Mehrsprachigkeit und Politik

Nicht nur Fremdsprachenkenntnisse braucht die moderne Welt, sondern Mehrsprachigkeit!

copyright: Colourboxcopyright: ColourboxWaren Fremdsprachen bis in die 1960er-Jahre hinein weitgehend Gebildeten, Reichen und besonderen Berufen vorbehalten, so gehören sie heute zum Alltag vieler Menschen. Sie erschließen immer einfacher zugänglich werdende Information, erleichtern das Reisen und werden täglich in Ausbildung und Beruf angewendet. Jedermann ist klar, man braucht Fremdsprachen. Die Frage, die sich allenfalls noch stellt, ist diejenige nach der (den) zu lernenden Sprache(n).

Will man diese beantworten, so stößt man sogleich auf eine nächste: Wie sieht Kommunikation heute aus? Wie wird sie in Zukunft sein? Ist diese Frage beantwortet, so gilt es eine Antwort auf diejenige nach den Möglichkeiten der richtigen Vorbereitung zu finden.

Im Folgenden soll kurz die Kommunikation heute umrissen werden, um anschließend die Herausforderungen zu beschreiben, die diese Kommunikation an den schulischen Fremdsprachenunterricht stellt. Die Schule ist der Ort, an dem laut Eurobarometer (Eurobarometer spezial 243, Februar 2006) die meisten Europäer (65 %) zuerst und am dauerhaftesten mit Fremdsprachen in Kontakt kommen.

Fremdsprachen im 21. Jahrhundert

copyright: ColourboxWie sieht nun die Kommunikation heute aus? Betrachten wir die letzten Jahrzehnte, so fällt auf, dass Informationsbeschaffung, Kommunikation und Interaktion über nationale, sprachliche und kulturelle Grenzen hinweg immens zugenommen haben. Dank der neuen Medien hat jedermann mit drei Mausklicks Zugang zu Informationen aus jedem Sprach- und Kulturraum der Erde. Per Telefon, E-Mail oder Messenger kann man kostengünstig weltweit kommunizieren. Reisen über alle Grenzen hinweg ist schneller, preisgünstiger und normaler geworden. Ein Wochenendausflug in eine über tausend Kilometer entfernte Stadt gehört ebenso zur Normalität wie Geschäftsreisen von ein bis zwei Tagen auf andere Kontinente. Immer mehr Firmen agieren international. Sie führen Aufträge in anderen Ländern aus oder haben Produktion, Vermarktung und Service über mehrere Länder mit unterschiedlichen Sprachen verteilt. Ihre Angestellte müssen miteinander und mit Kunden kommunizieren, wechseln kurzzeitig den Arbeitsplatz oder siedeln sich für eine gewisse Zeit in einem anderen Kultur-/Sprachraum an. Wissenschaftliche Veröffentlichungen werden weltweit zur Kenntnis genommen. Wissenschaftler finden sich zu virtuellen Arbeitsgruppen zusammen oder arbeiten in internationalen Teams am Ort mit den besten Voraussetzungen. Studenten schließlich bereiten sich auf diese moderne Welt mittels Auslandssemestern und -studium vor.

copyright: Colourbox Das ist das, was als Globalisierung bezeichnet wird. Aufgrund des wirtschaftlichen und politischen Einigungsprozesses findet diese weltweite Entwicklung in Europa besonders intensiv statt.
Für die Kontakte und die Kommunikation über alle Länder-, Sprach- und Kulturgrenzen hinweg, für die Arbeit mit wechselnden Gesprächspartnern oder Einsatzorten sowie für die Zusammenarbeit in mehrsprachigen Gruppen bedarf es eines Mediums, das von möglichst vielen verstanden wird. Derzeit ist dies weltweit meist Englisch.

copyright: ColourboxZur Globalisierung gehört auch, dass sich die bilateralen Kontakte zwischen einzelnen Ländern und Kulturen in gleicher Weise intensiviert haben. Auch hier kann die Kommunikation natürlich über eine beiden Seiten geläufige Drittsprache erfolgen.

