
40 Jahre Verbindungen knüpfen durch Kulturdialog, Sprache und Information
Das Goethe-Institut wurde 1951 als Nachfolgeinstitution der 1925 errichteten Deutsche Akademie gegründet. Ursprünglich sollte es zur Ausbildung ausländischer Deutschlehrer in Deutschland dienen. 1953 begannen die ersten Sprachkurse und im gleichen Jahr übernahm das Goethe-Institut Aufgaben zur Förderung von Deutsch als Fremdsprache im Ausland. Anfang der 60er Jahre wurden auf Initiative des damaligen Leiters der Kulturabteilung des Auswärtigen Amtes nach und nach alle bisher im Ausland tätigen deutschen Kulturinstitutionen angegliedert. Dieser Beginn des Ausbaus eines flächendeckenden Institutsnetzes im Ausland symbolisiert die intensivierte auswärtige Kulturpolitik der Bundesrepublik Deutschland.
Heute gibt es insgesamt 129 Goethe-Institute, und darüber hinaus ein weites Netz von Goethe-Zentren, Kulturgesellschaften, Bibliotheken und Informationszentren, Cinematheken, Lesesälen sowie Prüfungs- und Sprachlernzentren, die zentrale Aufgaben der auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik übernehmen und aufgrund ihrer intensiven weltweiten Aktivitäten manchmal sogar im Ausland bekannter sind als in Deutschland selbst.
Das GI Córdoba ist eines der wichstigsten kulturellen Fixpunkte in der Stadt geworden. Der Gedanke des partnerschaftlichen Dialogs und Austauschs ist der Leitfaden aller Aktivitäten des Institutes und ermöglicht es der Kulturarbeit, ihren Auftrag zu erfüllen: Ein Prozess im permanenten Wandel zu sein, immer offen für die wichtigen Themen und die Aktualität. Von Anfang an zeichnete sich das Institut durch die Gewissheit aus, dass Innovation nicht ohne Risiko stattfinden kann. Diese Eigenschaft wurde von der kultuerinteressierten Öffentlichkeit und den Kulturschaffenden Argentiniens besonders geschätzt, die das Angebot und die Aktivitäten des Instituts zu nutzen und darin eine Quelle der Inspiration und Motivation zu finden wussten.












