Herbert Marcuse

Wenn die Tatsachen mit der Theorie nicht übereinstimmen – um so schlimmer für die Tatsachen.
Herbert Marcuse

  • Am 19. Juli 1898 wird Marcuse in Berlin als erster Sohn eines wohlhabenden jüdischen Textilfabrikanten geboren.
  • 1916 Infolge der Kriegsereignisse legt Marcuse das Notabitur ab und wird zum Reichsdienst eingezogen.
  • 1917-18 Mitglied der Unabhängigen Sozialdemokratischen Partei (USPD).
  • 1919-23 Studium der Literaturwissenschaft und Philosophie in Berlin und Freiburg/Breisgau. Promotion in Freiburg mit der Dissertation: Der deutsche Künstlerroman.
  • 1923-29 Buchhandels- und Verlagstätigkeit in Berlin.
  • 1929 Rückkehr nach Freiburg, um bei E. Husserl und M. Heidegger weiterzustudieren.
  • 1932 wird Marcuse durch Vermittlung Husserls Mitarbeiter im Genfer Büro des Instituts für Sozialforschung, nachdem ein Habilitationsversuch bei Heidegger gescheitert ist.
  • 1934 Emigration in die USA, Mitarbeit beim ebenfalls nach New York übersiedelten Institut für Sozialforschung bis 1942.
  • 1942-50 Abteilungsleiter im Office of Strategic Services in Washington, der US-Spionageabwehrbehörde, später Leiter der Europaabteilung.
  • 1950-52 Lektor in Soziologie und Senior Fellow am Russian Institute der Columbia University in New York.
  • 1952-54 Senior Fellow am Russian Research Center der Harvard University in Cambridge Mass.
  • 1954 Professur an der Brandeis-University in Waltham Mass. für Politikwissenschaften.
  • 1964 Berufung auf den Lehrstuhl für Sozialphilosophie an der University of California in San Diego.
  • 1965 Honorarprofessor an der Freien Universtät Berlin.
  • Am 29. Juli 1979 stirbt Marcuse während eines Deutschlandbesuches in Starnberg.

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