Veranstaltungen

Adolf Muschg trifft Zsuzsa Breier

Auftakt der Gesprächsreihe „Erste Person Plural im Futur II“

Debatte
13.12.2011, 20:00 Uhr
Goethe-Institut Brüssel | Rue Belliard 58 - Belliardstraat 58 | 1040 Brüssel
DE. Simultanübersetzung EN
Eintritt frei. Info und Anmeldung:
+32 2 2345784
kultur@bruessel.goethe.org
© Isolde OhlbaumWer wollen wir gewesen sein – wie wollen wir gelebt haben?  In der ersten Person Plural im Futur II sollte sich Europa genau jetzt diese Fragen stellen. Denn in dieser grammatikalischen Form eröffnen sich Chancen auf Wir-Erzählungen über gemeinsame gewünschte Zukünfte, Werte und Identifikationen. Den Auftakt der Gesprächsreihe gestalten Adolf Muschg und Zsuzsa Breier zum Thema „Europa als kulturelles Projekt – Vielfältige Identität jenseits von Macht und Markt“. Das Publikum ist herzlich eingeladen mitzudiskutieren.

Das Wir-Gefühl stellt sich her über in Erzählung kondensierte gemeinsame Erfahrungen. Wenn die alten nationalen Erzählungen und Mythen nicht mehr ausreichen, welche neuen trans- und übernationalen Erzählungen könnten an ihre Stelle treten? Welche Geschichten erzählen wir über uns oder besser noch: welche neuen Geschichten könnten die Wir-Geschichten der Zukunft werden?

© Isolde OhlbaumAdolf Muschg (1934, Zürich) ist einer der wichtigsten Schriftsteller der Gegenwartsliteratur. Sein vielfältiges und oft biographish gefärbtes Werk wurde mehrfach ausgezeichnet. In seinen Schriften beschäftigt sich Muschg oft mit der bürgerlichen Existenz und dem Verhältnis von Macht und Geist und nähert sich seinen Sujets auf fast psychoanalytische Weise. Eines seiner bekanntesten Werke ist der Kriminalroman Albissers Grund (1974). Zuletzt erschien sein Roman Sax (C.H. Beck, 2010). Als Publizist sind u.a. von ihm erschienen: Wenn Auschwitz in der Schweiz liegt (1997) und Was ist europäisch? Reden für einen gastlichen Erdteil (2005). Erwähnenswert ist auch das Buch von Alexandre Mirlesse: En attendant l'Europe. Rencontre avec Adolf Muschg (2009).

© wsbZsuzsa Breier (1963, Budapest) ist Dozentin, Autorin und Herausgeberin. Von 1992 bis 2005 war Zsuzsa Breier als Dozentin für Neuere und Deutsche Literatur in Budapest und von 2000 bis 2004 als Diplomatin in der Ungarische Botschaft in Berlin tätig. Sie war Initiatorin des 2004 gestarteten Dialog-Programms der zehn neuen EU-Länder der Gesellschaft Dialog.Kultur.Europa. Seit 2006 lehrt Dr. Breier an der Humboldt-Universität zu Berlin und ist geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Gesellschaft zur Förderung der Kultur im erweiterten Europa in Berlin.

Partner: ARD-Verbindungsbüro Brüssel, WDR

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