Politik und Zeitgeschichte

Stephan Kaluza - Felder

Ausstellung
Mittwoch, 14. Mai bis Montag, 1. September 2014
Goethe-Institut Toulouse, 4 bis rue Clémence Isaure
Eintritt frei
+33 5 61 23 12 35
accueil@toulouse.goethe.org
© Stephan Kaluza
© Stephan Kaluza
Vernissage am 15. Mai um 20 Uhr in Anwesenheit des Künstlers

Auf seiner Spurensuche „Felder“ fotografierte Stephan Kaluza 20 europäische Schlachtfelder in ihrem heutigen Zustand. Im Goethe-Institut Toulouse sind Panoramabilder von Feldern des 1. Weltkrieges zu sehen. Dem Betrachter eröffnen sich Landschaften, die absolute Neutralität suggerieren. Weder der Titel noch die Felder, Küstenstreifen und Äcker lassen die Dramatik des Vergangenen erahnen. Erst die Bilduntertitel bewirken eine Irritation, indem sie unser historisches Bewusstsein durch Ortsnamen wie Verdun aktivieren. Die inhaltslosen Landschaften der Gegenwart stehen im Widerspruch zu ihrer historischen Bedeutung.

Stephan Kaluza (* 5. April 1964 in Bad Iburg) ist ein deutscher Fotokünstler, Autor und Maler und lebt in Düsseldorf. Seine Arbeiten haben das Ziel, Objekte, die in ihrer ursprünglichen Form dem menschlichen Blick nicht als Gesamtheit zugänglich sind, auf einer Panoramafotografie so zu komprimieren, dass sie visuell erfahrbar werden. Stephan Kaluza hat seine Werke bereits in zahlreichen Galerien und Museen ausgestellt, wie zum Beispiel im "Museum of Modern Art" in Warschau, in der "Athena Foundation" in Düsseldorf, in der "Sanatorium Gallery" in Istanbul sowie im "Kunstverein Bethanien" in Berlin.
Links zum Thema

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