Doch gilt es zu bedenken, dass Sprache nicht nur einfach ein Mittel zur Übertragung von Informationen ist. Sie ist mehr. Über die Sprache erfassen Menschen die Welt auch in einer bestimmten Weise. Mittels Sprache vermittelt eine Generation der nächsten die für ihre Gesellschaft prägenden Kenntnisse, sprich ihre Kultur. Kenntnis einer Sprache ist somit immer mit Kulturkenntnis verbunden. Ist nun in bilateralen Interaktionen einer oder sind beide Gesprächspartner der Sprache des anderen mächtig, so bedeutet dies, dass der eine etwas über den anderen weiß. So kann er ihn unmittelbar verstehen und sich direkt mit ihm verständigen.

copyright: ColourboxHierauf gründet sich die alte Kaufmannsweisheit "Willst du etwas verkaufen, sprich am besten die Sprache deines Kunden." Neuere Studien belegen dies immer wieder. So ergab eine Studie der Deutschen Handelskammer für Spanien aus dem Jahr 2003, dass spanische Unternehmen, die sich bei ihren Geschäften in/mit Deutschland vorrangig der deutschen Sprache bedienten, ihre Situation auf dem deutschen Markt signifikant besser einschätzten als Unternehmen, die auf Englisch zurückgriffen (La empresa española en el Mercado alemán: experiencias y factores de éxito. Ed.: Cámara de Comerio Alemana para España. Barcelona. 2003). In seiner Studie über die Zukunft der englischen Sprache sieht David Graddol als einer der 14 Hauptentwicklungen, dass bis 2050 die Dominanz des Englischen im wirtschaftlichen Bereich zurückgehen wird und dass schon heute Japanisch, Spanisch, Französisch und Deutsch wichtiger werden (Graddol, David. English Next. Ed: British Council. 2006). Schließlich wies eine kürzliche Studie zum Einfluss von Fremdsprachenkenntnissen in der europäischen Exportwirtschaft nach, dass Englisch zwar eindeutig dominiert, doch nicht in einer Weise, wie man dies für eine Lingua franca annehmen könnte (ELAN. Auswirkungen mangelnder Fremdsprachenkenntnisse in den Unternehmen auf die europäische Wirtschaft. Ed.: CILT National Centre for Languages, InterAct International. 2006). Erfolgreiche Geschäfte setzen dauerhafte Beziehungen voraus und diese sind nicht ohne Kenntnisse der Sprache des Zielmarktes denkbar.

Fremdsprachenkenntnisse sind aber nicht nur ein wichtiges Werkzeug im modernen Berufsleben. Sie sind nicht nur wichtig im Kontakt nach außen, sondern aufgrund von Mobilität und Einwanderung gehört der Kontakt mit dem "Fremden" zum Alltag von jedermann in Europa, wie das Beispiel der deutschen Stadt Stuttgart eindrucksvoll zeigt. Jeder fünfte Einwohner Stuttgarts, der mit 581.000 Menschen achtgrößten Stadt Deutschlands, hat einen nicht deutschen Pass. Jeder dritte Bürger dieser Stadt ist nicht in Deutschland geboren. Fast jedes zweite Stuttgarter Kind im Vorschulalter stammt aus einer Einwandererfamilie. In jeder zweiten in Stuttgart neu geschlossenen Ehe besitzt mindestens einer der Ehepartner einen nicht deutschen Pass. In dieser Stadt leben Menschen aus 120 verschiedenen Ländern, die über 170 verschiedene Sprachen sprechen. Stuttgart ist keine Ausnahme, sondern das Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Herkunft ist heute Normalität in vielen Städten Europas und wird in Zukunft noch weiter um sich greifen.

