1. Visum
2. Flug
3. Impfungen
4. Sprache
5. Bangladesh – Kleidung
6. Was unbedingt mit muss
7. Mehr Infos
1. Visum
Zur Einreise nach Bangladesh wird ein Visum benötigt, welches rechtzeitig bei der Botschaft von Bangladesh in Berlin beantragt werden sollte. Wichtig dabei ist ein Einladungsschreiben der jeweiligen Institution, das die Übernahme aller Kosten garantiert. Es empfiehlt sich ein „double“ oder „multiple entry“ Visum zu beantragen – auch wenn man vielleicht noch nicht plant, in ein angrenzendes Land zu reisen. Späteres Gerangel mit den örtlichen Visabehörden ist kräftezehrend und meistens aussichtslos. Es wird besonders darauf hingewiesen, dass bei Einreise nach Bangladesch auf dem Luftweg für eine spätere Ausreise auf dem Landweg (und umgekehrt) eine sog. Route Changes Permission beim Department of Passports and Immigration in Dhaka (Agargaon) erforderlich ist.
http://www.bangladeshembassy.de/
http://www.bangladeshembassy.de/visaform.pdf
2. Flug
Viele Wege führen nach Dhaka. Es gibt keine Direktflüge und je nach Fluglinie steigt man in London, Dubai, Doha oder Bahrain um. Folgende Airlines bieten Flüge an:
http://www.britishairways.com/travel/home/public/de_de
Studententarife gibt es unter:
3. Impfungen
Der Gesundheitsdienst des Auswärtigen Amts empfiehlt Schutz gegen Tetanus, Diphtherie, Polio und Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt über drei Monate auch Hepatitis B. Sinnvoll ist auch der Impfschutz gegen Tollwut sowie Typhus auf Grund erhöhter Infektionsgefahr durch verunreinigte Speisen oder Getränke. Ein Besuch bei einem Tropenarzt in Deutschland vor und nach der Abreise ist empfehlenswert.
3.1 Spezielle Gesundheitsrisiken und Gegenmaßnahmen
• HIV/Aids ist ein weltweites Problem, auch wenn verlässliche Angaben über die Verbreitung der Krankheit in Bangladesh nicht vorliegen. Es bestehen Infektionsrisiken: Sexualkontakte, unsaubere Spritzen sowie Bluttransfusionen können sehr gefährlich sein. Nach Angaben der WHO sind rund drei Viertel aller zu medizinischen Zwecken benutzten Spritzen in Bangladesch nicht hinreichend desinfiziert.
• Dengue-Fieber (vor allem im Raum Dhaka).
• Diverse Darminfektionen (Parasiten, Bakterien, Viren).
• Prophylaxe: Durch hygienisches Essen (nur Gekochtes und nichts Aufgewärmtes) und Trinken kann die Gefahr von Durchfallerkrankungen und anderen Darminfektionen erheblich gesenkt werden. Leitungswasser kocht man vor dem Trinken ab (nicht nur aufkochen sondern min. eine halbe Stunde kochen!). Auch beim Kauf von Wasser sollte man darauf achten, dass die Flaschen wirklich verschlossen sind. Wenn man Obst wäscht oder Zähne putzt sollte man auch dafür gekauftes oder abgekochtes Wasser benutzen. Vorsicht ist außerdem beim Kauf und Verzehr von Lebensmitteln aus Straßenrestaurants, Märkten oder sogenannten „Teastalls“ geboten (einfache Holzbuden, in denen Tee, Kuchen und Zigaretten verkauft werden). Ist der Laden jedoch gut besucht, kann das ein positives Zeichen für Reinheit und Geschmack sein.
• Schutz vor Mücken ist wichtig, weshalb hautbedeckende Kleidung und Verwendung von insektenabweisenden Mitteln (Cremes, Lotionen, Sprays), Anti-Mückencoils, Mückennetze etc. zu jedem Aufenthalt dazu gehören - kann alles vor Ort besorgt werden.
• Ausreichender Krankenversicherungsschutz incl. Reiserückholversicherung durch eine deutsche Versicherung.
3.2 Reiseapotheke
Paracetamol, Ibuprofen, KEIN Aspirin (schränkt Diagnose von Dengue-Fieber ein), Loperamid (Durchfall), Tannin (Antiseptikum), Elektrolyt-Glucose-Präparate (auch lokal sehr gut erhältlich: Oral-Saline), Metoclopramid (Übelkeit, Magen-Darm), Dimenhydrinat oder Domperidon (Reisekrankheit), Desinfektionsmittel (Betaisadona), Verbandszeug, Pinzette, kleine Schere, Insektensektenabweisende Cremes (Autan, Zedan, Azaron), Antiallergische Cremes (auch lokal sehr gut erhältlich: Odomos), Fenistilgel. NICHT von der Länge dieser Liste erschrecken lassen. Sprecht am besten mit einem in Reisesachen bewanderten Arzt und besucht untenstehende oder entsprechende Seite.
http://www.fit-for-travel.de/reisemedizin/reiseziele/index.html
4. Sprache
Die Landessprache ist Bangla. Ein Bengale ist hoch erfreut, wenn man ihn auf Bangla begrüßt. Einige Begrüßungs- und Höflichkeitsfloskeln zu erlernen, ist daher von Vorteil. Die Rickshawfahrer sprechen meistens auch nur Bangla, und da ist es ungemein hilfreich, Orts- und Richtungsangaben sowie Zahlen zum Aushandeln des Preises zu kennen. Die Umgangssprachen an der jeweiligen Institution sind Deutsch und Englisch.
