Politik und Zeitgeschichte

Endzeit Europa

Literaturaustellung im Rahmen der Veranstaltungen zu "1914-2014"

Ausstellung
13. Februar - 6. Juli 2014
Mi.- Sa. 10 -13 Uhr und 14 -18 Uhr So. 13.30-18.00
Maison natale Charles de Gaulle 9, rue Princesse Lille
Sprache: Französisch
Eintritt frei
+33 3 28381205
 © Hans Hildenbrand, 1915
 © Hans Hildenbrand, 1915
Die Ausstellung des Brandenburgischen Literaturbüros aus dem Jahr 2008 entwickelte ein kollektives Tagebuch französischer und deutscher Autoren während der Kriegsjahre 1914-1918 und setzte dabei den Fokus auf die ganz privaten Erlebnisse und Reflektionen der Intellektuellen und Künstler dieser Zeit.

Anhand zeitgenössischer privater Texte schildert die Ausstellung "Endzeit Europa", in Zusammenarbeit mit dem Maison natale Charles de Gaulle, erstmalig das Geschehen unmittelbar vor Ausbruch des Krieges sowie zur Zeit der Novemberrevolution 1918 aus der Perspektive von deutschen und französischen Schriftstellern (u.a. Guillaume Apollinaire, Maurice Barrès, André Gide, Romain Rolland, Gerhart Hauptmann, Hermann Hesse, Ernst Jünger, Thomas Mann).

Die Texte ergeben zusammen mit authentischen Farbfotos, die von den Fotografen Jules Gervais- Courtellemont (1863 - 1931) auf französischer Seite und Hans Hildenbrand (1870 - 1957) auf deutscher Seite aufgenommen wurden, eine Chronik jener Umbruchzeit in Europa, die heute als die eigentliche Zeitwende im 20. Jahrhundert verstanden wird.

Ein Programm mit Lesungen und musikalischen Veranstaltungen ergänzt die Ausstellung im Geburtshaus Charles de Gaulles, über deren gesamte Dauer interaktive Führungen angeboten werden.

In Kooperation mit dem Maison natale Charles de Gaulle, dem Brandenburgischen Literaturbüro und dem Goethe-Institut Nancy.
Links zum Thema

1914/2014 – Schlachtfeld Erinnerung: Den Ersten Weltkrieg anders denken.

Foto: Regine Dura

100 Jahre Erster Weltkrieg: Jubiläumsausgabe Fikrun wa Fann

Otto Dix, Selbstporträt als Mars, 1915, Öl auf Leinwand ©Städtische Sammlungen Freital