KulturpartnerNetzwerk

Professionelle Verknüpfungen: Das KulturpartnerNetzwerk des Goethe-Instituts

KulturpartnerNetzwerk, Imagebild (Foto: Goethe-Institut)
KulturpartnerNetzwerk, Imagebild (Foto: Goethe-Institut)
Haus der Kunst München - Institute of National Museums of Rwanda, KW Institute for Contemporary Art, Berlin - Staatliche Akademie der Künste Tbilissi: Mit seinem KulturpartnerNetzwerk verknüpft das Goethe-Institut Kultur- und Bildungseinrichtungen aus Deutschland und aus dem Ausland.

Seit 2008 bietet das Goethe-Institut im Rahmen seiner Initiative „Kultur und Entwicklung“ Qualifizierungsprogramme für Akteure aus Kultur, Medien und Gesellschaft vor allem in strukturschwachen Ländern an. Die unterschiedlichen Fortbildungsangebote gerade beim fächer- und spartenübergreifenden Kulturmanagement sind auf überwältigendes Interesse gestoßen – auf beiden Seiten, bei den Teilnehmenden, den Partnerorganisationen im Ausland und bei den beteiligten Institutionen in Deutschland. Bisher fanden regional spezifische Kulturmanagement-Programme in Osteuropa und Zentralasien, Afrika südlich der Sahara, China, Mexiko, Mittel- und Südamerika und Südasien statt und gehen nun zum Teil bereits in die zweite Runde.

Für die praktischen Module dieser Qualifizierungsprogramme, Hospitationen wie Arbeitsaufenthalte ausländischer Kulturmanager bei Kultur- und Bildungseinrichtungen in Deutschland, hat das Goethe-Institut ein KulturpartnerNetzwerk aufgebaut, dem inzwischen über 50 Institutionen in Deutschland angehören.

Die Hospitationsaufenthalte bieten den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Gelegenheit, Einblicke in die Organisationsstruktur, die Alltags- und Projektarbeit der Einrichtungen zu gewinnen und fördern den Erfahrungsaustausch zwischen Kulturmanagern in einem internationalen Kontext. Eine Mentorin oder ein Mentor fungiert als persönlicher und fachlicher Ansprechpartner. Die Länge der Hospitationen wird je nach Bedarf und Programm festgelegt, in der Regel dauern sie zwei bis vier Wochen. Für die Kultureinrichtungen in Deutschland bieten die Hospitationen und Arbeitsaufenthalte Möglichkeiten zur internationalen Vernetzung, zu gemeinsamen Projekten und zum fachlichen Austausch.

Zwischen Institutionen in Deutschland und in den beteiligten Ländern werden auf diese Weise verlässliche Arbeitsbeziehungen für gemeinsame Projekte geknüpft. Folgeprojekte, die sich aus den Arbeitsaufenthalten entwickelt haben, sind auf den Weg gebracht, z.B. die Modenschau „Renaissance Fashion“ in Addis Abeba, eine Zusammenarbeit mit dem Muffatwerk München oder das Kinderzirkus-Projekt der ufa-Fabrik Berlin und des Parapanda Theatre in Dar es Salaam, Tansania.

Das Goethe-Institut, selbst seit vielen Jahren Kulturveranstalter und Bildungspartner in den Partnerländern, nutzt mit dem KulturpartnerNetzwerk seine Arbeitskontakte zu korrespondierenden Institutionen in Deutschland - in den Kommunen, bei staatlichen und privaten Einrichtungen aus Kultur, Medien, Bildung und Gesellschaft -, um die kulturelle Infrastruktur zu stärken, die Verbindungen der kulturellen Szenen zwischen Deutschland, Europa und den Partnerländern zu intensivieren und um kulturelle Austauschprogramme bis hin zu gemeinsamen Produktionen zu realisieren.

Bei Fragen rund um das KulturpartnerNetzwerk und die Kulturmanagement-Programme des Goethe-Instituts wenden Sie sich an:

Imke Grimmer
Referentin „Kultur und Entwicklung“
Tel.: 089-15921-415
Mail Symbolgrimmer@goethe.de

    Reportagen Bilder Gespräche: Kultur und Entwicklung

    Magazin des Goethe-Instituts (Foto: Goethe-Institut)
    Das Goethe-Magazin 02/2012 bietet spannende Einblicke in das Programm der Initiative „Kultur und Entwicklung“.

    Alumniportal Deutschland

    Eine Plattform für Menschen aus aller Welt, die eine Aus- oder Weiterbildung in Deutschland oder einen Sprachkurs absolviert haben.