Der junge Mann, der im Frühjahr 1967 verlegen in der Küche von Rudi Dutschkes Wohnung in Berlin steht und beobachtet, wie er die Bücher vom Küchentisch wegräumt, bin ich. Es gilt die vierzig Jahre, die dazwischen liegen, zu überspringen. Ich erkenne mich in dem großen, dunkelhaarigen, schüchternen Studenten nicht wieder. Ich kenne ihn nur noch von den vielen Photos, die es von ihm gibt. Es fällt mir leichter, mir Rudi Dutschke zu vergegenwärtigen. Ihm gehörte jene Zeit. Und gewiss nicht nur, weil er jung starb.
Von Gaston SalvatoreMehr ...