Gestalterische Prinzipien für Handyvideos
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http://zamzar.com (Zamzar)
http://www.imtoo.com/3gp-video-converter.html
http://media-convert.com/convert/index.php (Media Convert)
Schnittprogramme und Formate:
Mit freundlicher Unterstützung von Mathias Allary
- Die Bildgröße verbietet einige Dinge, die man von normalen Videos gewohnt ist.
- Landschaftsaufnahmen verkümmern zu diffusen Farbflächen.
- Zu schnelle Bewegungen und Bildwechsel werden nicht adäquat wiedergegeben.
- Auch wenn das kleine, handliche Handy zu Spontanität verleitet,- auch Handyfilme brauchen ein Konzept.
- Je nach Lichtart muss die Handykamera neu abgeglichen werden (Weissabgleich). Grob unterscheidet man Tageslicht und Kunstlicht.
- Wie bei großen Filmen gilt auch hier: Die Handykamera ruhig halten, nicht verwackeln. Alles ist erlaubt,- schwenken, kranartige Bewegungen, aber eben ruhig.
- Teleeinstellungen vergrößern das Wackeln. Weitwinkel sieht ruhiger aus.
- Handykameras können keine großen Kontraste verarbeiten, weiches Licht ist besser als hartes Sonnenlicht.
- Auf den kleinen Handydisplays kann man kleine Schriften nicht lesen. Titel sollten also in großen Schriftgrößen erstellt werden.
- Die winzigen Kamerachips erzeugen eine sehr große Schärfentiefe. Mann muss also Personen oder Objekte eher durch den Bildaufbau als durch Unscharfen herausarbeiten. (Staffelung der Bildinhalte in den Raum)
- Handymikrofone haben keine Richtwirkung. Sie nehmen alles auf, auch die Geräusche der Hand, die das Handy hält. Also das Handy ruhig halten.
- Sie nehmen auch jedes Hintergrundgeräusch auf, also nicht in lauter Umgebung drehen. Sie sind empfindlich gegen Wind, draußen also nur an windstillen Tagen drehen.
- Will man Geräusche oder Stimmen im Film aufnehmen, eignen sich ruhige Innenräume am Besten.
- Die kurze Zeitdauer verbietet praktisch tiefgründige Charakterstudien.
- Figuren in Spielszenen sollten sofort klar erfassbar sein. Das ruft geradezu nach Schubladendenken, nach Klischees. Da dürfen auch ruhig Comics oder Filmgenres als Vorbild dienen. Bösewichtern muss man gleich ansehen, dass sie böse sind.
- Auch die Story selbst muss einfach sein. Für lange Dramaturgien fehlt zwar die Zeit, aber eine Einleitung und einen Höhepunkt, der gerne auch ein Gag sein darf, erwartet man schon.
- Bei 60 Sekunden sind Dialoge zu große Zeitfresser. Hier ist Bildsprache angesagt.
- Man kann die Filme entweder als Plansequenz (ein Cut, ohne Unterbrechung) filmen, oder den Film am Computer schneiden.
- Dorthin gelangen die Filmdateien entweder per USB Kabel und dem Datenprogramm, welches der Handyhersteller mitliefert, oder drahtlos per Bluetooth.
Schnittprogramme und Formate:
- Die meisten Handys zeichnen Video in 640 x 480 Pixeln auf. Videoschnittprogramme kennen dieses Format oft nicht und rechnen es um auf das übliche DV (PAL) Format. Das verändert die Höhen-Seitenverhältnisse.
- Zumeist haben Handyfilme auch eine geringere Bildfrequenz, 15 oder 30 Bilder in der Sekunde sind häufig anzutreffen.
- 320 x 240 Pixel (4:3) als MPEG 4
- 176 x 144 Pixel (11:9) als 3gp
- 128 x 96 Pixel (4:3) als 3gp
Mit freundlicher Unterstützung von Mathias Allary














