Benjamin Barber

© Benjamin Barber Benjamin Barber diskutiert am 24. Februar in Washington zum Thema Utopie und Erneuerung
Benjamin Barber,
Politikwissenschaftler

„Die Zukunft der Demokratie liegt in diesem Demokratiemodell, in der Wiederbelebung einer Form von Gemeinschaft, die nicht kollektivistisch ist – eine Form des öffentlichen Argumentierens – die nicht konformistisch ist, und dazu mit einer Reihe bürgerlicher Institutionen ausgestattet ist, die mit einer modernen Gesellschaft vereinbar sind. Starke Demokratie ist durch eine Politik der Bürgerbeteiligung charakterisiert. Sie ist eine Selbstregierung der Bürger, keine stellvertretende Regierung, die im Namen der Bürger handelt.“ (Aus: Starke Demokratie)

Biographie:
Benjamin Barber ist emeritierter Professor für Politikwissenschaft an der Rutgers University und forscht derzeit am Center on Philanthropy and Civil Society der City University New York. Als Autor von Werken wie Strong Democracy oder Jihad vs. McWorld gehört Benjamin Barber zu den einflussreichsten politischen Denkern der Vereinigten Staaten. 2013 erscheint von ihm If Mayors Ruled the World bei Yale University Press. Barber war als politischer Berater von US-Präsident Bill Clinton tätig und ist Gründer des Netzwerks Independent Movement. Es hat sich zur Aufgabe gemacht, zivilgesellschaftliche Lösungen globaler wirtschaftlicher und ökologischer Probleme zu erarbeiten. Barber schreibt regelmäßig für Medien wie Huffington Post, New York Times, Washington Post oder Die Zeit et al.

Publikationen zum Thema:
Starke Demokratie: Über die Teilhabe am Politischen, Hamburg 1994.

Demokratie im Würgegriff. Kapitalismus und Fundamentalismus – eine unheilige Allianz, Frankfurt 1999.

Consumed!: Wie der Markt Kinder verführt, Erwachsene infantilisiert und die Demokratie untergräbt, München 2008.