Beim bisherigen Zusammenleben von Bevölkerungen mit unterschiedlicher Herkunft kann man feststellen, dass die modernen Gesellschaften und ihre Bürger trotz der heutigen üblichen Mobilität und weltumfassenden Information den alltäglichen Umgang mit dem Fremden im Sinne eines friedlichen und produktiven Zusammenlebens noch weitgehend erlernen müssen. Hierzu kann der Fremdsprachenunterricht einen wichtigen Beitrag leisten. Er bringt Kinder und Jugendliche in Kontakt mit anderen Kulturen und schult sie dabei im Umgang mit dem Anderen, mit dem Unbekannten und dem Fremden.

Fassen wir zusammen: Unsere Gesellschaften in Europa brauchen Bürger, die
  • gleichzeitig in multikulturellen und –lingualen Kontexten sowie in den für das jeweilige Land wichtigen bilateralen Beziehungen agieren können
  • sich anderer Sprachen bedienen können, um über einen möglichst großen Radius im Zugang zu Informationen und im Erwerb von Kenntnissen zu verfügen
  • weitere Sprachen lernen können, um sich neues Wissen, neue Kontakte und neue Märkte zu eröffnen
  • mit Bevölkerungsteilen anderer sprachlicher und kultureller Herkunft gedeihlich zusammenleben können.
Darüber hinaus braucht das Projekt Europa Bürger, die andere europäische Nationen verstehen und damit eine neue Identität schaffen.

Für den einzelnen Bürger bedeutet dies, dass er eine Ausbildung braucht, die ihn befähigt,
  • seine beruflichen wie privaten Vorhaben zu realisieren
  • auf dem Arbeitsmarkt zu konkurrieren, d.h. u.a. die für Berufe mit internationaler Perspektive notwendigen Sprachkenntnisse zu haben bzw. die Sprachkenntnisse, die ihn von anderen Mitbewerbern abheben.
Was Europa und seine Bürger brauchen, ist die Fähigkeit unterschiedliche Sprachen und Kulturen verstehen und in ihnen agieren zu können. Genau dies fordert die Europäischen Kommission: „Das Erlernen einer einzigen Lingua franca reicht nicht aus. Jeder europäische Bürger sollte sich außer in seiner Muttersprache in mindestens zwei anderen Sprachen gut verständigen können.“ (Europäische Kommission. Förderung des Sprachenlernens und der Sprachenvielfalt. Aktionsplan 2004-2006. Luxemburg 2004. S. 10).

Schule und Mehrsprachigkeit

Eine der Aufgabe von moderner Bildungspolitik ist es also, Bürger darauf vorzubereiten, mehr Sprachen besser zu können. Hierbei ist der traditionelle Fremdsprachenunterricht an seine Grenzen gestoßen. Nach Meinung von Experten und auch den Ergebnissen der Realität führt die Vorverlegung des Beginns des Fremdsprachenunterrichts auf die Primar- oder sogar auf die Vorschule und damit die Verlängerung der Unterrichtsdauer auf bis zu 15 Jahren sowie die Erhöhung der Wochenstundenzahl nicht unmittelbar zu den gewünschten besseren Fremdsprachenkenntnissen.

copyright: ColourboxMeist ist zu beobachten, dass die im frühen Kindesalter in der künstlichen Immersion oder im gesteuerten Fremdsprachenunterricht erworbenen Kenntnisse sehr begrenzt bleiben. Außerdem deutet vieles darauf hin, dass Schüler nach fünf bis sieben Jahren Fremdsprachenunterrichts eine Sprachbeherrschung erreichen, die sie mittels weiteren Unterrichts nicht mehr wesentlich verbessern können. Fortschritte sind in diesem Stadium nur durch Anwendung der erworbenen Kenntnisse in wirklicher Kommunikation, mündlich wie schriftlich und Rezeption wie Produktion, zu erzielen. Damit Schüler eine Fremdsprache besser beherrschen sowie sich mehrerer Sprachen bedienen können, bedarf es neuer Wege wie z.B.:
  • Lernen durch Anwendung
  • Diversifizierung des Sprachenangebot
  • Differenzierung der Lernziele je nach Sprache
  • Einsatz von erworbenen Kenntnissen zum Verständnis weiterer Sprachen
  • Überdenken der Sprachenfolge