Literatur: Kauderwelsch Bengali. Wort für Wort. Reise Know-How Verlag, Bielefeld 2000.
5. Kleidung
Die Temperaturen fallen selten unter 20°C, und es empfiehlt sich leichte Baumwollkleidung – am besten etwas länger und weiter, um sich dem einheimischen Kleidungsstil anzupassen. Für Frauen gilt dieser Kleiderkodex besonders – kurze Röcke/Hosen sowie Trägershirts können anstößig wirken. Auch nicht die besten Kleidungsstücke einpacken, es wird alles reichlich strapaziert. Dennoch empfehlen sich feste, geschlossene Schuhe (besonders in der Regenzeit). Ansonsten reichen Sandalen und Flip Flops, die man auch leicht vor Ort bekommt. Badezeug ist für die wenigen privaten Club- oder Hotelpools in Dhaka nützlich. Gewaschen wird entweder mit der Hand oder in Wäschereien. Einige Wohnungen haben auch eine Waschmaschine (im Goethe-Institut steht eine).
6. Was unbedingt mit muss
Wichtige Dokumente:
• Reisepass
• Flugtickets
• Impfpass
• (Reisekranken-)Versicherungsunterlagen (Wichtig sind die Notrufnummer und persönliche Versichertennummer!!)
• Passbilder vor Ort kein Problem
• US Dollar oder Euro in bar
• Kreditkarte oder EC-Karte, ATMs gibt es in Dhaka überall
• KOPIEN!!! Macht von allen Dokumenten Kopien; ratsam außerdem: alle Dokumente einscannen und per Internet abrufbar halten. Kopien immer getrennt von den Originalen aufbewahren.
Weitere wichtige Dinge:
• Sonnenbrille
• Taschenlampe (gut ist eine, die man sich am Kopf festmachen kann, um bei Stromausfall freie Hände zu haben)
• Evtl. „film safe“ – Spezialbeutel für Filme, um sie unbeschädigt durch die Röntgenkontrolle zu bringen.
Günstig vor Ort zu erstehen sind:
Moskitonetze, Klamotten aller Art, Textilien, Bettwäsche, Schuhe aller Art, Waschpulver, Handtücher, Kinderspielzeug, Briefpapier, Souvenirs, Postkarten, Schmuck aller Art (auch Silber).
7. Mehr Infos
7.1 über Bangladesch
http://www.auswaertiges-amt.de/diplo/de/Laender/Bangladesch.html
http://www.suedasien.info/articles/c58/
Fotos:
http://www.dhaka.diplo.de/Vertretung/dhaka/de/06/Bilder_20aus_20Bangladesh/Bangladesh_Bildergalerie.html
http://www.dhaka.diplo.de/Vertretung/dhaka/de/06/Bilder_20aus_20Bangladesh/Sundarbans_Bildergalerie.html
http://www.bangladesch.org/set.php?id=angebote&uid=tagebuch (Freiwilligentagebuch Netz Bangladesh)
7.2 Sicherheit und Reisehinweise
Leider muss an dieser Stelle gesagt werden, dass in letzter Zeit (Anfang 2009) vermehrt Überfälle in CNGs (Babytaxis) in Dhaka stattgefunden haben. Das heißt, es ist schwierig, abends alleine im CNG unterwegs zu sein. Sicherer sind Taxen, wobei näturlich das Beste ist, wenn man in Begleitung fährt oder ein Privatauto nutzt.
Siehe auch:
http://www.auswaertiges-amt.de/diplo/de/Laenderinformationen/Bangladesch/Sicherheitshinweise.html
Es ist sinnvoll sich vor der Ort in die Krisenvorsorgeliste ("Deutschenliste") bei der deutschen Botschaft einzuschreiben. Näheres dazu unter folgendem Link:
http://www.dhaka.diplo.de/Vertretung/dkaka/de/04/Krisenvorsorgeliste/Krisenvorsorgeliste.html
Weitere Sicherheits- und Reisehinweise
http://www.auswaertiges-amt.de/diplo/de/Laenderinformation/Bangladesch/Sicherheitshinweise.html
http://www.eda.admin.ch/eda/de/home/reps/asia/vbgd/rhban.html










