Andres Veiel

Andres Veiel © Sabine Sauer „Demokratie wird ja nur dann mit Leben gefüllt, wenn der Einzelne das Gefühl hat, dass er auch eine Chance hat, daran teilzuhaben.“ Andres Veiel diskutiert am 24. Februar 2013 in München zum Thema Utopie und Erneuerung
Andres Veiel,
Regisseur

Andres Veiel gilt als einer der renommiertesten deutschen Regisseure. Nach einem Psychologiestudium und einer Regieausbildung am Künstlerhaus Bethanien unter der Leitung des polnischen Regisseurs Kieslowski arbeitet er seit 1990 als Autor und Regisseur an Film- und Theaterprojekten, die meist in den Grenzbereichen zwischen Realität und Fiktion angesiedelt sind. Für seine Filme Winternachtstraum (1991), Balagan (1993), Die Überlebenden (1996), Black Box BRD (2001), Die Spielwütigen (2004), Der Kick (2006) und Wer wenn nicht wir (2011) hat er mehr als vierzig nationale und internationale Auszeichnungen erhalten, darunter mehrfach den Deutschen Filmpreis sowie den Europäischen Filmpreis.

Das Stück Der Kick, das Andres Veiel zusammen mit Gesine Schmidt schrieb, wurde in acht Sprachen übersetzt und an mehr als 50 Bühnen aufgeführt. Die Inszenierung unter seiner Regie (Uraufführung Theater Basel und Maxim Gorki Theater) wurde 2006 zum Berliner Theatertreffen eingeladen.

Andres Veiel ist Mitglied der Deutschen sowie der Europäischen Filmakademie und der Akademie der Künste.