Karl Jaspers

Was alles den Namen der Philosophie trägt, sollte nicht mit der Philosophie selbst verwechselt werden.
Karl Jaspers

  • Geboren am 23. Februar 1883 in Oldenburg als Sohn eines Bankdirektors.
  • Auf väterlichen Wunsch studiert er nach dem Abitur zunächst Jura in Freiburg/Br. und München. In dieser Zeit wird bei Jaspers ein unheilbares Lungen- und Herzleiden diagnostiziert, das ihn zeitlebens zum Verzicht auf jegliche physische Anspannung zwingt.
  • 1902-09 Studium der Medizin in Berlin, Göttingen und Heidelberg, Abschluss mit dem Staatsexamen. 1909 Dissertation Heimweh und Verbrechen.
  • 1909-15 Wissenschaftlicher Assistent an der psychiatrischen Klinik in Heidelberg. Beginn der Freundschaft mit dem Soziologen Max Weber.
  • 1913 Habilitation bei W. Windelband für Psychologie mit der Schrift Allgemeine Psychopathologie.
  • 1916 Extraordinarius für Psychologie in Heidelberg.
  • 1921 Berufung als Professor für Philosophie in Heidelberg. Zu seinen Schülern zählt dort u.a. Hannah Arendt.
  • Während der Naziherrschaft ist Jaspers wegen seiner jüdischen Frau starken Repressalien ausgesetzt. 1937 wird er zwangsweise in den Ruhestand versetzt. Von 1943 an darf er nicht mehr publizieren.
  • Jaspers ist in der Nachkriegszeit maßgeblich am Wiederaufbau der Universität Heidelberg beteiligt. 1948 folgt er dem Ruf auf einen philosophischen Lehrstuhl in Basel.
  • 1958 erhält er den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels.
  • Am 26. Februar 1969 stirbt Jaspers in Basel.

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