Das Goethe-Institut in Curitiba

Hier erhalten Sie einen Rückblick auf die Geschichte des Goethe-Instituts in Curitiba.

| Jahr | Ereignis |
| 1956 | Gründung des ICBG “Instituto Cultural Brasileiro-Germânico”. Sitz: Rua XV de Novembro, Nr. 279 - 9. Stock. Ca. 100 Schüler wurden in 12 Kursen pro Semester von 4 Lehrern unterrichtet. |
| 1972 | Vertragsunterzeichnung zwischen dem ICBG und der Zentralverwaltung des Goethe-Instituts. Ab diesem Zeitpunkt besteht das “GOETHE-INSTITUT CURITIBA”. Erster entsandter Leiter: Dr. Helmut Liede. |
| 1976 | Neuer Sitz des GI Curitiba in der Rua Duque de Caxias, Nr. 4. |
| 1977 | Auszeichnung des ICBG mit dem “Pinhão de Prata” durch die Stadt Curitiba. |
| 1978 | Der Sprachunterricht bekommt eine methodische und didaktische Neuorientierung durch die erste entsandte Leiterin der Spracharbeit. |
| 1980 | Leiter: Dr. Heinrich Heimer |
| 1987 | Leiterin: Dr. Heidrun Brückner |
| 1989 | Umzug des GI Curitiba in die Rua Reinaldino S. Quadros, Nr. 33. Leiterin: Birgit Mühlhaus |
| 1993 | Verleihung der Auszeichnung “Consagração Pública Municipal” anlässlich der 300-Jahr-Feier von Curitiba. |
| 1996 | Leiter: Dr. Franz Buchetmann |
| Seit 2003 | Leiterin: Dr. Claudia Römmelt Jahnel |
| 2009 | Wiederbesetzung der Leitung der Spracharbeit mit Dorothee Rumker-Yazbek |
| 2012 | Das Institut feiert sein 40-jähriges Bestehen. Ca. 640 Schüler lernen pro Semester am Goethe-Institut Deutsch, sie werden von 14 Lehrern unterrichtet. |
Seit über 60 Jahren nimmt das Goethe-Institut weltweit zentrale Aufgaben der auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik der Bundesrepublik Deutschland wahr. Derzeit besteht das Institutsnetz aus 149 Instituten, die in allen Kontinenten der Erde arbeiten.
Das Goethe-Institut Curitiba ist seit 40 Jahren Teil dieses Netzwerks. Es ging aus dem ICBG „Instituto Cultural Brasileiro-Germânico“ hervor, das 1956 in Curitiba mit dem Ziel gegründet wurde, die Traditionen der Deutschstämmigen in Paraná zu pflegen und gleichzeitig Kultur aus Deutschland nach Brasilien zu holen. Hauptzweck des ICBG sollte sein, Kurse für Deutsch anzubieten, eine Bibliothek zu gründen und den deutsch-brasilianischen Kulturaustausch zu fördern.
Um verstärkt Kulturarbeit leisten zu können, wurden ab 1970 die Weichen gestellt, die das ICBG in eine „Dozentur des Goethe-Instituts München“ umwandelten. Im April 1972 war es dann soweit, der Vertrag mit der Zentralverwaltung des Goethe-Instituts in München wurde unterzeichnet. Ab diesem Zeitpunkt war das ICBG berechtigt, den Namen „GOETHE-INSTITUT“ zu tragen.
Mit über 20 Mitarbeitern und einem attraktiven Programm in seinen Arbeitsbereichen Sprache, Bibliothek und Programm gehört das Goethe-Institut Curitiba heute zur Erfolgsgeschichte der Institution in Südamerika – jährlich lernen ca. 1700 Schüler am Institut Deutsch, Tendenz steigend.
Am 30. September wird das Goethe-Institut Curitiba mit einem Tag der Offenen Tür diese 40 Jahre Erfolg feiern. Auf dem Programm stehen neben kulinarischen und kulturellen Attraktionen auch Verlosungen und Schnupperstunden Deutsch. Die Berliner Gitarristin Nora Buschmann wird mit einem 40-minütigen deutsch-brasilianischen Programm beide Länder musikalisch zusammenbringen. Ausserdem öffnet das Institut sein Archiv – eine kleine Ausstellung aus 40 Jahren Institutsgeschichte mit Fotos und Interviews lädt zu einem Blick in die Vergangenheit ein. Einen eher unkonventionellen Blick auf das Goethe-Institut, seine Mitarbeiter, Schüler und sein Dasein in der Stadt Curitiba wirft der Zeichner José Aguiar, den das Goethe-Institut Curitiba eingeladen hat, 40 Kurzcomics zu entwerfen - die daraus entstandenen 40 Postkarten werden am Tag der Offenen Tür präsentiert.
An dieser Stelle danken wir unseren Partnern im privaten und öffentlichen Sektor, auf städtischer und bundesstaatlicher Ebene, die uns seit 40 Jahren in Curitiba begleiten und unsere Arbeit unterstützen, inspirieren und Impulse weitertragen. Wir freuen uns auf weitere spannende 40 Jahre gemeinsamer Arbeit!








