Reinhard Koselleck

  • Geboren am 23. April 1923 in Görlitz.
  • Meldete sich 1941 freiwillig zum Krieg und war bis 1945 in Kriegsgefangenschaft.
  • 1947-1953 Studium der Geschichte, Philosophie, Staatsrecht und Soziologie an der Ruprecht-Karls-Univeristät Heidelberg und der University of Bristol.
  • 1954 Promotion ("Kritik und Krise. Pathogenese der Bürgerlichen Welt").
  • 1954-1956 Lektor an der Universität Bristol.
  • 1957-1958 Assistent am Historischen Seminar der Universität Heidelberg.
  • 1960-1965 Mitarbeiter im "Arbeitskreis für Moderne Sozialgeschichte" in Heidelberg.
  • 1966 Ruf an die Ruhr-Universität Bochum, Professor für Politische Wissenschaften.
    Mitglied des Gründungsausschusses der Universität Bielefeld.
  • 1968 Universität Heidelberg, Professor für Neuer Geschichte.
  • 1974 Wechsel an die Universität Bielefeld, Professor für Theorie der Geschichte verschiedenen Gastprofessuren u.a. in Tokio, Paris und Chicago.
  • Mitglied zahlreicher wissenschaftlichen Akademien und Kollegien; z.B. Wissenschaftskolleg Berlin (1987-1989), Collegium Budapest (1993).
  • 1996/1997 Warburg Haus Hamburg.
  • 1998 Netherlands Institute for Advanced Study in the Humanities and Social Sciences.
  • Ab 1993 wirkte er als Beiratsmitglied konzeptionell am Aufbau der Stiftung Genshagen mit.
  • Er starb am 03. Februar 2006 in Bad Oeyenhausen.

Bücher, über die man spricht

Empfehlungen aus Mittelosteuropa zu neuer deutschsprachiger Belletristik und Sachliteratur: „Bücher, über die man spricht“ stellt zwei Mal im Jahr Neuerscheinungen vor und vermittelt aktuelle Tendenzen.

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