Informationen zum Aufenthalt in Dhaka und Bangladesch

Informationen für Praktikanten

Bangladesh, das Land der Bengalen (Volksrepublik Bangladesh), ist ein kleines Land, eingerahmt von Indien, Myanmar im Südosten und dem Golf von Bengalen im Süden. Mit einer Größe von 147 570 qkm (ca. doppelt so groß wie Bayern) und einer Bevölkerungszahl von derzeit 153 Millionen gehört es zu den dichtest besiedelten Ländern der Welt (Bevölkerungsdichte von mehr als 1000 Ew./km² - vgl. Bayern 177 Ew./km²). Bangladesh ist ein Entwicklungsland mit typischen Merkmalen, wie rapides Bevölkerungswachstum und ein schwaches Bruttoinlandsprodukt von 621 USD/ Kopf/ Jahr (2009). Es ist eines der ärmsten Länder überhaupt.
Blick auf Dhaka
Die Kluft zwischen Arm und Reich klafft weit und ist jederzeit offen sichtbar, vor allem in rasant wachsenden Städten wie der Hauptstadt Dhaka. In ihren Straßen existieren diese Unterschiede in unmittelbarer Nähe zu einander. Dhaka ist „sehr lebendig“, oder besser: eine der chaotischsten Metropolen Südasiens. Die Straßen sind voller Menschen und Verkehr, die Luft voller Abgase und Feinstaub – daneben, exotische Gerüche, bunte Märkte und insgesamt Vielfalt von Kultur. Es ist oft schwierig, sich zu Fuß auf den Straßen zu bewegen, da der Verkehr auf Rädern dominiert. Dennoch sollte man sich gelegentliche Entdeckungsreisen als Fußgänger nicht entgehen lassen. Einen guten Kompromiss zwischen Schlendern und Taxifahren bieten die etwa 1 Million Rickshaws. Sie sind Ersatz für den öffentlichen Verkehr und bieten den einfachsten Menschen ein Einkommen.

Trotz der voranschreitenden Urbanisierung leben noch immer 75% der Bevölkerung unter einfachsten Verhältnissen auf dem Land. Fischfang und Landwirtschaft, sprich Reisanbau sind die Hauptbeschäftigungsfelder. Ob auf dem Land oder in der Stadt, was Besuchern in Bangladesch auffällt, ist die schier endlose Neugierde der Menschen. Es mag am Anfang eine große Umstellung sein, man gewöhnt sich aber schnell an das neue Umfeld. Die Menschen sind überall sehr freundlich, Fremden gegenüber offen, würden immer das letzte Korn Reis mit einem teilen und empfänden es sogar als Beleidigung, wenn man dieses ablehnte. Gastfreundschaft und Höflichkeit haben einen hohen Stellenwert, werden jedoch anders verstanden. Aus diesem Grunde kann man sich, obwohl ihrerseits gut gemeint, unter Umständen belästigt oder überrumpelt fühlen.

Da 90% der Bevölkerung Moslems sind (Die restlichen 10% gehören Buddhismus, Hinduismus, Christentum oder Naturreligionen an), wird es vor allem weiblichen Besuchern nicht entgehen, dass sie sich in der Öffentlichkeit nahezu nur unter Männern befinden. Als „weiße“ Frau fällt man da besonders auf und kann sich durch die oft starrenden Blicke sehr unbehaglich fühlen. Dagegen haben sie jedoch den Vorteil, besser mit Frauen in Kontakt zu kommen, was einem häufig in ländlichen Regionen passieren kann, sobald das erste Eis gebrochen ist.

Landschaftlich ist das kleine Bangladesh sehr vielfältig: einzigartige Mangrovenwälder im Südwesten, Teeplantagen im Nordosten oder die Chittagong Hill Tracks im Südosten laden zum Reisen ein, wenn auch die touristische Infrastruktur wenig entwickelt ist.

Am Strand in Kuakata

Es empfiehlt sich daher, vor allem auf längeren Touren, gemeinsam mit Einheimischen zu reisen.

Klimatisch ist Bangladesh tropisch. Es ist ganzjährig heiß und feucht, wobei besonders in den Monaten von Mai bis August der Monsun heftige Regenfälle bringt und die eigene Garderobe arg strapaziert.

    Alumniportal Deutschland

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    Ehegattennachzug

    Oft gestellte Fragen und eine Beispielprüfung zum Sprachnachweis für Ehepartner, die nach Deutschland zu ihrer Familie ziehen.

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