Ein neues Kapitel der kulturellen Zusammenarbeit
Der Begriff Kultur und Entwicklung fand in den 80er Jahren Eingang in die internationalen Diskurse über die Rolle von Kultur bei der Entwicklung von Gesellschaften. Dabei wurde Kultur nicht nur als positiv und innovativ diskutiert, sondern auch als Entwicklungshindernis oder geradezu als „Störfaktor“ einer Entwicklung, die sich vor allem an wirtschaftlichen und gesellschaftspolitischen Kriterien orientiert. Mit der „UN World Decade for Cultural Development 1988-1997“ und der „Konvention zur kulturellen Vielfalt der UNESCO“ 2001 wurde die Eigenständigkeit der Kultur gestärkt. Gegenüber dem globalen Warenaustausch und der nationalen wie internationalen Politik findet Kultur als ein Bereich der Gesellschaft mit eigenständigen Werten, Ausdrucksformen und Produktionen zunehmend Beachtung und Anerkennung.
„Positionen und Perspektiven“ will den Hintergrund abbilden, untersuchen und kommentieren, vor dem das Goethe-Institut arbeitet.


























