politics and contemporary history

1914 | 2014: Die Neuvermessung Europas de

"Die Erinnerung der Anderen"

Podiumsdiskussion
1. April 2014, 19:00 Uhr
Goethe-Institut, Hilmar-Hoffmann-Saal, Dachauer Straße 122, 80637 München
Französisch mit Simultanübersetzung
Eintritt frei
Information: +49 (0)89 - 15921-480
schrot@goethe.de

Anlässlich des Gedenkjahres zum Ausbruch des Ersten Weltkriegs reflektiert das Goethe-Institut in zahlreichen Projekten und Perspektivwechseln rund um den Globus die Ereignisse und kulturellen Strömungen der Epoche. Der Umgang mit Erinnerung spielt seit jeher eine wichtige Rolle in der Arbeit der Goethe-Institute. Denn Erinnerungskultur ist nicht bloß der Blick zurück, sondern liefert neue Erkenntnisse für das Zusammenleben in Europa heute.

Über 65 Partner erinnern in München ab März 2014 mit einem gemeinschaftlich erarbeiteten Programm, das vom Kulturreferat der Landeshauptstadt München koordiniert wurde, an den Ausbruch des Ersten Weltkriegs vor 100 Jahren. Rund 140 Veranstaltungen, darunter fünf Kunstprojekte im öffentlichen Raum, beschäftigen sich in allen Stadtteilen unter dem Titel "1914|2014. Die Neuvermessung Europas" mit der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft Münchens im europäischen Kontext.

Neben der Eröffnung der Veranstaltungsreihe "Erinnerung an Europa" am 12. März führen das Kulturreferat der Landeshauptstadt München und das Goethe-Institut zwei weitere Veranstaltungen gemeinsam durch: "Die Erinnerung der Anderen" am 1. April und "Europas Neuvermessung: Der vergessene Osten" am 22. Mai.

Grußwort:
Professor Dr. Klaus-Dieter Lehmann (Präsident des Goethe-Instituts)

Podiumsdiskussion mit:
Piet Chielens (In Flanders Fields Museum, Ypern)
Prof. Dr. Barbara Korte (Albert-Ludwigs-Universität Freiburg)
Dr. Jean-Yves Lenaour (Université de Toulouse-Le Mirail)
Dr. Arndt Weinrich (Deutsches Historisches Institut Paris)

Moderation:
Dr. Philipp Blom (Autor u. Moderator u.a. ZEIT, NZZ, Standard, Guardian)

Der Museumskoordinator, Piet Chielens, Literaturwissenschaftlerin Barbara Korte sowie die Historiker Jean-Yves Lenaour und Arndt Weinrich sprechen über populäre, museale und mediale Geschichtskulturen, die zugleich unterschiedliche europäische Perspektiven auf den 1. Weltkrieg reflektieren. Philipp Blom wurde einem breiten Publikum bekannt durch sein Buch "Der taumelnde Kontinent. Europa 1900-1914".

Veranstalter: Kulturreferat der Landeshauptstadt München in Kooperation mit dem Goethe-Institut und dem Institut français.

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