Projekte

KÜNSTLER IM KRIEG:
EINE BEGEGNUNG 1914 – 2014

EIN PROJEKT DER GOETHE-INSTITUTE FRANKREICH UND RUSSLAND

Wie hat sich der Erste Weltkrieg auf die internationale, eng vernetzte Künstlergemeinschaft Europas ausgewirkt? Wie erleben Künstler den Krieg heute? Mit unserem trinationalen Themenschwerpunkt werfen wir einen Blick auf das Schicksal der Avantgarde in Frankreich, Deutschland und Russland und begleiten zeitgenössische Künstler mit der Kamera auf ihrer Spurensuche in den drei Ländern.

Auf Goethe.de/Frankreich und Goethe.de/Russland erkunden wir die Welt jener Künstler, die 1914 in Paris, Sankt-Petersburg oder Berlin in ihren Ateliers den Grundstein für den Kubismus und andere Kunstströmungen legten. Im Fokus steht, wie der Kriegsausbruch die Kunstszene von damals veränderte und wie zeitgenössische Kreative das Thema Krieg heutzutage beschäftigt.

Goethe Institut

VIDEOREPORTAGEN: KÜNSTLER IM KRIEG GESTERN UND HEUTE

Im Oktober 2014 schickten wir Maler, Fotografen und Aktionskünstler aus Deutschland, Frankreich und Russland auf eine Reise durch Städte und Landschaften der drei Länder, auf der Suche nach den Spuren ihrer Alter Egos von damals. Dabei porträtierten sie die Schicksale von Künstlern aus der Zeit des Ersten Weltkriegs und begaben sich an Orte, die in Kriegsmomenten eine wichtige Rolle spielten. Wir haben sie mit der Kamera begleitet und folgende Fragen gestellt: Ist die Inspiration durch Kriegsszenarien für heutige Künstler noch denkbar? Lassen sich die Erfahrungen von Künstlern wie Franz Marc oder George Braque an der Front noch nachvollziehen? Welche Konsequenzen ergeben sich aus der Geschichte für heutige Kunstschaffende? Die Videoreportagen zu den Reisen der Künstler werden an dieser Stelle präsentiert.

Links zum Thema

Projekte von Goethe-Instituten Weltweit >>

Veranstaltungen zum Gedenkjahr 1914 >>

100 Jahre Erster Weltkrieg: Jubiläumsausgabe Fikrun wa Fann

Otto Dix, Selbstporträt als Mars, 1915, Öl auf Leinwand ©Städtische Sammlungen Freital

1914/2014 – Schlachtfeld Erinnerung: Den Ersten Weltkrieg anders denken.

Foto: Regine Dura