Das Projekt

Mauerreise

Die Berliner Mauer ist Sinnbild des Kalten Krieges und der deutsch-deutschen Teilung, deren Folgen bis heute sichtbar sind. Diese Teilung war nicht nur eine politische oder geografische, sie griff vielmehr fundamental in das kulturelle Selbstverständnis Deutschlands und Europas ein.

Das Goethe-Institut regt zum 20-jährigen Mauerfall-Jubiläum mit einer symbolischen „Mauerreise“ den Austausch über Grenzen, die aus gegenwärtigen Konfliktkonstellationen entstehen, an. Als internationaler Teil der geplanten Domino-Aktion des Berliner Senats lädt das Goethe-Institut Künstler aus Korea, China, Mexiko, Zypern, Jemen, sowie Israel und Palästina ein, ihre Grenzerfahrungen künstlerisch auf den „Mauersteinen“ umzusetzen.

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Zwanzig symbolische Mauersteine werden von Berlin aus in die Welt geschickt. Die „Steine“ sind 2,50 x 1,00 x 0,40m groß, bestehen aus Styropor und wiegen daher nur ca. 20kg. Um Sie bemalen zu können, wurden sie mit einem festen Stoff bezogen.

Modell der Mauersteine

Ihr Ziel: Sanaa, Ramallah/Birzeit, Umm el-Fahem, Seoul, Peking, Mexico City, Nikosia – Orte, an denen Teilung und Grenzerfahrung im Alltag präsent sind. Dort werden die Steine für Künstler, Intellektuelle und Jugendliche zur Leinwand für die Auseinandersetzung mit dem Phänomen „Mauer“.

Domino-Effekt. Der symbolische Fall der Mauer am 9. November 2009

Im Herbst kehren die Steine mit ihren künstlerischen Botschaften nach Berlin. Nachdem sie vom Goethe-Institut in Berlin präsentiert wurden, werden die „Mauerreise“-Steine Teil der großen Inszenierung zum Fest der Freiheit am 9. November am Brandenburger Tor.

    Dossier: Der Mauerfall – Perspektiven auf 1989

    Wo waren Sie, als die Mauer fiel? Wie leben Wendekinder im vereinigten Deutschland?

    20 Jahre Mauerfall

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