Madrid

We-traders Madrid endete am Sonntag 16. März – In sechs Wochen kamen 19.000 Besucher in die Ausstellung und zu den Aktivitäten im Matadero!

© WT Madrid
© WT Madrid

Die We-Traders Ausgabe in Madrid schloss um eine gemeinsam gekochte Paella!
Jetzt reist We-Traders weiter nach Turin, wo die Ausstellung am 15. Mai 2014 ihre Pforten öffnet - in den Räumlichkeiten von Toolbox Office Lab & Coworking.

21. März 2014 von Admin
Tags: Madrid

    Mehr als 2.000 Besucher bei der Eröffnung der
    We-Traders Ausstellung in Madrid!

    Hier ein paar fotografische Eindrücke vom Eröffnungswochenende im Matadero. In der interaktiven Ausstellung finden bis zum 16.März zahlreiche Aktivitäten statt.

    7. Februar 2014 von Admin
    Tags: Madrid

    Der Countdown läuft: die erste Station der We-Traders Ausstellung startet in Madrid!

    © Tommaso Marzocchini
    © Tommaso Marzocchini

    Auf Hochtouren bereitet das We-Traders-Team in Madrid die Eröffnung am 31. Januar im Matadero Madrid vor. Und durch den Open Call ist die Gruppe der We-Traders um eine Initiative bereits erweitert worden: SIEMPRE FIESTA von Andrés Carretero und Carolina Klocker hat es geschafft – die Community hat die meisten Stimmen für dieses Konzept abgegeben und somit wird es Teil der Ausstellung. Wir gratulieren!

    Die Ausstellungselemente sind mittlerweile angekommen und werden aufgebaut, die We-Trader und lokalen Partner geben ihren Arbeiten den letzten Schliff, um den interaktiven Markt am kommenden Freitag zu eröffnen.

    Zuloark baut von Montag bis Donnerstag ein wesentliches Element der Ausstellung - ein urbanes Parlament - in einem für jedermann offenen Workshop. Die Gruppe Taller Omnívoros steuert Arbeitstische, Informationsregal und Stühle aus recycltem Material bei, Puesto PEC bereiten den „Gartenbereich“ mit einer natürlichen Luftreinigsanlage aus Pflanzen vor und Cocook eröffnen am Samstag, 1. Februar das bunte „Markttreiben“ mit einem gemeinsamen Kochen, bei dem jeder eine Zutat mitbringen muss.

    Mit dieser und vielen anderen Aktivitäten und der Ausstellung lädt das Projekt in Madrid bis zum 16. März jeden ein, Teil der We-Traders Plattform zu werden.
    Seien Sie dabei, wenn es in Madrid losgeht – wer nicht vor Ort ist, wird hier auf dem Laufenden gehalten!

    28. Januar 2014 von Rebeca Castellano
    Tags: Madrid

      Gewinner Open Call Madrid

      © Andrés Carretero/Carolina Klocker
      © Andrés Carretero/Carolina Klocker
      © Andrés Carretero/Carolina Klocker

      Wie können wir Zugang zu Madrids ungenutzten Flächen bekommen und diese nutzbar machen?

      Siempre Fiesta (Beti Jai/Immer Fiesta)
      von Andrés Carretero und Carolina Klocker

      Wir können Architektur als lebenswichtige Handlung begreifen, wobei es die Aufgabe des Architekten ist, Räume derart zu planen, dass Menschen sich in ihnen wohlfühlen. Wie Kinder verbinden wir das Spielen mit dem Machen, aber auch mit der freien Bewegung unseres Körpers im Raum.

      Wir haben dafür einen ganz besonderen Platz ausgewählt: die innere Straße des FRONTÓN BETI JAI (ein „Frontón“ ist ein Sportplatz für das Pelota-Spiel mit nur zwei Seitenwänden, „Beti Jai“ ist Baskisch und bedeutet „Immer Fiesta“). Diese alte Zufahrtsstraße zum Frontón ist heute ein wunderbarer „Zwischen-Raum“, zu dem wir aber keinen Zugang haben: extrem schmal und lang, begrenzt durch eine gekrümmte und eine gerade Wand. Ein geheime Straße, die langsam unter Vegetation und Schutt verschwindet. Eine Lichtung im Innersten der Stadt.

      Wir wollen eine unkomplizierte, einfache und radikale Aktion durchführen. Sobald das Wetter schön ist, öffnen wir diese jetzt noch geschlossene Straße und füllen sie mit SAND. Wir schaffen einen großen urbanen PLAYGROUND (Spielplatz) - nicht mit Objekten, sondern durch seine Umwandlung in eine lebendige und festliche Umgebung. Es geht darum, den Kindern in Chamberí das Spielen zu ermöglichen.

      Wir wollen, dass der Beti Jai, wenigstens vorübergehend und saisonal, ein Ort zum Spielen wird. Wo immer Fiesta ist.

       
       

        Werde We-Trader: Der Open Call Madrid ist eröffnet!

        © Rose Epple
        © Rose Epple

        Madrid ist ein großer Schweizer Käse geworden. Tausende von Räumen und Gebäuden stehen leer, selbst mitten im Zentrum. Gleichzeitig suchen viele lokale Gruppen verzweifelt nach bezahlbaren Räumen, um dort kulturellen, sozialen und politischen Mehrwert für die Stadt zu schaffen. Der Open Call Madrid stellt deshalb die Frage: Wie können wir leerstehende Räume in Madrid zugänglich und nutzbar machen?

