Politik und Zeitgeschichte

Französische und deutsche Soldaten auf der Höhe 108
Aus der Sicht junger Historiker

Diskussion
Freitag, 23. Januar 2015, 19 Uhr
Goethe-Institut Paris - 17 avenue d'Iéna, 75116 Paris
Auf Deutsch und Französisch
Eintritt frei - Reservierung empfohlen
Tel. +33 1 44439230
Im Rahmen der Eröffnung der Ausstellung „Cote à côte / Viel Lärm um Nichts“ (BDIC - Bibliothèque de Documentation Internationale Contemporaine, vom 26. Januar bis zum 27. Februar 2015)



In Anwesenheit von A. Bernard, J. Knechtle, C. Laurent, P. Le Dauphin, D. Pfeffer, S. Schubert und F. Théofilakis

Die „Höhe 108“ war ab September 1914 eine Frontlinie zwischen Deutschen und Franzosen. Zwischen den Départements Marne und Aisne und am Rande des Chemin des Dames (“Frauenpfad”) gelegen, war der Ort ein Schauplatz des Krieges und trägt auch heute noch seine Spuren: Das nach dem Krieg komplett zerstörte Dorf Berry-au-Bac wurde 1937 zu einem historischen Denkmal ernannt. Trotzdem ist dieser Ort der einstigen Auseinandersetzung bis heute für die Öffentlichkeit nicht zugänglich. Ausgehend von einem jährlichen Forschungsthema, das die Zeitspanne von der kriegerischen Auseinandersetzung bis zum Gedenken an den Ersten Weltkrieg 2018 abdecken wird, möchte ein deutsch-französisches Projekt im Rahmen des 100. Jahrestages des Ersten Weltkrieges die Bedeutung dieses historischen Ortes hervorheben und Rückschlüsse auf die Geschichte des Ersten Weltkrieges in einer binationalen Perspektive ziehen.

Die Archivarbeit, das Erstellen einer Ausstellung und einer Internetseite sowie die Organisation eines Veranstaltungstages wurden einer deutsch-französischen Jugendforschergruppe (deutsche und französische Masterstudenten) anvertraut. Sie präsentiert in dieser Ausstellung ihre Arbeiten.


    1914/2014 – Schlachtfeld Erinnerung: Den Ersten Weltkrieg anders denken.

    Foto: Regine Dura

    100 Jahre Erster Weltkrieg: Jubiläumsausgabe Fikrun wa Fann

    Otto Dix, Selbstporträt als Mars, 1915, Öl auf Leinwand ©Städtische Sammlungen Freital