
Das Goethe-Institut ist das weltweit tätige Kulturinstitut der Bundesrepublik Deutschland.
Wir fördern die Kenntnis der deutschen Sprache im Ausland und pflegen die internationale kulturelle Zusammenarbeit. Wir vermitteln ein umfassendes Deutschlandbild durch Information über das kulturelle, gesellschaftliche und politische Leben.
Mit unserem Netzwerk von Goethe-Instituten, Goethe-Zentren, Kulturgesellschaften, Lesesälen sowie Prüfungs- und Sprachlernzentren nehmen wir zentrale Aufgaben der auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik wahr. Wir sind dabei auch Partner öffentlicher und privater Kulturträger, sowie der Bundesländer, der Kommunen und der Wirtschaft.
Wir schöpfen aus dem Facettenreichtum unserer offenen Gesellschaft und der lebendigen deutschen Kultur. Wir verbinden Erfahrungen und Vorstellungen unserer Partner im In- und Ausland mit unserer Fachkompetenz und arbeiten im partnerschaftlichen Dialog. Wir sind dabei Dienstleister und Partner für alle, die sich aktiv mit Deutschland und der deutschen Sprache und Kultur beschäftigen und arbeiten eigenverantwortlich und politisch ungebunden.
Wir stellen uns den kulturpolitischen Herausforderungen der Globalisierung und entwickeln innovative Konzepte für eine durch Verständigung humanere Welt, in der kulturelle Vielfalt als Reichtum erkannt wird.
Das Goethe-Institut als Kulturbrücke zwischen Afghanistan und Deutschland

Im September 2003 wurde das Goethe-Institut Afghanistan nach mehr als 12-jähriger Schließung feierlich wieder eröffnet und bezog sein neues Domizil, die ehemalige Botschaft der DDR, im Zentrum Kabuls. An die traditionell guten Beziehungen zwischen Afghanistan und Deutschland anknüpfend, leistet das Goethe-Institut seinen Beitrag zum nachhaltigen Wiederaufbau der afghanischen Kultur und fördert den kulturellen Austausch zwischen beiden Ländern.Die Nachfrage nach Deutschkursen ist derzeit sehr hoch. Da es nur wenige ausgebildete Lehrer im Land gibt, liegt ein Schwerpunkt in unserer Spracharbeit auf der Ausbildung von zukünftigen Lehrerinnen und Lehrern im Institut und an der Universität in Kabul.
Einige Räume im Nebengebäude stehen seit der Wiedereröffnung jungen Künstlerinnen und Kulturschaffenden als Ateliers zur Verfügung. Der 2009 neugestaltete Garten trägt sein übriges dazu bei, das Goethe-Institut zu einem offenen Ort der Begegnung zu machen.











