Kultur und Entwicklung: Positionen und Perspektiven

„Bildung neu denken“ - Die Global Entrepreneurship Summer School

Teilnehmer der Global Entrepreneurship Summer School 2013 (© Nikolai Lehmann)
Teilnehmer der Global Entrepreneurship Summer School 2013 (© Nikolai Lehmann)
Nach neun arbeitsintensiven Tagen haben am 26. September 2013 die 35 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Global Entrepreneurship Summer School ihre Geschäftsideen zum diesjährigen Thema „ReThinking Education – Bildung neu denken“ präsentiert.

Die Global Entrepreneurship Summer School wird seit 2008 jährlich von den vier Münchener Hochschulen und der Social Entrepreneurship Akademie veranstaltet, von der Siemens Stiftung gefördert und von Dr. Wolfgang Heubisch, Minister des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst als Schirmherr unterstützt. Das ehrgeizige Projektziel lautet in jedem Jahr: "1 Billion Euro Projects to Foster Societal Change". Damit ist der Anspruch klar definiert: Die Projekte müssen tragfähigen gesellschaftlichen Impact erzeugen.

Drei Schwerpunktbereiche wurden 2013 für die Teamarbeit in der Summer School definiert: „Schule neu denken“, „Bildungszugang weltweit“ und „Lebenslanges Lernen“. Die sechs Teams mit jungen unternehmerischen Persönlichkeiten aus der ganzen Welt haben in diesem Jahr um einen ganz besonderen Preis konkurriert. Das Goethe-Institut und sein Kaufmännischer Direktor Dr. Bruno Gross laden das Siegerteam, das von einer Jury ermittelt wurde, zum Cultural Innovators Forum nach Tunesien ein.

Gewinnerteam der Global Entrepreneurship Summer School 2013 (© Nikolai Lehmann)„How to foster societal change“: das ist eine Frage, mit der sich auch das Goethe-Institut intensiv beschäftigt. Das Goethe-Institut hat deshalb entschieden, das Gewinner-Projektteam zum Cultural Innovators Forum vom 10.-14.11.2013 nach Hammamet bei Tunis einzuladen. Das Forum, das Teil des Cultural Innovators Network ist, bringt junge, kulturell und sozial engagierte Menschen zusammen, um gemeinsames Engagement für nachhaltigen, gesellschaftlichen Wandel zu ermöglichen. An der Schnittstelle zwischen Kultur, Kunst und Politik stellt das Cultural Innovators Network Fragen zur Zukunft unserer Gesellschaften. Wie wollen wir unser Zusammenleben organisieren? Wie können wir unseren Vorstellungen künstlerisch Ausdruck verleihen? Wie kann Mitbestimmung gestaltet werden? Das Cultural Innovators Network ist Teil der Deutsch-Ägyptischen bzw. Deutsch-Tunesischen Transformationspartnerschaft, und wird finanziert durch das Auswärtige Amt.

Man darf gespannt sein, was das Gewinnerteam Sayfeel, bestehend aus William Lautarna/ Indonesien, Melanie Schweiger/ Deutschland, Priscila Ailín/ Argentinien, Christian Messer/ Deutschland und Yaroslava Obertas/ Schweden, in Hammamet mit einbringt und was wir noch von Ihnen hören werden.