Sprache

    Über Fikrun

    Fikrun wa Fann ist eine Kultur-
    zeitschrift, die den kulturellen Austausch zwischen Deutschland und islamisch geprägten Kultur-
    kreisen fördert und mitgestaltet. Autoren aus Deutschland, Europa und der islamischen Welt kommen neben anderen internationalen Stimmen zu Wort. Fikrun wa Fann bietet neben Information und Dialog mit den und innerhalb der islamisch geprägten Kulturkreise ein literarisches Forum für aktuelle gesellschaftspolitische Debatten.
    Without words. Photo: Alexandra Demenkova

    Die Fliege im Glas.
    Was ist Sprache?

    Zwar hat schon Aristoteles schon über die Sprache nachgedacht, doch als philosophisches Thema wurde die Sprache erst im 20. Jahrhundert wiederentdeckt. Entscheidende Anstöße gab dabei der österreichische Philosoph Ludwig Wittgenstein. Richard David Precht erklärt die Hintergründe dieses folgenreichen Denkens. Von Richard David PrechtMehr ...
    Professor am Katheder, 1340

    Ist das Deutsche ein Sprachenmix?
    Die Rolle des Lateinischen, Französischen und Englischen in der deutschen Sprachgeschichte

    In Zeiten der Globalisierung kann keine Sprache der Welt eine absolute, ursprüngliche Reinheit aufrechterhalten. Am Beispiel der Sprachgeschichte des Deutschen analysiert Uwe Pörksen, wie sich der Einfluß anderer Sprachen auswirkt. Von Uwe PörksenMehr ...
    Somewhere… Boys. Photo: Alaoui Moulay Youssef

    Machtdiskurs und Machtlosigkeit: Das kolonialistische Spracherbe am Beispiel Senegal

    Wer an der Macht teilhaben will, muß die Sprache der Herrschaft reden. Doch mit dem Ende des Kolonialismus änderte dies sich keineswegs, sondern in vielen ehemals kolonisierten Ländern blieb die europäische Sprache die Sprache der einheimischen Machthaber. Von Khadi FallMehr ...
    Manuskript in Sanskrit, India 1849

    Mehrsprachigkeit und kulturelle Diversität. Europa und Indien als Beispiel

    So unterschiedlich Europa und Indien auf den ersten Blick wirken, im Zuge der europäischen Vereinigung fallen immer mehr Gemeinsamkeiten auf. Das betrifft besonders die Sprachen. Von Anil BhattiMehr ...
    Ich war hier. Photo: Werner Mansholt

    Die Sprachländer des Dazwischen: Mehrsprachigkeit in der Literatur

    Was bedeutet Sprache für eine Schriftstellerin, die eine Biographie jenseits eines eng definierten Begriffs von Heimat, Nationalität und Muttersprache hat? Marica Bodrozic, geboren im Vielvölkerstaat Jugoslawien, heute im Einwanderungsland Deutschland schreibend, schildert ihre besondere Beziehung zur Sprache. Von Marica BodrožićMehr ...
    Zwei Gedichtverse, Iran 16. Jahrhundert

    Sprache, Dichtung und Einzigartigkeit. Die arabischen Juden

    Eine gemeinsame arabisch-jüdische Identität scheint eine Unmöglichkeit angesichts der gegenwärtigen politischen Situation im Mittleren Osten. Trotzdem war sie, wie die deutsch-jüdische Identität, bis zum Zweiten Weltkrieg eine Wirklichkeit. Von Reuven SnirMehr ...
    Bärtiger Schreiber, Isfahan 1626

    Reinheit oder Realismus?
    Der Streit der Sprachpfleger und Sprachwissenschaftler in Iran

    Auch im Iran erfreut sich das sprachkritische Schrifttum, dem es um die Reinheit und Reinhaltung der persischen Sprache zu tun ist, großer Beliebtheit. Von Manutschehr AmirpurMehr ...
    Persischer Laden in Tel Aviv. Photo: Gundula Tegtmeyer

    Der Geschmack der Wörter. Was passiert, wenn einer aus seiner Sprache auswandert

    Wörter wecken Assoziationen, Gefühle, haben einen Geschmack. Wenn man seine Muttersprache verlässt und in einer anderen schreibt, wird dies besonders deutlich. Der Sprechende fühlt sich wie ein Blinder zwischen zwei Flüssen. Von SAIDMehr ...
    Wahrsagebuch aus Nordsumatra

    Ein Land, eine Nation, eine Sprache: Indonesisch als kleinster gemeinsame Nenner im größten Inselstaat der Welt

    In kaum einem Land der Welt herrscht ein ähnlich komplexes Sprachgewirr wie in Indonesien: Rund 500 Ethnien sprechen in etwa genauso viele verschiedene Sprachen und Dialekte. Von Christina SchottMehr ...
    Lesender junger Mann, Isfahan 1625

    Farbenpracht und iranische Identität

    Auf einen chinesischen und einen römischen Herrscher folgt im Reigen der Londoner „Kaiser-Ausstellungen“ jetzt Abbas I. Abbas' Herrschaft von 1587 bis 1629 soll Besuchern der Schau zum Verstehen des modernen Iran ein Schlüssel sein. Von Georges WaserMehr ...
    Verkaufsautomat für Reclam-Bücher, 1912

    Ohne Purismus zeigen, was der Fall ist: Zwei Ausstellungen zur deutschen Sprache

    Deutsche Sprache, schwere Sprache. Der Satz gilt als gesicherte Wahrheit; gern auch zieht man zum Vergleich das Englische heran, dessen Grammatik unkomplizierter sei. Von Joachim GüntnerMehr ...

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