Willkommen beim Goethe-Institut Buenos Aires

Diebe

Ein Stück von Dea Loher, inszeniert von Andreas Kriegenburg

Theater
18., 19. und 20.10.2013
Saal Martín Coronado/Teatro General San Martín
Karten ausschließlich über die Festivalkasse:
http://buenosaires.gob.ar/festivales
© Arno Declair
© Arno Declair
Das Deutsche Theater Berlin präsentiert: DIEBE

Im Rahmen des IX Festival Internacional de Buenos Aires. Mit freundlicher Unterstützung des Goethe-Instituts, des Auswärtigen Amts und Allianz Argentina.

Aufführungen: Freitag, den 18.10 2013 um 18.30 Uhr, Samstag, den 19.10 um 18.30 Uhr und Sonntag, den 20.10 um 16 Uhr.

Publikumsgespräche mit Dea Loher und Andreas Kriegenburg nach den zwei ersten Aufführungen.

„Glauben Sie, dass es viele von meiner Sorte gibt. Menschen wie ich, die leben, als lebten sie nicht. – Die sich durch ihr eigenes Leben hindurchstehlen, vorsichtig und scheu, als ob ihnen nichts davon gehören würde, als ob sie kein Recht hätten, sich darin aufzuhalten. – Als ob wir Diebe wären.”

Diebe, so schreibt die Autorin Dea Loher, sucht in den anscheinend so durchschnittlichen Leben der Protagonisten nach Szenen, in denen „der Alltag so besonders und darüber erzählenswert [wird] gerade weil er scheinbar so unscheinbar ist“:

Finn, ein Versicherungsmakler, schlägt die Augen auf und weiß, dass er nie mehr aufstehen will. Seine Schwester Linda hat einen Wolf gesehen und hofft, dass ihre vom Konkurs bedrohte Therme demnächst in einem Naturschutzgebiet stehen wird. Erwin, der Vater der beiden, würde gern einmal ein normales Gespräch führen, über das Wetter oder die Sterne. Monika, Verkäuferin im Supermarkt, wurde eine Beförderung versprochen. Vielleicht die Leitung eines Marktes in Holland. Ihr Mann Thomas, Polizist, würde mitgehen. Herr und Frau Schmidt fühlen sich beobachtet. Von einem Tier? Mira, schwanger, möchte ihr Kind nicht bekommen. Josef, der Vater, möchte es unbedingt haben. Gabi und Rainer suchen eine Wohnung oder tun nur so. Ira, eine ältere Dame, vermisst ihren Ehemann. Er wollte nur einen Spaziergang machen.

Dea Loher verwebt die einzelnen Episoden. Die Figuren treffen in unterschiedlichen Konstellationen auf einander, sehen sich in überraschenden Begegnungen wieder. Es entsteht ein düsteres, der Komik nicht entbehrendes Panorama von Menschen unserer Zeit. Immer am Abgrund und doch hoffnungsvoll.

Diese düster-komischen Alltagsgeschichten setzt Regisseur und Bühnenbildner Andreas Kriegenburg in der wunderbar wandelbaren Kulisse einer gigantischen Mühlrad-Konstruktion in Szene. Jede leichte Drehung des Rades lädt die Schauspieler zu einer ständig neuen Interaktion mit den wechselnden Raumsituationen ein, was ihnen bisweilen neben ihrer schauspielerischen Fähigkeiten geradezu akrobatisches Können abverlangt.

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