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Schnittstelle/ Interface & Aufschub/ Respite

Film
Dienstag, 17. Februar 2015, 19:00 Uhr
Goethe-Institut London
Eintritt: £3 / frei für Sprachkursteilnehmer und
Biblitotheksmitglieder des Goethe-Instituts. Reservierung erforderlich
Reservierung: +44 20 75964000

Schnittstelle/ Interface
Dieser Film war ursprünglich für zwei Bildschirme konzipiert und wird hier in einer Einkanal-Projektion mit zwei sich überschneidenden Bildern vorgeführt. Der Film zeigt Harun Farocki am Schneidetisch, wo er über seine Arbeitsmethode nachdenkt. Mithilfe von Ausschnitten aus seinen Filmen äußert er sich zum Unterschied zwischen Film und Video, zur Arbeit mit schon existierenden statt neuen Bildern und dazu, wie sich nebeneinanderstehende Bilder in eine Sequenz bringen lassen.

Deutschland/ Frankreich 1995, Farbe, 23min. Mit englischen Untertiteln. Regie: Harun Farocki.

Aufschub/ Respite
Bilder der Welt und Inschrift des Krieges enthält auch eine Analyse von Fotografien, die in Auschwitz gemacht wurden. In Aufschub konzentriert Farocki sich auf Aufnahmen, die ein jüdischer Gefangener in Westbork, Niederlande, gefilmt hat. Dies war ein Übergangslager für Juden, von dem aus sie zu den Todeslagern transportiert wurden. Der Film ist ohne Ton, aber Farocki arbeitet mit schriftlichen Kommentaren, Wiederholungen und Standbildern, um eine tiefgehende Auseinandersetzung mit den Bildern zu ermöglichen.

Deutschland/ Niederlande 2007, s/w, Video, 40min. Stummfilm. Regie: Harun Farocki.

Reihe Harun Farocki

    1914/2014 – Schlachtfeld Erinnerung: Den Ersten Weltkrieg anders denken.

    Foto: Regine Dura

    100 Jahre Erster Weltkrieg: Jubiläumsausgabe Fikrun wa Fann

    Otto Dix, Selbstporträt als Mars, 1915, Öl auf Leinwand ©Städtische Sammlungen Freital