Diagnosen

Wie zeigt sich eigentlich die Krise, von der alle sprechen?
Haben sich die Städte verändert?
Und wie können wir die Krise überwinden?

Auf den We-Traders Foren wurden Diagnosen zwischen Lissabon, Madrid, Berlin, Turin und Toulouse ausgetauscht. Hier einige Kostproben vom Herbst 2013.

Weitere Interviews in der Ausstellung.
    Video: Piccolo Cinema © Goethe-Institut
    Turin

    Marco Revelli

    „Die Leute betrachten die Krise nach wie vor als eine Art Intermezzo, nach dem alles so weitergehen wird wie vorher. Aber die Krise ist eine Metamorphose, die die Welt von Grund auf verändern wird.“  Mehr ...
    Video: Jean-Vincent Fournis © Goethe-Institut
    Toulouse

    Paul Blanquart

    „Einst wurde die Stadt vom Staat erschaffen, später von der Industrie, und heute wird sie vom Finanzwesen erschaffen. Aber im Sinne einer echten Alternative kann die Stadt nur als Stadt   Mehr ...
    Gema Segura © Goethe-Institut
    Madrid

    Santiago Eraso Beloki

    „Es gibt Städte mit einer Marke und Städte mit Publicity, und es gibt Städte, die vor allem Finanzkapital anziehen wollen. Es ist äußerst anregend, hier die Energie miterleben zu dürfen  Mehr ...
    Video: Julia Albani & Nuno Cera © Goethe-Institut
    Lissabon

    Jorge da Silva Macaísta Malheiros

    „Partizipation ist wesentlich, aber sie muss ernst gemeint sein. Das bedeutet, es muss gewährleistet sein, dass die Beteiligten erhört werden, dass die Akteure   Mehr ...
    Gema Segura © Goethe-Institut
    Berlin

    Sonja Beeck

    „Eine Krise ist ein Sattelpunkt, eine Sattelzeit. Und an diesem genauen Punkt entscheidet sich, ob eine Situation wieder besser wird, oder ob sie endgültig in eine schlechtere Situation abgleitet.“  Mehr ...