Politik und Zeitgeschichte

Die lebendigen Toten – Les Morts Vivants

1914–2014

Szenische Dichtungslesung
23.09.2014, 20:00 Uhr
Bozar Studio | Rue Ravenstein - Ravensteinstraat 23 | 1000 Brüssel
DE/FR
8 € | Anmeldung per E-Mail erfoderlich
+32 2 7871808
pr-101-di@brue.auswaertiges-amt.de
Nolwenn Rouchet
Nolwenn Rouchet
14–18: Erster Weltkrieg. 60 Millionen Soldaten, 9 Millionen Tote, 8 Millionen Invalide, 20 Millionen Verletzte. Völkermord, organisierte Deportation, Massaker an der Zivilbevölkerung. In den Schützengräben an der Front wie auch im Hinterland entstehen Gedichte, die vom Grauen des Krieges zeugen. Poesie als Kunstform vermag es zuweilen, den Schmerz der Betroffenen über zeitliche und geografische Grenzen hinweg zu transportieren.

AGORA TheaterDie szenische Lesung Die lebendigen Toten – Les morts vivants verleiht den Autoren dieser Gedichte post mortem wieder eine Stimme. Die Inszenierung stellt aber keine reine Erinnerungsarbeit dar, sondern möchte auch Fragen über uns selbst und unsere Handlungsweisen am Beginn dieses Jahrtausends anstoßen. So können die Toten des Weltkrieges in unseren Gedächtnissen lebendig und unvergessen bleiben.

Eine Initiative des Goethe-Instituts Brüssel, der Alliance française de Bruxelles-Europe, der Botschaft der Bundesrepublik Deutschland beim Königreich Belgien und der Französischen Botschaft in Belgien in Zusammenarbeit mit BOZAR und mit der Unterstützung des deutsch-französischen Kulturprogramms in Drittstaaten (sog. Élysée-Fonds)
Links zum Thema

1914/2014 – Schlachtfeld Erinnerung: Den Ersten Weltkrieg anders denken.

Foto: Regine Dura

100 Jahre Erster Weltkrieg: Jubiläumsausgabe Fikrun wa Fann

Otto Dix, Selbstporträt als Mars, 1915, Öl auf Leinwand ©Städtische Sammlungen Freital