Referenten

Wolfgang Kraushaar, Politikwissenschaftler

Wolfgang Kraushaar Quelle: ScienceImageProject.com / Sacha HartgersWolfgang Kraushaar Quelle: ScienceImageProject.com / Sacha Hartgers

„Ebenso einfach wie kostbar: Ohne Öffentlichkeit keine Demokratie.“

Wolfgang Kraushaar, geboren 1948, studierte Politikwissenschaft, Philosophie und Germanistik an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main. 1982 promovierte er mit einer Dissertation über den Strukturwandel der deutschen Universität. Seit 1987 arbeitet der Politikwissenschaftler am Hamburger Institut für Sozialforschung. Er ist Mitglied in der Vereinigung Deutscher Wissenschaftler.

Kraushaars Arbeitsschwerpunkt ist die Untersuchung von Protest und Widerstand in der Geschichte der Bundesrepublik und der DDR (1949 bis 1990). Insbesondere beschäftigt er sich mit der 1968er-Bewegung und den daraus entstandenen Kaderorganisationen, der RAF sowie Totalitarismus- und Extremismustheorie, Pop-Kultur und Medientheorie. Der Politologe gilt international als wichtigster Chronist der 68er-Bewegung und ist einer der profiliertesten deutschen Forscher zur Geschichte des linksradikalen Terrorismus.

Publikationen und Statements

Wann endlich beginnt bei Euch der Kampf gegen die heilige Kuh Israel? Hamburg 2013

Der Aufruhr der Ausgebildeten. Vom Arabischen Frühling zur Occupy-Bewegung. Hamburg 2012

Der Griff nach der Notbremse: Nahaufnahmen des Protests. Berlin 2012

„Protest der Privilegierten? Oder: Was ist wirklich neu an den Demonstrationen gegen ˏStuttgart 21ˋ“? 2011

„Ein ziemlich alter Hut“ – Wolfgang Kraushaar im Interview über neue Protestkultur. Goethe-Institut, Online-Redaktion 2011

    Fikrun wa fann: Medien

    Fikrun wa fann, die Kultur-Zeitschrift des Goethe-Instituts. Texte der Ausgabe zum Thema Geschlechterrollen.

    Humboldt: Protest 2.0 „Time for Revollusion“

    Kulturzeitschrift für den Dialog mit Lateinamerika und der Iberischen Halbinsel – auch als E-Paper.

    100 Stimmen

    Hundert Video-Interviews über den Wandel in der arabischen Welt

    Going Public – Über die Schwierigkeit einer öffentlichen Aussage

    Kunst im öffentlichen Raum in Litauen, Belarus, Kaliningrad und Deutschland

    Dossier: Zivilgesellschaft

    Aktion des Projekts “Zwanzig-Forint-Operette”/ A „Húszforintos opera“ projekt akciója. Copyright: Fekete Hajnal
    Was ist charakteristisch für die traditionsreiche deutsche und die erstarkende ungarische Zivilgesellschaft? Ein Überblick.