Politik und Zeitgeschichte

Erster Weltkrieg

Austellung und Filmreihe
Freitag, 15. August 2014 – Freitag, 12. September 2014
Washington
+ 1 202 2891200
info@washington.goethe.org
World War I US Military Artists Andre Smith (c) US Center for Military History, Ft. Belvoir, VA
World War I US Military Artists Andre Smith (c) US Center for Military History, Ft. Belvoir, VA

Der erste Weltkrieg ändert den Verlauf des 20. Jahrhunderts durch das Ausmaß an materieller Zerstörung;  den überwältigenden Verlust von Leben; und den zwingenden Einberufungsbemühungen des Staates, der auch seine Macht für Zensur, massive militärische Mobilisation, Rationierung und Propaganda nutzte.

Ohne ihn und ohne das kontroverse Abkommen, das folgte, wären industrialisierte Tötungen, Kriegsneurosen, massenproduzierte Prothesen, ein streitsüchtiges neu entworfenes Europa, Faschismus und Nazismus, ein noch furchtbarerer Weltkrieg, und der Aufstieg der USA zur Weltmacht schwer vorzustellen. Der Weltkrieg war wahrlich „das verheerende Ereignis des 20. Jahrhunderts“. Trotz der zeitlichen Entfernung des Weltkriegs zur Gegenwart, verfolgt das 1914-1918 Blutbad und die Revolutionen, die es hervorgebracht hat, weiterhin die Welt des 21. Jahrhunderts.

Programm:

Ausstellung
August – 12. September, 2014
Postkarten von den Schützengräben: Deutsche und amerikanische Soldaten visualisieren den ersten Weltkrieg
Pepco Edison Place Gallery, 708 8th St. NW

Filmreihe
18. August – 8. September, 2014
Film Captures the Great War
Goethe-Institut Washington, GoetheForum
Links zum Thema

1914/2014 – Schlachtfeld Erinnerung: Den Ersten Weltkrieg anders denken.

Foto: Regine Dura

100 Jahre Erster Weltkrieg: Jubiläumsausgabe Fikrun wa Fann

Otto Dix, Selbstporträt als Mars, 1915, Öl auf Leinwand ©Städtische Sammlungen Freital