Salvador/Hamburg: Frühe und späte Globalisierung

Fotografieausstellung

Das Goethe-Institut Salvador-Bahia und die Alliance Française haben brasilianische Fotografen zur Bewerbung für das Projekt „Salvador/Hamburg/Marseille: Frühe und späte Globalisierung“ eingeladen.

© Cássio Vanconcelos

Ergebnis dieses Projekts wird eine Fotoaustellung über das Thema der vergangenen und gegenwärtigen Vorgänge der Globalisierung in den Hafenstädten Salvador, Marseille und Hamburg sein. Die finanzielle Unterstützung soll durch den deutsch-französischen Fonds für Kulturprogramme erfolgen.

Zwei brasilianische Fotografen wurden durch eine dreiköpfige Jury für den Aufenthalt in einer Künstlerresidenz in Hamburg beziehungsweise Marseille ausgewählt. Der deutsche Fotograf Bernd Kleinheisterkamp sowie der französische Fotograf Olivier Dubuquoy werden jeweils eine Künstlerresidenz in Salvador bewohnen.

Künstlerresidenzen:

Sowohl die Künstlerresidenzen der europäischen Fotografen als auch die der brasilianischen Fotografen bestanden von Oktober bis November 2009 mit einer jeweiligen Dauer von zwei Wochen. Am 5. und 6. November 2009 haben die Fotografen am internationalen Symposium „Salvador / Hamburg: Frühe und späte Globalisierung“ im Goethe-Institut Salvador teilgenommen. Die Reise und Aufenthaltskosten der brasilianischen Fotografen sowie die Produktionskosten der gesamten Ausstellung werden vom Goethe-Institut und der Alliance Française gemeinsam getragen.

Ausstellungen:

Die Ergebnisse der Künstlerresidenzen werden werden im September/Oktober 2010 in den Galerien des Goethe-Instituts Salvador und der Alliance Française ausgestellt.


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Die Grenzen der Globalisierung
von Edgard Oliva


Die "Pseudo-Grenze" zwischen dem Sichtbaren und dem Imaginierten nimmt ihren Anfang in der Steinzeit, die auch als die Zeit der Höhlenbewohner bekannt ist. In dieser Zeit wählten die ersten Menschengruppen, die sich aus Nomadenstämmen bildeten, die Wände von Höhlen und Felsen im Freien als Basis für ihre Zeichenschrift. Um die Wünsche und Gefühle der Zeit darzustellen, waren die Zeichnungen ausdrucksvoll und strotzten vor Lebendigkeit und Kraft. Später gingen die Menschen auf andere, tragbare Grundlagen über, wie Keramikvasen oder Erzeugnisse aus Stein. Mit der Lektüre und Verbreitung dieser Codes sowie durch erste Eroberungen neuer Gebiete, die zu einer weitläufigen Verbreitung der Kulturen führten, begann die Zeit der "Pseudo-Grenze" bzw. der Wurzel der Globalisierung. ....

Download SymbolOliva, Edgard. Die Grenzen der Globalisierung  (PDF, 84 KB)