        Jede und jeder kann mitmachen und We-Trader werden! Die Community stimmt ab, welcher Beitrag gewinnt. Das ausgewählte Konzept wird in der We-Traders Ausstellung präsentiert und der Gewinner reist im Mai 2014 zur Ausstellung nach Turin. Hier geht es zum We-Traders Open Call Madrid.
        Winner Open Call Madrid

        13. Dezember 2013 von Admin

        We-Traders Madrid – auf dem Weg zur Ausstellung

        Ende Januar 2014 wird die erste We-Traders Ausstellung in Madrid starten. Produziert wird sie gemeinsam. Zur Zeit arbeiten die We-Traders auf Hochtouren daran, wie die Ausstellung zu einem interaktiven Marktplatz der Ideen wird.





        Video von Gema Segura produziert vom Goethe-Institut Madrid für We-Traders.
        Kommentare: Angelika Fitz, Sonja Beeck, Eva Gil, Manuel Pascual, Florian Schmidt, Rose Epple, Rebeca Castellano

        29. November 2013 von Admin
        Tags: Madrid

        Nachlese: Vier We-Traders Foren in Lissabon, Madrid, Turin und Toulouse

        © Yukai Ebisuno & Raffaella Mantegazza
        © Yukai Ebisuno & Raffaella Mantegazza

        Wie zeigt sich eigentlich die Krise, von der alle sprechen? Haben sich die Städte verändert? Wo kommen die We-Traders her und was verbindet sie? Und wie können solche Fragen in der Wanderausstellung 2014 verhandelt werden? Daran hat die We-Traders Community im Oktober 2013 bei den Foren in Lissabon, Madrid, Turin und Toulouse gearbeitet. Hier eine kurze Nachlese.

        Stadt und Krise

        „Das Problem ist nicht eine kapitalistische Ökonomie, sondern eine kapitalistische Gesellschaft”, diagnostiziert der Soziologe Claus Leggewie beim We-Traders Forum in Lissabon. Eine politische Krise sehen auch Maria João Guardão und Maria Tengarrinha vom O Espelho – und eine Krise der Medien. Sie begannen ihre Wandzeitung „an dem Tag als Angela Merkel nach Portugal kam.“

        Unsere Turiner Ko-Kuratorinnen, Lisa Parola und Luisa Perlo, orten in ihrer Stadt neben der finanziellen Misere eine akute Identitätskrise. Gemeinsam mit dem Stadtgeografen Carlo Salone warnen sie vor einer „Disneyfizierung“ der Kultur, angesichts der inflationären Festivalkultur, mit der sich das postindustrielle Turin neu erfinden will. Beim Madrider We-Traders Forum ruft Santiago Eraso, der mitverantwortlich für die Kulturhauptstadt San Sebastian 2016 zeichnet, nach „anti-monumentalen Aktivitäten”.

        In Madrid wird die Krise vor allem von jungen Menschen, die keinen Job finden, hautnah erfahren. Und jene, die sich selbst einen Job schaffen, finden aufgrund der Immobilienspekulationen keine erschwinglichen Räume. „Ich kann mir in Madrid kein richtiges Büro leisten. Wenn ich mehr Platz hätte, könnte ich neue Jobs schaffen“, so unser Ko-Kurator Javier Duero.

        Was sind We-Trades

        Keinesfalls soll es darum gehen, We-Trades eindimensional als Reaktion auf die Krise zu interpretieren. „Wir sind es leid, dass uns die Krise immer als Chance präsentiert wird, es wäre besser, es gäbe sie nicht”, so der Lissaboner Geograf Jorge da Silva Macaísta Malheiros stellvertretend für viele We-Traders. Und wenn, dann war es eine verpasste Chance, so Davide Ziveri vom Turiner Buenavista Social Housing: „Ich dachte, jetzt wird alles anders mit den Banken.”

        „Sind We-Trades reformistische Projekte oder wollen sie einen Systemwechsel?”, frägt Joël Lecussan von Mix'Art Myrys, während seine Toulouser Kolleginnen von Bois & Cie ganz pragmatisch auf ihre Macherinnenqualitäten vertrauen: „Notre réaction, c´est l´action!“ Frauke Hehl von der Berliner Initiative workstation plädiert dafür, den Staat weiterhin in die Pflicht zu nehmen, damit das Temporäre nicht zur Dauerlösung wird.

        „Wir möchten eine Arbeit, die uns gefällt und uns besser macht”, beschreiben Walkinn Coop ihre Motivation zur Gründung eines We-Trades. Ein wichtige Rolle dabei spielen unhierarchische Kooperationen, fluide Identitäten – „Wir fragen nicht, wer wir sind, sondern zu wem wir eine Beziehung herstellen können“ (VIC) - und kollektive Autorenschaft: „Der Autor von Campo de Cebada ist Campo de Cebada.” Und bei We-Trades kommt Sinnstiftung vor dem Profit: „AMAP hat mir meinen Stolz als Landwirt wiedergegeben. Jetzt ernähren wir Menschen, keine Märkte”, so Alain Gatti von Le Potager de Camille.

        Eine Krise ist der Sattelpunkt, an dem sich das Schicksal einer Stadt entscheidet, so die Stadtplanerin Sonja Beeck beim We-Traders Forum in Madrid. Wir sind überzeugt davon, dass We-Trades an diesem Punkt entscheidend zum Gelingen von Stadt beitragen.

        24. Oktober 2013 von Angelika Fitz und Rose Epple

          We-Traders Forum Madrid

          © Gema Segura
          © Gema Segura
          We-Traders Forum in Madrid - im Bild: Aktivisten vom Campo de Cebada
          We-Traders Forum in Madrid - im Bild: Aktivisten vom Campo de Cebada
          Copyright Foto: Gema Segura
          04. Oktober 2013 von Admin
          Tags: Madrid