Politik und Zeitgeschichte

1914/2014 – Schlachtfeld Erinnerung

Dokumentartheater, Ausstellung
11.06.–21.06.2014
HEBBEL AM UFER (HAU)
Stresemannstr. 29
10 963 Berlin
www.hebbel-am-ufer.de
Foto: Regine Dura

Premiere:
Mi, 11.06.2014, 20 Uhr

weitere Aufführungen:
Fr, 13.06.2014, 19 Uhr / Sa, 14.06.2014, 20 Uhr / So, 15.06.2014, 20 Uhr / Mi, 18.06.2014, 20 Uhr / Do, 19.06.2014, 20 Uhr / Fr, 20.06.2014, 20 Uhr / Sa, 21.06.2014, 20 Uhr

Wer in Deutschland an den Ersten Weltkrieg denkt, bezieht sich meist auf die Schlachtfelder an der Westfront. „1914/2014 -Schlachtfeld Erinnerung” unternimmt einen Perspektivwechsel und untersucht die jeweiligen nationalen Geschichtsschreibungen Serbien, Bosnien und Herzegowina, sowie in der Türkei, Deutschland, Österreich. Was wird wo wie erinnert? Welche Feindbilder, welche Identifikationsfiguren werden konstruiert? Welche Rolle haben sie in den jüngst zurückliegenden Kriegen im ehemaligen Jugoslawien gespielt?

Der Regisseur Hans-Werner Kroesinger und die Filmemacherin Regine Dura haben im Auftrag des Goethe-Instituts in Belgrad, Istanbul und Sarajevo recherchiert.

Die Berliner Premiere der HAU-Koproduktion führt die Arbeitsergebnisse in einer Aufführung zusammen und konfrontiert die jeweiligen Perspektiven miteinander.

Ausstellung: Open Spaces von Regine Dura
„Open Spaces” macht die Rechercheprozesse für „1914/2014 - Schlachtfeld Erinnerung” in Istanbul, Belgrad und Sarajevo zugänglich und präsentiert sie zusammen mit Arbeiten aus dem Istanbuler Workshop „Narrating War”.
Die Ausstellung versteht sich als lebendiges Archiv, das eine Auseinandersetzung mit Geschichte in Form eines Arbeitsraums anbietet.

    1914/2014 – Schlachtfeld Erinnerung: Den Ersten Weltkrieg anders denken.

    Foto: Regine Dura

    100 Jahre Erster Weltkrieg: Jubiläumsausgabe Fikrun wa Fann

    Otto Dix, Selbstporträt als Mars, 1915, Öl auf Leinwand ©Städtische Sammlungen Freital