Johann Gottlieb Fichte

Wir lehren nicht bloß durch Worte; wir lehren auch weit eindringlicher durch unser Beispiel.
Johann Gottlieb Fichte: Über die Bestimmung des Gelehrten
  • Geboren am 19. Mai 1762 in Rammenau bei Dresden.
  • Der aus ärmlichen Verhältnissen stammende Fichte wird durch einen adligen Gutsherrn gefördert, der ihm den Besuch einer Lateinschule und 1780 das Studium der Theologie in Jena und Leipzig ermöglicht.
  • Nach dem Tod seines Gönners (1784) Abbruch des Studiums ohne Examensabschluss, danach Tätigkeit als Hauslehrer in Zürich.
  • 1790 Rückkehr nach Leipzig und intensives Studium der Lehren Immanuel Kants.
  • 1791 erstes Treffen mit Kant.
  • 1792 erscheint Fichtes Versuch einer Kritik aller Offenbarung. Da das Werk unbeabsichtiger Weise ohne Verfasserangabe und das Vorwort Fichtes veröffentlicht wird, hält man es für die lang erwartete Religionsphilosophie Kants. Als dieser schließlich den wahren Autor bekannt gibt, wird Fichte über Nacht berühmt.
  • 1794 tritt er die Nachfolge Karl Leonhard Reinholds als Professor für Philosophie in Jena an; erste Vorlesungen über die Wissenschaftslehre.
  • 1799 Infolge des Atheismusstreites Verlust der Jenaer Professorenstelle und Umzug nach Berlin, wo er Privatvorlesungen hält.
  • 1809, kurz nach der Gründung der Universität Berlins, wird Fichte Dekan der philosophischen Fakultät und 1810 der erste gewählte Rektor (bis 1812).
  • Am 29. Januar 1814 stirbt Fichte an einer Typhusinfektion.

Bücher, über die man spricht

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