Ausgangs- und Endpunkt der Reise: Berlin
Die Reise der symbolischen Mauersteine hat in Berlin begonnen und endete am 9. November 2009 mit der Dominoaktion im Rahmen des „Festes der Freiheit“ am Brandenburger Tor.
Von Mai bis September 2009 waren die Steine in den Ländern unterwegs, die am Projekt „Mauerreise“ teilgenommen haben. An ihrer Gestaltung vor Ort haben Künstler, Schriftsteller, Dichter und Jugendliche mitgewirkt. Nun sind die gestalteten Mauersteine nach Berlin zurückgekehrt und werden schon vor dem großen Finale am Brandenburger Tor der Öffentlichkeit präsentiert.
Ausstellung einer Auswahl von Steinen in der Deutschen Kreditbank Berlin, Oktober
|
28. Oktober 2009, 19:30 Uhr | |
|
Ausstellung und Podiumsdiskussion: „Mauerreise: Geteilte Staaten in der Welt" |
|
|
28.10. | |
|
7.–9. November 2009 | |
| Ausstellung der Steine und „Fest der Freiheit" Vom 7. November an werden die über 1.000 Steine der Dominoaktion vor dem Brandenburger Tor ausgestellt. Die in Deutschland und im Ausland gestalteten Steine sind entlang des ehemaligen Mauerverlaufs zu einer rund 2 Kilometer langen Domino-Galerie aufgebaut. Die Steine der Mauerreise stehen vor dem Brandenburger Tor und der Botschaft der USA. Im Rahmen des „Festes der Freiheit" am 9. November soll diese symbolische Mauer gegen 19:20 Uhr zu Fall gebracht werden. Programm "Fest der Freiheit" |
07.–09.11. |
|
9. November 2009, 12:30 Uhr
| |
| Buchpräsentation: 1989 Huang Rui, einer der bedeutendsten chinesischen Gegenwartskünstler, und Michael Kahn-Ackermann, Leiter des Goethe-Instituts China, stellen ihr Buch 1989 vor, das die Ereignisse dieses Jahres aus deutsch-chinesischer Perspektive in den Blick nimmt. „Mit dem gleichen Eifer, mit dem wir Deutschen in diesem Jahr die einzige friedliche und gelungene Revolution unserer Geschichte feiern, unterdrücken die Behörden Chinas die Erinnerung an die gescheiterte und blutig beendete Rebellion vom Frühjahr 1989“, so Michael Kahn-Ackermann. In Zusammenarbeit mit chinesischen und deutschen Freunden haben Michael Kahn-Ackermann und Huang Rui nun ein Buch über die Bedeutung des Jahres 1989 aus deutscher und chinesischer Perspektive herausgegeben. Entstanden ist ein Bildband – jeweils ein Foto für jeden Tag des Jahres. So dokumentieren deutsche und chinesische Künstler und Fotografen das Jahr 1989 aus ihrem persönlichen Erleben. Allerdings: Die 365. Seite bleibt weiß. Sie steht für den Tag des Massakers auf dem Platz des himmlischen Friedens. Adresse: Lobby des Goethe-Instituts, 1. Etage Neue Schönhauser Straße 20 10178 Berlin |
09.11 |
|
24. November 2009, 19 Uhr
| |
| Zyperns „Dominosteine“ setzen Reise fort Zwei Wochen nach dem 9. November treten drei Steine aus Zypern bereits ihre Weiterreise an. Sie werden im Rahmen von zwei Konzerten in Bonn und Berlin von der Botschaft der Republik Zypern dem Publikum präsentiert werden. Als Sinnbild dafür, dass die Teilung in Zypern längst nicht aufgehoben ist, werden alle drei Steine an den Konzertorten auf der Bühne wieder aufgestellt. Als Botschaften von der „letzten Mauer Europas“. Klavierkonzert „Die drei Pforten“ In seinem Klavierkonzert „Die drei Pforten“ verbindet der Komponist und Improvisationskünstler Savvas Savva die Musikstile aus verschiedenen Epochen und Regionen Zyperns. Der Honorarkonsul der Republik Zypern, Herr Ioannis Vassiliou, wird zur Präsentation der Mauersteine in Bonn anwesend sein. Adresse: Beethoven-Haus Bonngasse 24-26 53 111 Bonn |
24.11 |
|
26. November 2009, 20 Uhr
| |
| „Zypern musikalisch“ Musik Zyperns für Violine und Klavier Drei international hoch angesehene Künstler spannen den Bogen über 500 Jahre Musikgeschichte auf der Insel Zypern. Seine Exzellenz, der Botschafter der Republik Zypern, Herr Pantias Eliades, wird zur Präsentation der Mauersteine in Berlin anwesend sein. Adresse: Konzerthaus Berlin, Werner-Otto-Saal Gendarmenmarkt 10117 Berlin |
26.11 |