Lernen durch Anwendung

copyright: ColourboxEine Sprache zu verwenden ist eine Tätigkeit und Tätigkeiten lassen sich nur durch Tun erlernen. Daher muss Fremdsprachenunterricht, will er heutigen Anforderungen der Praxis gerecht werden, d.h. wir lernen eine Fremdsprache, um in ihr zu kommunizieren, Schülern von Anfang an Gelegenheiten bieten, ihre erworbenen Kenntnisse in kommunikativ sinnhaften Aufgaben und inhaltsbezogenen Aktivitäten zu erproben. Diese Anwendung wird nicht nur die erworbenen Kenntnisse so festigen, dass sie einsatzfähig werden, sondern gleichzeitig Gelegenheiten eröffnen, neue Sprachkenntnisse zu erwerben. Über den eigentlichen Fremdsprachenunterricht hinaus kann dadurch für eine sinnhafte und damit motivierende Anwendung der zu lernenden Sprache dadurch gesorgt werden, dass die Fremdsprache teilweise oder vollständig zur Unterrichtssprache von ausgewählten Sachfächern wird (Hiermit ist nur ein Aspekt von fremdsprachigem Sachfachunterricht beschrieben. Denn neben der Praxis der Fremdsprache bietet er Anlässe zu einer anderen, da intensiveren sowie kulturell mehrperspektivischen Auseinandersetzung mit dem Lerngegenstand.).

Diversifizierung des Sprachenangebots

Werden nun Sachfächer konsequenterweise in einer Fremdsprache unterrichtet, stellt sich die Frage, ob der bisherige Unterricht dieser Sprache im gleichen Umfang fortgeführt werden muss. Vieles spricht dafür, zumindest einen Teil der Stunden, die bisher dieser Sprache gewidmet wurden, für andere Zwecke zu nutzen. Die auf diese Weise in der Stundentafel gewonnenen Stunden können genutzt werden, um weitere Sprachen anzubieten.

Differenzierung der Lernziele je nach Sprache

Ein Ziel der Schule des 21. Jahrhunderts muss sein, die kommunikative Reichweite und den kulturellen Horizont des einzelnen Bürgers zu erweitern. Da in der Stundentafel für den Fremdsprachenunterricht nur eine begrenzte Anzahl von Stunden zur Verfügung steht, muss die anzustrebende Mehrsprachigkeit u.a. durch eine Differenzierung der Ziele für die einzelnen unterrichteten Sprachen ermöglicht werden. Diese könnte folgendermaßen aussehen: Am Ende der Schulzeit beherrschen die Schüler die erste Fremdsprache rezeptiv wie produktiv auf C 1- Niveau, eine zweite Sprache rezeptiv auf C 1 - und produktiv auf B 1 - Niveau und schließlich eine dritte Sprache nur rezeptiv und dies auf B 1 - Niveau.

Einsatz von erworbenen Kenntnissen zum Verständnis weiterer Sprachen

Die kommunikative Reichweite ließe sich noch erweitern, wenn man sich die Verwandtschaft von Sprachen zu Nutze macht und von den erworbenen Sprachkenntnissen ausgehend Kurse anbietet, die die Schüler befähigten, schriftliche und mündliche Texte aus anderen Sprachen derselben Sprachfamilie zu "knacken", d.h. das Thema und die wesentlichen Aussagen zu verstehen.

