre Röcke und zeigten die intimen Stellen ihrer Körper, um Cú Chulainn in Versuchung zu führen. Daraufhin besinnte er sich wieder, änderte seine Meinung und beschloss, seinem unterdrückten Volk beizustehen.

    Aber wer wird heute die konfessionellen Grenzmauern aus den Köpfen und den Herzen der Iraker entfernen?
    Hussain al-Mozany,
    1954 im Irak geboren, lebt in Berlin und arbeitet für Deutsche Welle TV. Er hat diverse Romane und Erzählbände auf Arabisch und auf Deutsch veröffentlicht.

    Übersetzung: Simone Falk
    Copyright: Goethe-Institut e. V., Fikrun wa Fann
    Dezember 2009

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