Überdenken der Sprachenfolge

Eine weitere Frage, die sich unter den aktuellen Bedingungen stellt, ist die nach der Reihenfolge der schulischen Fremdsprachen. Hierbei ist zu bedenken, dass das allgemeine Ziel des Fremdsprachenunterrichts neben den praktisch einsetzbaren Sprachkenntnissen ist, Schülern andere sprachliche Systeme und andere Kulturen zu eröffnen sowie sie im Umgang mit diesen zu schulen. Weiter muss, wie schon angesprochen, zugrunde gelegt werden, dass nur eine bestimmte Menge an direkt auf Spracherwerb ausgerichtetem Unterricht - das ist traditioneller Fremdsprachenunterricht - unmittelbar zu höherer Sprachbeherrschung führt. Außerdem ist zu berücksichtigen, dass aufgrund der kognitiven Entwicklung das Lernen im Jugendlichenalter schneller vorangeht und Schüler in diesem Alter stärker der Welt, sprich dem Englischen, ausgesetzt sind, was wertvolles implizites Lernen mit sich bringt. Damit wird es fraglich, ob die derzeitige Sprachenfolge, d.h. Englisch als erste Fremdsprache, im Hinblick auf die angestrebte Mehrsprachigkeit wirklich die optimale ist.

Welche Sprache(n) soll(en) gelehrt werden?

copyright: ColourboxFür die Gesellschaft und die Bildungspolitik stellt sich nun die Frage nach den für ein Land notwendigen oder attraktiven Sprachen. Nach dem bisher Gesagten ist deutlich, dass das Angebot an Sprachen heutzutage über die traditionellen Fremdsprachen, meist Englisch, Französisch, Latein und Altgriechisch, hinausgehen muss. Kriterien für eine Sprachenwahl sind:
  • Wie sinnvoll ist die Sprache in kommunikativer Hinsicht?
  • Ist es die Sprache eines Nachbarn oder die eines gegenwärtigen oder potentiellen Partners in Bereichen wie z. B. Handel, Industrie, Wissenschaft, Kultur, Tourismus usw.?
  • Wie sinnvoll ist die Sprache für die intellektuelle Entwicklung der Schüler?
  • Inwieweit kann das Bildungsangebot durch die Sprache einer anderen Sprachfamilie oder anderen Kultur bereichert werden?
In ähnlicher Weise wird der Bürger vorgehen. Er wird sich fragen:
  • Finde ich leichter eine Arbeit oder eine interessantere Arbeit, wenn ich eine bestimmte Sprache spreche?
  • Ist das Land, sind die Länder, in denen diese Sprache gesprochen wird, wirtschaftlich, technisch und/oder wissenschaftlich interessant?
  • Bieten sie etwas für meine Aus- und/oder Fortbildung? Sind sie kulturell anziehend?
Gesellschaften und Bürger werden darauf stoßen, dass sich bei der Sprachauswahl in unserer Welt, die immer mehr zusammenrückt und in der die Möglichkeiten der Informationsbeschaffung und der Kontaktaufnahme exponentiell anwachsen, nicht die Frage eines Entweder-Oder stellt, sondern die des Wie-viele-in-welcher-Form sein muss. Was wir als Gesellschaft und Individuen brauchen, sind nicht nur Fremdsprachenkenntnisse, sondern Mehrsprachigkeit.
Hans-Dieter Dräxler

"Die hier dargestellten Überlegungen entstanden im Rahmen einer Seminarreihe des spanischen Erziehungsministeriums zur Sekundarschulbildung als Vorbereitung auf die Zukunft (Universität Complutense, Madrid, Sommeruniversität, El Escorial, 2007). Eines der Seminare beschäftigte sich mit den Fremdsprachen als Mittel der interkulturellen Kommunikation und fragte dabei nach der Präsenz der deutschen Sprache im Erziehungssystem Spaniens. Die folgenden Gedanken sind der grundsätzliche Teil der Antwort und begründen aus Sicht des Verfassers jeden Fremdsprachenunterricht im Europa des 21. Jahrhunderts."

Der Verfasser ist Leiter der Spracharbeit am Goethe-Institut Madrid

    Die Macht der Sprache

    Die Rolle von Sprache in einer globalisierten Welt

    Migration und Integration

    Migration verändert Kulturen. Das Goethe-Institut reflektiert diese Entwicklungen in Deutschland und weltweit und engagiert sich bei der sprachlichen Integration von Zuwanderinnen und Zuwanderern.